Vom Ausverkauf der Freiheit

pixabay./.chidioc

Es braucht kein geschichtliches Tiefenwissen.

Ein einigermaßen aktueller Blick in den Nahen Osten reicht, um klar zu sehen: Jahrzehnte des Konfliktes ohne Lösung. Immer wieder entbrennt das Feuer an kulturellen Differenzen, den daraus resultierenden sozialen Unterschieden, unterschiedlichen Wertvorstellungen und Gesetzen sowie den uralten Hoheits- und Gebietsansprüchen.

Jede Seite versucht die andere zu ändern oder zu vertreiben, und keine will nachgeben.

Meist wird der Kampf politisch und propagandistisch, mal offen kriegerisch geführt.

Nichts hat sich geändert, weil grundlegende Regeln des Miteinanders von Orient und Okzident nie wirklich definiert und folglich auch nie mit Konsequenz durchgesetzt wurden.

Die Globalisierung und die zur Zeit mal wieder anstehende Völkerwanderung setzten das Problem nun auch bei uns auf die Agenda.

Glaubt wirklich jemand, dass wir ohne Regeln und Bedingungen von dem verschont bleiben, was den Nahen Osten seit Ewigkeiten zerfleischt?

Warum sollte das, was in Nahost noch nie funktioniert hat, in Zentraleuropa plötzlich klappen?

Hat sich überhaupt mal jemand Gedanken darüber gemacht oder sieht jede Seite fortwährend nur den eigenen Gewinn?

Genau so scheint es zu sein.

Die „nach mir die Sintflut“-Mentalität, die im Westen bei der Umweltverschmutzung teils durchaus  berechtigt kritisiert wird, wird in interkulturellen Dingen offenbar gut geheißen.

Das ist kaum nachvollziehbar, denn durch Kriege sterben seit jeher weit mehr Menschen als durch ein bisschen Smog.

Warum geht der Wahnsinn immer weiter?

Die Strategie, sofern überhaupt vorhanden, ist grundlegend falsch: Ideologien interessieren sich nicht für das Schicksal von Individuen. Somit führt der Tod von einzelnen auch nicht zum Erkenntnisgewinn bei vielen. Der drohende Tod des gesamten Kollektivs und damit der gesamten Ideologie jedoch, vermag die Masse zum Umdenken zu bewegen.

Was hat den damaligen Ostblock zum Einsturz gebracht und den kalten Krieg beendet?

Die strenge Separation, der durch den Kommunismus selbstinduzierte Mangel an Lebensqualität und Freiheit und die permanente Bedrohung durch die völlige atomare Vernichtung.

Irgendwann war der Großteil der Kommunisten so weich gekocht und der Großteil der betroffenen Bevölkerung so zornig, dass der Spuk in Windeseile in sich zusammenfiel.

Beim radikalen Islam gehen wir den exakt entgegengesetzten Weg. Warum?

Wegen der einfachen Ausplünderung unserer Sozialsysteme und des Mittelstandes, des billigen Öls als Treibstoff für unsere Gesellschaft und nicht zuletzt wegen der lockenden arabischen Investitionen.

So lange wir den schnöden Mammon der eigenen Identität, der eigenen Kultur und der persönlichen Freiheit vorziehen und so lange wir denen, die uns wie die Pest hassen und unsere Kultur verachten die Paläste vergolden, den ideologischen Nachwuchs alimentieren und neuerdings sogar von unseren Kirchenoberhäuptern die Füße küssen lassen, entsteht kein Mangel, kein Leidensdruck und folglich auch keine Erkenntnis ob der eigenen Fehler.

Im Gegenteil: Wir setzen permanent Anreize, es vollkommen falsch zu machen.

Und zwar so lange falsch zu machen, bis der kulturelle Konflikt bei uns in jedem einzelnen Wohnzimmer angekommen ist, die, sie sich bereits integriert hatten wieder von uns abwenden werden, um nicht mit uns unterzugehen und die, deren Existenz beim Ausverkauf des Westens vernichtet wurde, die Gaskammern wieder aufbauen werden, um genau jene zu richten, die in völliger Ignoranz und Selbstverliebtheit alles ruinierten.

Klingt das übertrieben? Ist das „verantwortungslose Panikmache“?

Nein, denn exakt so wird es kommen.

Der letzte Fall von Furor Teutonicus ist gerade mal eine Generation her und die gleiche kurzsichtige Ignoranz und dreiste Ausplünderei die ihn damals auslöste, ist wieder virulent.

Menschen lernen primär aus eigener Erfahrung.

Erlebter Schmerz tut weh, davon nur erzählt zu bekommen, nicht.

Die, die es jetzt falsch machen, haben den Schmerz selbst nicht erlebt. Sie sind behütet aufgewachsen, meinen, das Benzin kommt aus der Zapfsäule, der Strom aus der Steckdose, das Schnitzel und der Kaffee aus dem Supermarkt und das Geld, um das alles zu bezahlen, aus der Druckerpresse oder dem Rechenzentrum.

Wer sich soweit von der Essenz des Lebens entfernt hat, wer nicht mehr weiß, was es bedeutet Mensch zu sein, verliert erst seine Wurzeln und damit dann seine eigene Identität.

Und wer keine eigene Identität besitzt, kann auch niemanden integrieren.

Besinnen wir uns auf unsere Werte.

Besinnen wir uns auf unsere Werte und lassen uns nicht einreden, wir wären böse und alle anderen wären gut. Schon gar nicht von denen, die davon so massiv profitieren.

Besinnen wir uns auf die Werte, die uns stark gemacht haben und uns persönliche Freiheit gaben.

Besinnen wir uns auch im Interesse derer, die integriert sind und dieses Land wegen seiner Werte und seiner Freiheit zu schätzen gelernt haben.

Und besinnen wir uns erst recht im Interesse derer, die zur Zeit bei uns genau vor denen Schutz suchen, die wir nur des blanken Gewinnstrebens wegen so devot hofieren.

Besinnen wir uns, bevor es zu spät ist…

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14 Comments

  1. 1

    Wie von Dir nicht anders zu erwarten: guter Beitrag und auch gut geschrieben.
    Eine kleine Verbesserung wäre aber in der Einschätzung des Kalten Krieges vonnöten. Dazu brauchte es immer zwei Seiten; also nicht nur die Kommunisten auf der einen Seite, sondern das durchaus aggressive Vorgehen der Nato.
    Diese hatte, bitte das nicht vergessen, das „Rollback“, das Zurückdrängen des kommunistischen Machtbereichs sich ins Programm geschrieben.
    Hellsichtige Leute orakelten nach dem Zusammenbruch des Sowjetmarxismus und dem Ende des Kalten Krieges, dass die großen Rüstungskonzerne der USA und Westeuropas eine Abrüstung nicht haben wollten und deshalb alles daran setzen würden, den geliebten Kalten Krieg mit immer neuen Rüstungsprogrammen wieder zu bekommen. Ich habe mich damals zu diesen Leuten nicht gesellt, aber ich muss konstatieren: der Kalte Krieg in fast noch schlimmerer Version ist da. Und diesmal besteht wirklich Gefahr. Man denke an den wunden Punkt Ukraine oder Georgien. Und diesmal geht es nicht um den Kommunismus, der der existiert nicht mehr. Es geht einfach für die USA darum, die Weltherrschaft überall ausüben zu können. Also nicht nur auf dem amerikanischen Doppelkontinent und in Westeuropa, sondern auch bis zum Ural und bis zum ostchinesischen Meer.
    Die Betrügereien die von Dir nenannt werden sind alle richtig, scheinen mir aber systematisch zu sein, oder folgerichtig- im Sinne des oben von mir gesagten.

    • 2

      @Kuno

      Du hast schon recht. Da hat sich damals ein Militär und Sicherheitsapparat herausgebildet, der nach dem Fall der Mauer nicht wirklich aufhörte zu rollen.
      Genau wie bei der Klima- und Asylindustrie kleben die Leute zu sehr an ihren Sesseln und sind irgendwann „too big to fail“.
      Vielleicht erinnerst Du dich, dass ich auf der Freiraum Webseite mal genau diesen Mangel an Flexibilität in der Weltwirtschaft kritisiert habe. Da wollen Menschen einfach nicht Pleite gehen und sich anders orientieren, also suchen sie sich neue „Kunden“.
      Nun stellt sich aber schon die Frage, warum der Militärapparat gegen etwas gerichtet es, was uns zur Zeit kaum Probleme bereitet (Russland), während der eigentliche Feind (der radikale Islam) hofiert wird, dass die Schwarte kracht.
      Versucht man etwa da was heranzukochen, was (später) noch mehr Gewinn verspricht?
      Darum mein Appell, sich auf die eigentlichen Werte und die daraus resultierende Kernaufgabe zu konzentrieren, bestehende Probleme abzustellen und nicht nur des schnöden Mammons wegen neuen Schlachtfelder zu eröffnen.
      Der Sicherheitsapparat soll Sicherheit herstellen. Das kann er natürlich nur, wenn es irgendwo brennt. Offenbar brennt es manchen Leuten noch nicht genug.
      Das gleiche gilt für die Asylindustrie. Je mehr es brennt, desto mehr Neukunden bekommt man geliefert. Ein Teufelskreis.
      Mit unseren „westlichen Werten“ ist das alles schon lange nicht mehr in Einklang zu bringen.

      Um es mal im Pirinçci-Stil direkt auf den Punkt zu bringen:
      Unsere Gesellschaft produziert am laufenden Meter Arschlöcher, damit alle schön am kacken bleiben. ;-)

  2. 3

    @ Ralf Pöhling

    Ich denke, dass Sie Recht haben und Kuno auch. man muss das alles, das bringe ich jetzt mal auf den Punkt, unter geopolitischem Aspekt sehen.
    Militärisch „bedroht“ wird im Westen niemand, wenn man einmal davon absieht, dass sich die USA späterhin mit der zweiten Geige nach China begnügen müssen.
    Aber sterben- dafür?
    Was die Gefahr des Islamismus angeht, so wäre dieses Problem überhaupt nicht existent, wenn dieses Gesindel nicht massenhaft in Westeuropa eingesickert und hereingelassen worden wäre. London hat schon einen Bürgermeister, der sich zum Islam bekennt. Der Front Nationale in Frankreich hat die schwere Aufgabe, Frankreich den Franzosen zu retten. Das läuft alles auf einen Kulturkampf hinaus.
    Da war doch mal einer, Samuel Huntington, der vor einigen Jahren über diesen Kulturkampf ein Buch schrieb. Welche Weitsicht!

    • 4

      @Dr. Peters

      Was wir gerade erleben ist meiner Meinung nach das Resultat davon, wenn Menschen mit zu viel Geld aber wenig sozialen Kontakten, Menschen mit guter Rhetorik aber wenig Verstand und Menschen mit viel Intelligenz aber ohne jede Skrupel zu lange im selben Raum verbracht, dabei permanent aneinander vorbeigeredet aber dennoch ein Projekt ins rollen gebracht haben.
      Inwiefern die jetzige Situation wirklich gewollt, teils gewollt oder ein unerwarteter schwerer Unfall ist, kann man wohl nicht genau sagen.
      Dennoch hätte jeder mit Verstand sehen müssen, dass es so nicht gehen kann.
      Der Kampf der Kulturen ist in der Tat voll im Gange.
      Wie sehr das ausartet und wie lange sich das hinziehen wird, hängt von der Vernunft aller Beteiligter ab. Da die meisten Menschen aber einen Horizont haben, der nur bis zur eigenen Wohnungstür reicht, sehe ich schwarz.
      Und wenn denn alles schiefgehen sollte, werden die, die es verursacht haben, weit weg sein.

  3. 5

    Ganz so schwarz sehe ich eigentlich nicht. denn dann wären die letzten 2000 Jahre Kulturgeschichte eine einzige Katastrophe, was nicht zutrifft.
    Es gab, abgesehen von Kriegen, die aber (wenn überhaupt) nur 10 % diesen Zeitraums ausmachen, im Großen und Ganzen eine Vorwärtsbewegung.
    Denken wir an die Physik, an die Medizin, die Entdeckung der Naturgesetze.
    Insofern geht das so weiter. Die Gefahren existieren und diese gehen vom militärisch- industriellen Komplex der USA und Westeuropas aus.
    Denn komischerweise schwätzen Hollande, Merkel, Cameron, Obama alle dasselbe und alle beweisen einen Nulldurchblick.
    Die Sache ist doch in Bewegung, Dr. Peters und Ralf, oder gärt es in Frankreich und selbst in Deutschland nicht?
    Gestern habe ich eine Sendung über Donald Trump gesehen; angeblich sei dieser ein extremer Egomane und zusätzlich auch noch verrückt.
    Bei soviel publizistischem Verriss steigt meine positive Erwartungshaltung weiter an. Und diese bezieht sich auf ein Ende des Wettrüstens und Entskrampfung in Richtung Russland. Dann könnten schon mal diese Billion Dollar pro Jahr nicht eingespart, aber nicht weiter gesteigert werden.
    Nach dem Personalwechsel im Weissen Haus stehen dann die Präsidentenwahl in Frankreich und die Bundestagswahl in Deutschland an. Marine Le Pen hat doch erklärt, dass Frankreich sich nicht in eine Konfrontation zu Russland und China drängen lasse, notfalls müsse eben die Nato verlassen werden.
    Ist das etwa keine andere Politik?
    Und was den Verstand der Bürger, der nur bis zur eigenen Haustür reicht angeht: er reicht schon etwas weiter. Die Menschen sind in der Regel vom eigenen Interesse geleitet. Solange dieses erfüllt wird oder die Rahmenbedingungen dafür gegeben sind, solange wird auch nicht weiter gedacht.
    Aber Spiele und Brot können nicht bis in alle Ewigkeit geliefert werden.
    Die Spiele schon, aber das wird nicht reichen.

    • 6

      @Kuno

      Der Artikel ist natürlich schon ein gewisses GAU-Szenario, dass m.M.n. eintreffen wird, soweit die Dinge denn so hirnlos weiter laufen sollten, wie bisher. Inwiefern zur Zeit wirklich ein Umdenken in den Köpfen stattfindet, ist noch nicht sichtbar und wohl erst nach der nächsten Bundestagswahl gesichert festzustellen.
      So lange man nicht weiß, ob der momentane Trend, Dinge wirklich beim Namen zu nennen, auch anhält und wirklich Konsequenzen nach sich zieht (sehen tue ich das nicht Stichwort:Türkei Deal), sollte man den Druck so hoch halten, wie gerade eben möglich. Geschichte schreibt sich mal in kurzen Ereignissen, mal in langsamen Prozessen.
      Im Moment erleben wir letzteres und es ist in der Hand der Bürger bzw. Wähler, dass dieser Prozess einen vernünftigen Abschluss findet.
      So lange das Führungspersonal das selbe ist, ist die öffentliche Meinung erst einmal zweitrangig. Der nun laufende öffentliche Diskurs kann auch eine Beruhigungspille sein.
      Dieser Demokratiesimulation traue ich mittlerweile alles zu.

  4. 7

    Doch das ist sichtbar, Ralf. Die AfD hat bundesweit mindestens 15 %.
    Aber ich rede hier nicht von Deutschland, sondern von Frankreich.
    Du wirst sehen, wie schnell die hiesige Presse umschwenkt und wenn es Trump schafft im November diesen Jahres, dann wird dieses Umschwenken doppelt peinlich für die Lügen- Lückenpresse.
    Bibel TV brachte gestern abend in den Nachrichten, dass in Ägypten eine 70 jährige Christin von mehreren Moslems angegriffen und schwer verletzt wurde. Das brachte die Lückenpresse nicht; genau das hatte ich erwartet.
    Im Kriegsschiff der Antichristen sitzen viele gemeinsam: Gutmenschen, Moslems, Atheisten, Linke, Rechte. Wenn man alle in einen Sack steckt und dann draufhaut, dann trifft man nie den Falschen.
    Auch bei uns hier im Forum ist der Unterschied zwischen Amtskirche und Christentum immer noch nicht verstanden worden. Bivel TV beteiligt sich z.B. überhaupt nicht an der völlig unchristlichen Willkomensunkultur.

  5. 8

    @Kuno

    Vorschlag zur Güte:
    Schreib zum Gebaren der Amtskirchen einen Artikel! Das Thema ist gerade heiß. Sehr heiß! Ich habe in letzter Zeit selbst ein wenig christliches TV geschaut, um den Blick zu erweitern, und war doch erstaunt, wie viel Gegenwind da in Richtung Amtskirche bläst.
    Da werden Töne gespuckt, die dem halbreligiösen Durchschnittsagnostiker niemals über die Lippen kämen. Dummerweise scheint kaum jemand diese Sender zu schauen, insofern wird der christliche Blick genauso über die Öffentlich-rechtlichen Sender verwässert, wie alles andere.

    Um die Kurve zum obigen Artikel zu bekommen:
    Meine Inspiration dafür war der alte Spruch: „Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!“, insofern ist das obige Foto zum Artikel vielleicht etwas irreführend.
    Plündern uns die Muslime aus? Eigentlich nicht. Die bringen etwas mit, nämlich ihre Kultur und einen guten Schuss Investitionen.
    Und wer plündert uns dann aus und verschenkt unsere Kultur und unser Land?
    Unsere eigenen Leute, die uns mittels Steuern das Geld abpressen um es an andere zu verschenken und sich selbst dabei gesund zu stoßen!
    Der Vorwurf, die Muslime wären die neuen Juden, ist aus einer bestimmten Sicht gar nicht falsch. Bei den Juden war es damals durchaus ähnlich.
    Und da kommen wir dann zur Geopolitik, die Dr. Peters oben schon aufgegriffen hat:
    Die Saudis wie auch die Türken betreiben momentan eine radikale Expansionspolitik. Die Saudis machen es mit Geld und religiöser Propaganda und die Türken mittlerweile mit offener Erpressung. Und es ist die finanzielle, charakterliche und militärische(!) Schwäche des Westens, die das überhaupt erst zulässt. Die USA sind von der Weltmacht zu einem sozialistischen Waschlappen verkommen und wir machen das, was wir seit jeher am besten können: Dem Geld andere Leute hinterher rennen und uns bei Stress wegducken. Die Sache mit Merkel und Böhmermann ist symptomatisch für unsere (direkt ausgedrückt) Arschkriecherei. Wie man es richtig macht, zeigt Putin: Die heftige Reaktion auf den Abschuss des russischen Kampfjets war absolut angebracht und hat für Ruhe gesorgt.
    Aufgrund unserer momentanen Schwäche würde man uns bei so einer Reaktion allerdings nicht ernst nehmen. Also wäre die logische Schlussfolgerung, das Geld aus dem Sozialsektor abzuziehen und in die Landesverteidigung stecken.
    Damit schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe:
    1. Der Anreiz, von außen in die Sozialsysteme einzuwandern, fällt weg
    2. Andere Nationen überlegen sich vorher, wie sie mit uns umspringen
    Im Moment spielen wir die Rolle des deplatzierten, schwächlichen Schülers aus gutem Hause in einer Schule für Sonderschüler. So lange wir uns von den anderen herum schubsen lassen, werden wir zum Spielball anderer Mächte.
    Wir brauchen mehr Muskeln und einen harten Punch und vor allem: weniger Sozis, die uns permanent in den Rücken fallen. Dann wird das aufhören.

  6. 9

    @ Ralf
    Dein Vorschlag ist gut gemeint, aber ich bin noch nicht einmal getauft und habe mir mein Wissen durch meine Frau, die Mitglied in einer freien evangelischen Gemeinde ist (und ich dann auch beigetreten bin) erworben. Durch einen schweren Unfall vor ein paar Jahren habe ich dann angefangen das Neue Testament zu lesen. Da dieses kein Lesebuch ist, oder kein Roman, sondern fast durchweg mit Gleichnissen gearbeitet wird, reicht ein einfaches durchlesen nicht. Dann hat man fast nichts verstanden, weil ein Gleichnis durchdacht werden muss.
    Ich hatte Thomas Stahl vor etlichen Wochen angefragt, ob er an einem weiteren Beitrag von mir, diesmal zu strategischen Fehlern des OKH und des FHQ interessiert sei. Damals war er anscheinend auf dem Sprung weg von Freiraum und hat nur gemeint, das passe jetzt weniger und er wolle sich später melden.
    Zu diesem Punkt müsste daher Susanne Kablitz sich äußern, ob dieses historische Thema hier passt. Über den Weg zum Angriff auf die Sowjets hatte ich bereits geschrieben. Jetzt ginge es mehr um Details, Anzahl der Panzer, Flugzeuge, Geschütze, dem Grundfehler im Denken von Generalstabschef Halder,
    wieso Moskau überhaupt geschehen konnte, etc. Und das ist, wie bei mir üblich, nicht irgendwo entnommen sondern aus tausenden relevanten Daten zusammen getragen. Schlußfolgerungen: eigene.

    • 10
    • 13

      @Kuno

      Man muss nicht Teil von etwas sein, um eine Meinung dazu zu haben.
      Du warst ja auch nicht in der Wehrmacht, oder? ;-)
      Und für einen Blick hinter die Kulissen der Kirche sollte es reichen, da der Kontakt zur Basis ja da ist.
      Mein Weltbild setzt sich ja auch nicht nur aus Literatur, sondern auch aus persönlicher Erfahrung und persönlichen Kontakten zusammen.

  7. 14

    Aber ja, doch Ralf; „können tue ich das schon“ (Karl Valentin).
    Aber zuerst mein wirkliches Steckenpferd.
    Immer eins nach dem andern.

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