Der neue Kirchenkampf – Eine politische Streitschrift

flickr./. Chad Miller

Wir stehen vor einem Epochen-Wandel: Zuerst müssen aber Jahrzehnte der Konsensgesellschaft westdeutscher Prägung aufgearbeitet werden, die eine offene politische Diskussion, bislang mittels gesellschaftlicher Ausgrenzung (z.B. „Nazi-Keule“) und staatlich sanktionierter Macht – Einsatz des Verfassungsschutzes als politische Gesinnungspolizei und der Antifa als verlängerter Terrorarm des Staates – verhindert, möglich macht. Es ist kein Zufall, dass die Initiative dafür von Bürgerbewegungen wie PEGIDA, aber auch der Erfolg der AfD im Osten der BRD kam.

Ein solches dickes Brett, das gebohrt werden muss, ist die Stellung der christlichen Kirchen. Patriotische Bewegungen schrieben sich die Verteidigung des „christlich oder christlich-jüdischen Abendlandes“ auf ihre Fahne. Andere forderten ein „Identitäres Christentum“, das als Bollwerk gegen den Islam dienen sollte.

Die Enttäuschung war groß, als die Amtskirchen nicht nur mit den beiden Begriffen nichts zu tun haben wollten. Vielmehr grenzten sie sich von AfD, PEGIDA & Co durch die Abschaltung der Kirchen-/Dombeleuchtung bei deren Kundgebungen demonstrativ ab. Oder sie erklärten die AfD zur Paria und luden sie von kirchlichen Großveranstaltungen wie zuletzt dem Deutschen Katholikentag in Leipzig aus. Gleichzeitig wurden AfD-Wähler als ‚unchristlich’ beschimpft, nachdem die Ermahnung der Kirchenoberen, diese Partei nicht zu wählen, bei vielen Gläubigen nicht fruchtete.

Widmen wir uns einmal den beiden Fehleinschätzungen „Identitäres Christentum“ und „christliches Abendland“, um die Position der beiden Amtskirchen verstehen zu können.

Richard Meißner hat bereits am 31. März 2015 in dem Jugendmagazin „Blaue Narzisse“ einen Beitrag geschrieben, in welchem er die Gründe dafür darlegt, dass das Christentum nicht identitär sein kann:

Das Christentum ist keine Religion der Selbstbehauptung. Die Worte Jesu sind klar: Wir sollen dem Bösen nicht widerstehen, unsere Wange hinhalten, unsere leibliche Existenz nicht verteidigen. Genauso wenig gilt das für unseren Besitz, den er gänzlich hinzugeben fordert (Mt 19,21). Und was ist die Forderung Vater und Mutter zu hassen anderes, als der Befehl die eigene Herkunft zu hassen, die eigene Identität zu verleugnen? In Lk 14:26 heißt es schließlich: „So jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater, Mutter, Weib, Kinder, Brüder, Schwestern, auch dazu sein eigen Leben, der kann nicht mein Jünger sein.“

Fazit: Den existenziellen Kampf gegen den Islam können die patriotischen Bewegungen also nicht mit dem Christentum führen, sondern nur gegen: Weil die Amtskirchen natürliche Gegner der Selbstbehauptung der europäischen Völker sind und auch bleiben werden. Ich möchte sogar weiter gehen: Sie sind natürliche Feinde unserer Kultur, da sie die Abwehrbereitschaft der Bürger gegen den aggressiv vorgehenden Islam unterhöhlen. Diese Nachricht untermauert das:

Die größte Stadt der Türkei begeht den 563. Jahrestag der Eroberung durch Osmanen mit einem Mega-Event: Am 29. Mai 1453 eroberte der osmanische Sultan Mehmed II. Istanbul – damals noch Konstantinopel genannt -, von wo aus die Byzantiner über 1000 Jahre über das Oströmische Kaiserreich herrschten. Mit der Eroberung wurde die Stadt, die einst das Herz des Byzanz war, zur Hauptstadt des neuen Osmanischen Reiches. Während dieser Belagerung erschöpften sich Byzantiner und christliche Mönche trotz des Ernstes der Lage in Debatten über magische und religiöse Formeln. Islamische Historiker nennen solche Debatten darum seit jener Zeit „byzantinisches Geschwätz“.

563 Jahre später haben wir jetzt in Europa ein Déjà-vu; und auch das Geschwätz kennen wir nur zu Genüge.

Nun zur zweiten Fehleinschätzung: Dem „christlichen Abendland“.

Oswald Spengler, ein Vertreter der konservativen Revolution der Weimarer Republik schätzte in seinem Buch „Jahre der Entscheidung“ die Rolle der Priesterschaft innerhalb der Kirchen wie folgt ein:

Eine Kirche ist die Organisation einer Priesterschaft, die um ihre weltliche Macht kämpft. Sie bringt die Formen des religiösen Lebens und damit die Menschen, die an ihnen hängen, in ihre Gewalt. Sie ist deshalb die geborene Feindin aller anderen Machtgebilde, des Staates, des Standes, der Nation. … Aber jede Kirche verfällt mit der Tatsache ihres Daseins den Bedingungen geschichtlichen Lebens: sie denkt machtpolitisch und materiell-wirtschaftlich; sie führt Krieg auf diplomatische und militärische Art und teilt mit anderen Machtgebilden die Folgen von Jugend und Alter, Aufstieg und Verfall. Und vor allem ist sie im Hinblick auf konservative Politik und Tradition in Staat und Gesellschaft nicht ehrlich und kann es als Kirche gar nicht sein. Alle jungen Sekten sind im tiefsten Grunde staats- und besitzfeindlich, gegen Stand und Rang und für allgemeine Gleichheit eingenommen. Und die Politik altgewordener Kirchen, so konservativ sie in bezug auf sich selbst sind, ist immer in Versuchung, in bezug auf den Staat und die Gesellschaft liberal, demokratisch, sozialistisch, also einebnend und zerstörend zu werden, sobald der Kampf zwischen Tradition und Mob beginnt.

Das „christliche Abendland“ ist nach Spenglers Diktion also ein Oxymoron; denn was ist das Abendland denn anderes als eine Nation mit dem Staat als ordnendes Machtgebilde.

Dem Aspekt der verschiedenen Völker, die Europa besiedeln, widmete sich der französische Politiker Jean-Yves Le Gallou (ex-UMP & ex-FN) auf der Auftaktveranstaltung von „Festung Europa“ am Pfingstmontag in Dresden, indem er formulierte:

Ich bin stolz auf die Geschichte und die Kultur meiner Heimat – doch ich weiß auch, was ich alles mit meinen europäischen Brüdern teile. Als erstes das griechisch, römische, keltische und germanische Erbe, das bis heute unsere Ideale, unseren Erfinderreichtum und unsere enorme Antriebskraft prägt.

Er spricht – zurecht – nicht von dem Christentum oder den beiden anderen semitischen Religionen (Judentum und Islam), welche unser kulturelles Erbe unter das Ideal einer Weltreligion stellen wollen. Deshalb – und es ist ganz wichtig diesen Zusammenhang zu verstehen – gibt es auch kein christliches, christlich-jüdisches und erst recht nicht christlich-jüdisch-moslemisch geprägtes Abendland (i.S.v. „der Islam gehört zu Deutschland“). Diese semitischen Religionen haben von Anfang an versucht, die „unkultivierten Völker“ Europas unter den Machtanspruch einer „asiatischen Nihilisten-Religion“ (Friedrich Nietzsche) zu stellen. Das klingt hart; aber es erklärt die Verbundenheit der semitischen Religionsfürsten gegen die griechischen, römischen, keltischen und germanischen Völker Europas.

Das „Abendland“ kann also nicht christlich sein, sondern im Falle Deutschlands nur germanisch. Deshalb ist unser Erbe und unsere Kultur auch germanisch geprägt; genauso wie das Erbe der Franzosen keltisch.

Und eine weitere Schlussfolgerung ziehen wir daraus: Ein „eingedeutschter“ Afrikaner oder Orientale kann niemals „identitär deutsch“ – also von germanischer Abstammung sein – weil es nur auf die Blutverwandtschaft und nicht auf Religion oder andere Kriterien ankommt.

Sind das nun die Keimzellen eines neuen Kirchenkampfes, der sich in Deutschland und in den anderen westlichen Ländern Europas entwickelt?

Zuerst muss man feststellen, dass der Kirchenkampf eine lange Geschichte hat. Wir betreten hier also kein Neuland. Im Gegensatz zu heute lief er damals sogar gewaltsam ab. So viel Hass hatte sich auf die Kirche(n) aufgestaut, dass man am liebsten die „Pfaffen totschlagen“ wollte und die Kloster abfackeln, wie in dem Fahrtenlied von Geyers schwarzem Haufen vertont:

Refrain: „Spieß voran, drauf und dran, setzt auf’s Klosterdach den roten Hahn!“.
Ein Liedvers lautet: „Wir wollens dem Herrn im Himmel klagen, kyrieleys, daß wir den Pfaffen nicht dürfen totschlagen, kyrieleys.“

Wir haben leider noch dramatischere Entwicklungen zu beobachten, die auf einen Zerfall der christlichen Kirchen hindeuten und die ich mir nur als Unterordnung der Kirche unter satanische Riten erklären kann. Den Fronleichnams-Gottesdienst dieses Jahr in Köln könnte man unter die folgende Überschrift setzen: „Menschenopfer-Darbietung für die Flüchtlingsgötter auf der Kölner Domplatte“.

Was war passiert: Der Erzbischof von Köln, Woelki, hat ein original Flüchtlingsboot, mit dem Nordafrikaner nach Europa reisten, auf der Kölner Domplatte zum „heiligen“ Altar umgebaut und die Fronleichnamsmesse gefeiert.

Die Symbolik ist eindeutig und gewollt: Die Flüchtlinge wurden in Köln nicht nur kirchlich gesegnet, sondern haben quasi einen „Götterstatus“ erhalten. Damit an Symbolik aber noch nicht genug: Das Boot wurde genau auf der Kölner Domplatte errichtet, die zur Silvesternacht zum Tatort mit über 1.000 weiblichen Opfern wurde: Den „Flüchtlingsgöttern“ wurden nun „weiße und deutsche Frauen“ als Menschenopfer erbracht.

Das war kein Gottesdienst mehr, sondern hier wurde eine „schwarze Messe“ zelebriert. Dies zeigt wie abgrundtief die christlichen Kirchen inzwischen verfallen sind.

Fazit: Man kann die christlichen Kirchen nicht dazu nötigen, für die eigene Kultur und Völker im Sinne einer nationalen Identität einzutreten. Ebenso wenig können wir erwarten, dass die Wehrlosigkeit i.S.d. Neuen Testaments aufgegeben wird und die Kirchen zu einem Verbündeten im Kampf gegen den Islam werden. Diese Brücke müssen die patriotischen Kräfte Europas selbst bauen.

Im Rahmen eines neuen Kirchenkampfes müssen wir aber die Amtskirchen von satanischen Elementen befreien.

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Gastbeitrag, Religion

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36 Comments

  1. 1

    Die katholische Kirche hatte schon immer auch regionale Schwächephasen, wo sich die regional Verantwortlichen den regionalen Verhältnissen angepaßt haben. So ist es auch gegenwärtig in Deutschland, wo viele Vertreter der katholischen Kirche sich an die rot-grünen Ideologien angepaßt haben. Daraus zieht der Autor nun die wildesten Schlüsse, die schon durch einen kurzen Blick auf die katholische Kirche in Ungarn oder Polen widerlegt werden können. Der Autor teilt dabei die gegenwärtige Schwäche der Deutschen, daß das Wesen (der Sinn) von Religion gar nicht mehr verstanden wird (und deshalb auch die einzelnen Religionen nicht mehr, weder die katholische noch der Islam). An die Stelle kultureller Traditionen möchte er dann rassische Identitäten stellen. Seine Ausführungen dazu wurden von den Rassekundlern der Zeit vor 1933 samt und sonders widerlegt (es gab niemanden, der etwas anderes vertreten hat). Weder sind die Franzosen Kelten, noch die Deutschen Germanen. Franzosen und Deutsche sind Kompositvölker aus 4 bis 5 „Rassen“. Nachzulesen etwa beim „Rasse-Günther“. Es scheint so zu sein, daß jemand, der kulturelle Kontinuität anstrebt und mit der „Christlichkeit“ des Abendlandes nichts anfangen kann, zwangsläufig bei den „Rassen“ landet. Die unmenschlichen Konsequenzen, die politische Konzepte haben, die darauf fußen (mindestens, weil die individuellen Beziehungen der Separierung, auch Apartheid genannt, zum Opfer fallen), müssen dabei gar nicht unbedingt erörtert werden, weil es „rassenkundlich“ ja schon gar nicht funktioniert. Ich schwinge dabei auch ausdrücklich nicht die „Nazi-Keule“, denn der Judenhaß der Nazis war in Wirklichkeit gar nicht rassisch begründet (zumindest haben die Rassenkundler auch damals zurecht darauf hingewiesen, daß er nicht rassisch begründet werden kann).

  2. 2

    Großartig! Was für ein Coup von Susanne Kablitz: Peter Ziemann schreibt wieder! Und gleich geht es richtig zur Sache. ;-)
    In der Schnelle nur kurz zum Inhalt: ich sehe bei den christlichen Konfessionen hier durchaus Unterschiede. Bei den Katholiken und Protestanten ist in der Tat Hopfen und Malz verloren. Ich erinnere mich etwa noch gut an die Weihnachtspredigt des Bischofs meiner Diözese, die dieser darauf aufbaute, dass Christus ja selbst ein Flüchtling war (im Evangelium heißt es ja, dass seine Eltern mit ihm vor der Verfolgung durch Herodes nach Ägypten flüchten mussten). Betrieb das Christentum Jahrhunderte lang selbst gewaltsame Missionierung fremder Kulturen, so scheint mir, dass einige christliche Chefideologen politisch nicht nur überzeugte Sozialisten sind, sondern in extremis sogar eine Rückkehr zum MÄRTYRERTUM befürworten würden – wenn etwa Toleranz gegenüber anderen Religionen, Mitmenschlichkeit, Nächsten- und Feindesliebe vom Islam ganz und gar nicht geteilt wird.
    Ganz anders sieht das meiner Meinung nach allerdings bei der christlich-orthodoxen Ostkirche aus. Vielleicht ist das nur Opportunismus, da viele Regierungen im orthodoxen Osteuropa (einschließlich Russland) selbst islamkritisch sind, aber möglicherweise ist die Ostkirche hier auch realistischer und nicht so verblendet wie die (westeuropäischen) Katholiken und Protestanten.

  3. 3

    Ich danke Ihnen für ihre Ausführung, denn nun verstehe ich euer Dilemma, aber es macht mich auch sehr traurig das zu hören (…) denn es scheint nur 2 Möglichkeiten zu geben 1. ein Kirchenkampf 2. wenn 1. scheitert, durch Massenaustritte die Kirche Schwächen, damit sie uns nicht schaden kann, aber in keinem Fall kann sie uns beistehen.

  4. 4

    „So jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater, Mutter, Weib, Kinder, Brüder, Schwestern, auch dazu sein eigen Leben, der kann nicht mein Jünger sein.“
    Auch dieser Satz aus dem NT ist ein Gleichnis, wie die meisten anderen auch.
    Wer das nicht begreift, der sieht einen Widerspruch zu den 10 Geboten, in denen es da heißt: „Du sollst Vater und Mutter ehren wie dich selbst“.
    Alle 10 Gebote bitte ich zu lesen und zu durchdenken. Das sind keine Gleichnisse, die mehrere Bedeutungen haben können, sondern Gebote für die Menschen und diese mussten eindeutig sein.
    Ich persönlich verstehe unter diesem von Peter Ziemann zitierten Gleichnis, lediglich die Bedingungslosigkeit in der Gefolgschaft zu Gott.
    Denn man könne ja auch nicht zwei Herren dienen: Gott und dem Mammon.
    Wenn ich wollte, könnte ich zig Zitate aus der Luther- Übersetzung der Bibel heraussuchen und dann „beweisen“, welcher Satan dieser Jesus doch war.
    Aber das ist unseriös. Man darf nichts aus dem Zusammenhang reißen und vor allem: Peter Ziemann hat leider den uralten Kampf der Christen gegen die „christliche“ Religion verstanden. Er sieht nur die dummen Sprüche der Antichristen von der Amtskirche und übersieht dabei, dass es die Kirche war, die Martin Luther bei lebendigem Leibe verbrannt hätte, hätte man dessen nur habhaft machen können. Sein Verbrechen: die Bibel aus dem lateinischen ins deutsche zu übersetzen und damit dem deutschen Volk zugänglich zu machen.
    Die Kirche hatte allen Grund, die Worte der Bibel zu fürchten wie der Teufel das Weihwasser. So zwang diese Amtskirche Galileo Galilei zu widerrufen, dass die Erde rund sei und sich um die Sonne bewege.
    Dabei steht genau das in der 1.500 bis 2.000 Jahre alten Bibel. Und zwar in der Prophezeihung über die Endzeit der Weltbevölkerung. Da heißt es in diesem Gleichnis sinngemäß, dass in der Endzeit dem Strafgericht Gottes, jeder Mann zur selben Zeit ergriffen werde; der eine werde des nachts aus dem Bett geholt und der andere von der Arbeit auf dem Felde.
    Wer nachdenkt, weiß, dass damit eindeutig gesagt wurde, dass die Erde rund ist und sich um die Sonne bewegt. Nichts anderes hatte Galileo mit seinem Fernrohr und dem logischen Denken herausgefunden. Nur eben sehr viel später.

  5. 5

    Herr Ziemann, so gerne ich ihnen auch zustimme bei der Feststellung, dass es sich bei den drei großen Weltreligionen um supranationale Importprodukte mit Weltherrschaftsanspruch und damit nicht um einen ursprünglichen Teil unserer Kultur und damit unseres Wesens handelt, so muss ich doch widersprechen bei der Reduktion der Germanen auf ihre Rasse.
    Meines Wissens (wer es besser weiß, möge mich korrigieren) stammt die Bezeichnung „Germanen“ von den Römern, die damit alles und jeden bezeichneten, der sich in den Wäldern nördlich der Alpen so herumtrieb.
    Die Germanen waren also keinesfalls eine vollkommen homogene Gesellschaft mit gleicher Genetik, sondern ein wilder Haufen aus verschieden Stämmen mit durchaus unterschiedlichen Gott- und Gewohnheiten, der auf der Suche nach Nahrung durch die Wälder zog. Das Wort Volk bedeutet meines Wissen auch nichts anderes als „ein Haufen aus Menschen, die (irgendwem) folgen“.

    Während die alten Gottheiten seit der Christianisierung in der heutigen Wertevermittlung keine Rolle mehr spielen, so haben von den Gewohnheiten doch einige überlebt. Der oft strapazierte Tannenbaum zu Weihnachten sei nochmals als Beispiel genannt.
    Wenn man jetzt noch die Errungenschaften unserer (deutschen) Kultur- und Industriegeschichte mit hinzuzieht, ist die Reduktion der Germanen auf ihre Rasse auch nicht wirklich sinnvoll, denn das was ein Volk ausmacht ist nicht das theoretische Potential, sondern seine praktische Umsetzung.
    Und genau hier unterscheidet sich alles, was irgendwie unter das Label „die Germanen“ passt, noch heute von anderen Volksgruppen dieser Welt.
    Wir sind kreativ, vergleichsweise pragmatisch und könne Dinge in die Tat umsetzen. Was meiner Vermutung nach seinen Ursprung wohl eher nicht in der Genetik, sondern im rauen und wechselhaften Klima in Nordeuropa hat.
    Hieraus ergab und ergibt sich die blanke Notwendigkeit, sein Leben aktiv zu gestalten um weder zu erfrieren noch zu verhungern und das erlangte Wissen an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben, damit auch diese überleben.
    Auf diesem sich stetig erweiternden Wissen basiert unsere Leistungsfähigkeit.

    Und deshalb sollten wir uns selbst besser nicht auf eine irgendwie geartete Rasse reduzieren, sondern unsere Leistungsfähigkeit und unsere kulturellen und technischen Errungenschaften in den Vordergrund stellen. Hier können wir weit mehr glänzen.

    • 6

      Tolle Erklärung der Lebensweise der „Germanen“…..selten so gelacht.Die Frage nach Ihrem Alter verkneife ich mir,da Sie das ja noch so genau wissen.
      Oder haben Sie die Erkenntnisse nur aus den „Geschichtsbüchern“?
      Seit das Christentum in Europa an der Machtist,wird systematische Geschichtsfälschung betrieben.Es war leicht,wenn man die Hoheit über die Archive hatte und nach Belieben Fälschen konnte.Die Generationen kamen und gingen,die Archive blieben……Der beste Beweis wie leicht dies fkt.,zeigt sich doch seit dem Ende des letzten 30 jährigen Krieges,1945.Was darüber für hanebüchener Unsinn in Schulen und Kirchen unterrichtet wird,ist unfaßbar.Und das trotz Internet und immer größer werdender Vernetzung der Bevölkerung.Wie leicht war es da doch vor ein paar hundert Jahren,das Volk dumm zu halten.Zum Glück werden die Lügengebilde immer grotesker,daß selbst der größte und gutmütigste Schlafmichel aufwacht.

      • 7

        @Sabine Walther

        Nun Frau Walther, da Sie offenbar im Besitz unverfälschter Zeitdokumente sind oder zumindest Zugriff darauf haben, bitte ich um eine detaillierte Darlegung ihrer Sichtweise.
        Und kommen Sie mir bitte nicht mit Atlantis oder den Ariern. ;-)

        Was ausserdem an meiner obigen Darstellung durch den Einfluss der Kirche verfälscht sein soll, um deren Aktivitäten in ein positives Licht zu rücken, entzieht sich meiner Vorstellung.

        • 8

          Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen…..den Wahlspruch der „Aufklärung“ kennen Sie bestimmt.
          Unverfälschte Zeitdokumente gibt es sicher nur wenige und man wird sie nur schwer von den Fälschungen unterscheiden können.
          Ich verweise hier nur auf die Bücher von Wilhelm Kammeier.
          Vor allem aber ist es nur schwer verständlich,warum in der heutigen Zeit soviele Bücher wie noch nie der Zensur anheimfallen.
          Zensur heißt heutzutage von der „Bundesprüfstelle für jugendgefährdete Schriften“ indizierte Bücher.Solche Bücher dürfen weder beworben noch verkauft werden.Allerdings dürfen sie erst einmal gedruckt werden.Damit erreicht man,daß ein Verleger finanziell maximal geschädigt wird.Natürlich kann man bei Kenntnis der Dinge und der Verlage,solche Bücher erwerben.Das Interessante daran ist,daß grundsätzlich nur kirchenkritische und
          das Finanzwesen hinterfragende Schriften indiziert werden.
          Bücher zu den Hintergründen der beiden Weltkriege werden kaum noch indiziert,da das Angebot aus dem Ausland dazu zu riesig ist und nicht verhindert werden kann.Natürlich sind keine pornographischen oder gewaltverherrlichende Schriften darunter.
          Soetwas kann ungehindert verbreitet werden.Auch wird keine Liste der indizierten Bücher veröffentlicht.Die erhält man nur auf Anfrage an den Verlag.

        • 9

          @Sabine Walther

          Jetzt haben Sie mich an der Angel. Die BPjM oder die ehemalige BPS ist mir ein altbekannter Feind. Mir war jedoch nicht bewusst, dass hier weiterhin fleißig Bücher auf dem Index landen. Wahrscheinlich aus dem Grund, den Sie nennen: Im Bundesanzeiger tauchen diese nicht auf. Was mich zur falschen Schlussfolgerung führte, es ginge primär nur noch um Unterhaltungsmedien.
          Haben Sie da eventuell einen Link für mich, um dem Thema etwas genauer auf den Grund zu gehen?

          • 10

            Der mir am meisten bekannte Verlag in dieser Richtung —
            Verlag-anton-schmid.de(pro-fide-katholika)auf Anfrage bekommen Sie eine Liste der in der letzten Zeit indizierten Bücher.
            Andere Verlage sind :www.j-k-fischer-verlag.de
            und der in Leipzig/Gohlis ansässige Verlag „Der Schelm“,der
            Faksimilenachdrucke von Bücher verlegt,die nach dem Kriege zur
            auszusondernden Literatur zählten.Selbstverständlich nur zu wissenschaftlichen Zwecken.

          • 11

            @Sabine Walther

            Herzlichen Dank! Ich werde mich der Sache mal vorsichtig nähern. Ein Hinweis, falls ihnen dies nicht bekannt sein sollte: Die Filmvertriebs- und Computerspielbranchen haben in letzter Zeit einige Erfolge erzielt bzgl.Abwehr von Indizierungen und Zensurmaßnahmen, Rücknahmen vom Index bzw. sogar Rücknahmen von bundesweiten Beschlagnahmungen nach §131 StGB. Gerade im Filmbereich findet sich in letzter Zeit die positive Tendenz zu Restaurationen und ungekürzten Neuveröffentlichungen ehemals massiv verstümmelter Filmwerke.
            Die dortige Vorgehensweise könnte als Inspiration dienen, denn die Liberalisierung in diesen Bereichen ist nicht unbedingt auf die plötzliche Einsicht der Zensoren zurückzuführen.

          • 12

            @Sabine Walther
            Ich hoffe, Sie lesen hier noch mit.
            Ich habe mich mal etwas genauer mit dem Programm der von ihnen aufgeführten Verlage beschäftigt und kann mir vorstellen, wo das Problem liegt.
            Wenn man die übliche Zusammensetzung des 12er Gremiums der BPjM anschaut, wer gerade die Meinungs- und Deutungshoheit in diesem Land für sich beansprucht und um welche Themen es geht, wundert mich gar nichts.
            Im 12er Gremium sind stets Religionsvertreter zugegen und damit bzgl. Kirchenkritik und Kritik am Finanzsystem, aufgrund dessen teils religiös vermischten Unterbau, von vornherein problematisch. Irgendwer wird sich da immer auf den Schlips getreten fühlen.
            Und da die Sozialisten nun schon seit geraumer Zeit den Schulterschluss mit den Kirchen üben, bekommen sie auch aus anderem Grunde Druck:
            Nicht nur dass bei den Sozis allgemein die Naziphobie vorherrscht, sie haben auch noch das Problem, dass das Germanentum (und zwar gerade in der Variante des III. Reiches) über die USA und teils auch über die skandinavischen Länder bereits in die aktuelle Kultur zurückgesickert ist.
            Das dumme dabei ist, dass sich Fact&Fiction, aufgrund der Pop-Kultur als vorherrschendem Transportmedium, sehr stark vermischen. Wenn Sie mal den Markt der Lowcost SciFi/Horror Filme und Computerspiele im Ausland bzw. teils sogar bei uns anschauen, werden Sie sehen, dass der Nationalsozialismus, gerade in der Verbindung mit germanischer Mystik, zu einem „coolen“ Gegner aufgebaut worden ist. In vielen Filmen und Computerspielen der letzten Jahre wird oft das zu Ende gedacht, was in der Realität nie passiert bzw. gar nicht möglich ist. Damit haben Sie bereits eine Rückwirkung von bewusster Geschichtsfälschung zu Unterhaltungszwecken auf die allgemeine Wahrnehmung und damit natürlich auch eine Sensibilisierung der Zensoren.
            Falls Sie sich mal gefragt haben sollten, warum das Smartphone Taxiunternehmen „Uber“ so heißt, wie es heißt, finden Sie genau da die Erklärung. Das US-Slang Wort „uber“ lehnt sich an das deutsche Wort „über“ an und beschreibt etwas positiv herausragendes. In jedem Nazi SciFi/Horror Film oder Computerspiel werden Sie mit dem Wort tot geworfen.
            Das dürfte eine seriöse Auseinandersetzung mit den Thema zur Zeit deutlich erschweren.

  6. 13

    @ Ralf
    Das kenne ich auch nicht anders wie Du: die „Römer“ (Italiener) hatten Mitteleuropa erobert und beherrscht und nannten die Völker nördlich der Alpen Germanen. Und weniger schmeichelhaft: Barbaren.
    Nach dieser damaligen Definition waren auch die Franken im späteren Frankreich (land der Freien) ebenfalls Germanen.

  7. 14

    Und noch ein Nachtrag zu meinem Kommentar zu H. Ziemann.
    Es muss natürlich heißen: Peter Ziemann hat leider den uralten Kampf der Christen gegen die Religion nicht verstanden.
    Die Christen wurden, das bitte niemals vergessen, unter Kaiser Constantin nach und nach geduldet und später sogar Staatsreligion. Und zwar, weil Constantin diese als nützlich für den römischen Staat erkannte.
    Dieses hatte dann in Folge Erhebung zur Religion und Korrumpierung der Christen zur Folge. Doch wer sich auf den Wortlaut der Bibel bezog, wie Martin Luther, wurde als „Ketzer“ von der Amtskirche verfolgt.
    Und heute ist das nicht viel anders. Mir sind drei Theologen bekannt, einer davon sogar persönlich, die den Unfug mit „Liebe deinen Nächsten“, der von den Amtskirchen betrieben wird, gerade rücken. Der Nächste war im alten Israel immer der Blutsverwandte, odedr zumindest der Glaubensverwandte.
    Die Hebräer hatten sehr wohl zwischen „Nächsten“ und Fremden unterschieden.
    Einer der hier erwähnten Theologen (Namen sind mir bekannt) haben heute Redeverbot in den Kirchen. Stattdessen wird die Bibel wieder verfälscht und der Begriff des Fremden (in der Geschichte von Benam gibt es den „Fremden“,
    der seit 20 Jahren im Lande wohnte und immer noch ein Fremder war) einfach tilgt. Die grünen Teufel sind ohnehin dabei, die Bibel gendergerecht umzuschreiben und „Diskriminierungen“ zu streichen.
    Also nocheinmal: es gibt einen Unterschied zwischen der Bibel und den Gläubigen und der Amtskirche. Die Zeugen Jehovas haben mit Beiden nichts zu tun, das ist wieder etwas anderes.

  8. 15

    Spengler schien am Christentum nicht zu passen, daß es seinem Konzept des Staates widerspach. Das hat der Autor sehr schön dargestellt. Ob es so ist, ist damit nicht gesagt; denn der stets in Analogien denkende Spengler vermag ja, was diese Methode nun mal mit sich bringt, nur zu vermuten und nicht schlüssig zu begründen.
    Aber wie dem auch sei, für den Liberalen ist das natürlich eine erfreuliche Sache; denn ihm ist doch stets der Staat das Problem, nicht die Religion. Spengler ist da vermutlich kein guter Gewährsmann, immerhin empfahl er für die Zukunft einen Sozialismus von Oben. (Preußentum und Sozialismus!) Sozialisten, ganz gleich ob Marxisten oder Preußensozialisten wie Spengler, haben nun allerdings mit dem christlichen Abendland nichts zu schaffen. Das kann man nachvollziehen, ändert aber nichts daran, daß diese Rede weiterhin Sinn macht, wenigstens für Liberale, die den Weg Spenglers für einen Irrweg halten.
    Ob man sich selber Christ nennt oder nicht, ist dabei irrelevant; denn die Kultur, innerhalb derer man hierzulande aufgewachsen ist, ist so unleugbar christlich (und christlich ist auch nicht semitisch, sondern gräkohebräisch – ohne griechische Philosophie kein Christentum: Platon ist der Vater des Abandlandes, das wußte sogar Nietzsche), daß man es nicht mehr loswird, ohne die eigene Identität zu spalten. Und Abandland, das ist ein Begriff, der vor allem eine lange katholische Tradition hat. Man besehe sich einmal die Abendlandgesellschaften während der Weimarer Republik vorzüglich im Rheinland, die natürlich von den Nazis zerschlagen wurden. Sie standen natürlich dem Nationalstaat und damit unter den damaligen Bedingungen auch dem Machtstaat feindlich gegenüber. Sie wollten kein preußisch dominiertes Deutschland, und damit auch nicht den preußischen Sozialismus, der Spangler so erstrebenswert schiehn. Kein Wunder also, daß sie, die sich geistig aus der katholisch-scholastischen Welt des Mittelalters herleiteten und lokal den Rhein als Symmetrieachse abendländischer Selbstbestimmung ansahen, dem Blankenburger ein Dorn im Auge waren. Aber Spengler hat ja nicht nur alles Christliche, sondern auch alles Liberale nicht gemocht.
    Was nun die gegenwärtigen Pfaffen anbelangt, so ist der sie bestimmende Hintergrund wohl bei weitem nicht so grundlegend, wie dargestellt. Solche Gedanken macht man sich in den rudimentären Kirchen, die wir noch haben, überhaupt nicht. Denen geht es schlicht ums Überleben via Wohlfahrt, und da ist ihnen auch die Kooperation mit radikalen Gegnern wie dem Islam gerade recht. Hinzu kommt auf katholischer Seite ein geradezu solzialistischer Papst, der seinem Vorgänger nicht das Wasser reichen kann, auf evangelischer eine zunehmende Infantilisierung jeglicher Glaubensaussagen (Gott ist Gott, egal ob manchen ihn Allah nennen), die mit dem argumentativen und geistesgeschichtlichen Niveau christlich-abendländischer Tradition kaum noch etwas gemein hat. Ich glaube also: die Sache liegt sehr viel einfacher, als uns der Autor glauben machen will.

  9. 17

    Schön, Peter Ziemann, wieder von Ihnen zu lesen!
    Bei archive.org konnte ich nur wenig von Ihren Texten an Land ziehen.

    Was für ein bombastisches Thema! Ich teile Ihr Unbehagen. Nach über 30 Jahre als Christ konnte ich seit 2003 nichts mehr mit einem schweigenden Gott anfangen. Und das Bodenpersonal nervt. Da kommen Juden, Christen und Muslime nach Europa und wollen uns was vom Pferd erzählen, kennen sich aber nur mit Kamelen und Eseln aus. Das nervt. Die Pferde-Araber bleiben wenigsten, wo sie sind.

    Und schaue ich seit März hinter die Kulissen von Jesuiten und Freimaurern, dann erlebe ich Abenteuer im Kaninchenloch, die meine Weltsicht umkrempeln. Man kann diese Trampel aus Luzifer, Baphomet und JHWH nicht gerade als Bereicherung für die Menschen in Europa empfinden. Auch die Reformation versöhnt mich nicht, hat sie doch eine wahnsinnige Blutspur durch Europa gezogen. http://www.Logenpresse.de

    Um das Dilemma aufzulösen, müssen wir berücksichtigen, was das Vordringen und das Aufhalten der römischen Heere verändert hat. Das Gewäsch von gehirngewaschenen Zeitgenossen bringt noch mehr Chaos ins Leben. Die aktuellen Grenzüberschreitungen der USA entspringen der Prägung derer, die Europa verlassen haben, um die Indianer abzumurksen. Uns hilft nur eine Rückbesinnung auf Werte, die seit 1918 systematisch und gründlich zerstört worden sind. Nur noch wenige Menschen haben diese Werte in ihren Herzen und können überhaupt erfassen, worum es geht.

    Bleibt Deutschland oder wird es zerstört?
    http://www.dzig.de/Bleibt-Deutschland-oder-wird-es-zerstoert

    Hans Kolpak
    Goldige Zeiten

  10. 18

    Am 13. Juni 1541 beklagte Luther das künftige Unglück Deutschlands, welches es durch alle Art von Sünden und vor allem durch die überaus selbstsichere Undankbarkeit gegenüber der Gnade Gottes verdient und damit den Zorn Gottes herausgefordert hätte. Deswegen zieht der Türke, die Rute Gottes, mit einem großen Heer gegen Ungarn. Das römische Reich aber sieht untätig zu, denn allein die Kurfürsten, Fürsten und die verbündeten Städte haben Soldaten gegen den Türken aufgeboten. Ferdinand kümmert sich um nichts; der Papst, Venedig und Frankreich sind Verbündete der Türken. Ach Herrgott, laß dichs erbarmen über das arme Deutschland! Steure dem Teufel mächtig! Oh Vater, verherrliche deinen Sohn, sie nicht an unsere Sünden, gib uns den heiligen Geist und ein wahrhaftes Bekenntnis in (deiner) Furcht. Diese türkische Ungeheuer kann mit menschlichen Kräften nicht bezwungen werden. Betet, laßt uns beten, alle Frommen sollen beten! Ach, daß noch Leute da wären, die beten könnten! Ich will euch fleißig helfen, zu Gott zu schreien, denn die Landsknechte werdens nicht tun.

    http://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb00051825_00209.html
    Anmerkung: „Türke“ wurde als Synonym für Islam verwendet.

  11. 19

    Den vorangegangenen Kommentar habe ich auch bei Facebook veröffentlicht. Dort hat sich der folgende klärende Dialog ergeben:

    Peter Ziemann:
    Niemand spricht von Rassen. Hier wird von Völkern gesprochen mit einem historischen und geographischen Bezug. Wer hieraus (wieder einmal) die Rasselehre des III. Reichs herleiten möchte, der hat den Beitrag nicht verstanden.
    31. Mai um 22:47

    Eckhard Mackh:
    Nein! Sie haben meinen Text nicht verstanden! Ich habe gerade nicht !!!!!!!!! die Rassenlehre des III. Reichs aus Ihrem Beitrag herleiten wollen! Obwohl sie das Christentum als semitisch ablehnen, aber darauf bin ich gar nicht eingegangen. Ich habe explizit den Judenhaß der Nazis und echten Rassismus unterschieden! Sie schreiben, nun, daß niemand von Rassen spreche, sondern Sie von „Völkern mit einem historischen und geographischen Bezug“ schrieben. Ihrem Artikel hört sich das wie folgt an:
    „Das „Abendland“ kann also nicht christlich sein, sondern im Falle Deutschlands nur germanisch. Deshalb ist unser Erbe und unsere Kultur auch germanisch geprägt; genauso wie das Erbe der Franzosen keltisch.
    Und eine weitere Schlussfolgerung ziehen wir daraus: Ein „eingedeutschter“ Afrikaner oder Orientale kann niemals „identitär deutsch“ – also von germanischer Abstammung sein – weil es nur auf die Blutverwandtschaft und nicht auf Religion oder andere Kriterien ankommt.“ Entweder haben Sie die Begriffe „Rasse“ und „Volk“ nicht verstanden, oder sie verstehen die Völker Europas nicht. Es gibt niemanden, der jemals hätte zeigen können, daß die Völker Europas spezifisches „Blut“ hätten. Diese Völker sind einfach in keiner Hinsicht biologischen Einheiten, sondern samt und sonders „Mischvölker“. Die Behauptung, das deutsche Volk gehe auf „die Germanen“ zurück ist lächerlich. Können Sie irgendwelche Fachliteratur der letzten 200 Jahre nennen, in der solche Behauptungen jemals ernsthaft diskutiert worden wären? Die Rassenkundler der Zeit vor 1933 haben sich einen Spaß daraus gemacht, die großen Deutschen den verschiedenen Rassen zuzuordnen (baltische, alpine… und wie sie alle hießen).
    31. Mai um 23:19

  12. 20

    „Und siehe da, der Vorhang im Tempel zerriß in zwei Stücke von obenan bis untenaus.“
    Matthäus 27, 51

    Dieser Vorhang trennte das Heilige vom Allerheiligsten. Nur der Hohepriester war befugt, einmal im Jahr das Allerheiligste zu betreten. Alle anderen würden sterben beim Betreten dieses Teils des Tempels. Es durfte nicht einmal jemand dort hineinsehen.
    Mit dem Tot Jesu am Kreuz endete der Opferdienst. „Er hat es nicht nötig, wie jene Hohenpriester, täglich zuerst für die eigenen Sünden Opfer darzubringen und dann für die des Volkes; denn das hat er ein für allemal getan, als er sich selbst opferte.“ Hebräer 7, 27.
    Das Priestertum welches als Vermittler zwischen Gott und den Menschen diente, hatte seine Aufgabe verloren.

    Jeder Mensch hat seit diesem Tag direkten Zugang zu Gott. Niemand braucht mehr einen Priester.

    Sie müssen also keinen „Pfaffen“ totschlagen. Sie brauchen ihm lediglich nicht zu folgen.

    Der Kampf gegen den Islam

    Für die Nachfolger Jesu ist dies ein geistiger Kampf. „Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen …“ Epheser 6, 12.
    Nun werden viele sagen: Dann warte doch, bis sie dir den Kopf vom Leib abtrennen!
    Das ist ziemlich blutig!

    Es spielt aber für die Kinder Gottes keine Rolle. Denn sterben muß ein jeder irgendwann und: „Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über solche hat der andere Tod keine Macht;…“ Offenbarung 20,6.

    Wie bitte? Auferstehung von den Toten?

    Hier ist Glaube und Gehorsam nötig. Ein Gehorsam der mir nicht aufgezwungen wurde wie einem Wehrpflichtigen.

    Sie aber lieber Herr Ziemann müssen sich irgendwann des Zwanges bedienen, wenn sie einen „existenziellen“ Kampf auf „körperlicher Ebene“ führen wollen. Denn ohne Glauben an ein Leben nach dem Tod wird jeder „vernünftige“ Mensch sein irdisches Dasein versuchen, so gut als möglich zu nutzen. Wenn es dazu nötig ist das meine vier Frauen in der Öffentlichkeit einen Schleier tragen, so what! Fünf mal am Tag den Teppich ausrollen (lästig!?), so what. Kein Alkohol mehr konsumieren?!,… schwierig! Aber besser als sterben allemal!
    Sie werden also verbittert feststellen müssen, daß ihre Genossen unter dem Druck der Verhältnissen zu reinsten Opportunisten mutieren.
    Woraus soll nun der Gehorsam erwachsen?
    Und ohne Gehorsam werden sie keine militärischen Verbände in den Kampf führen.

    Sie sehen in beiden Fällen bedarf es Gehorsam. Der eine entsteht aus der festen Zuversicht, daß die Bibel das Wort Gottes ist.
    Der andere ensteht aus Wehrpflichtgesetzen und deren gnadenloser Durchsetzung.

    Und ja, unser Vater im Himmel verlangt das Bekenntnis zu seinem Namen und den Gehorsam. Entweder sind wir eins in Jesus Christus oder aber wir sind verloren. Und deshalb erleben wir schmerzliche Trennung von den Brüdern und Schwestern und Eltern und Kindern die sich nicht für Jesu entscheiden.

    • 21

      @ Ponti

      „Wie bitte? Auferstehung von den Toten?“
      Alles gut und schön, aber die „Auferstehung“ bleibt nur Gott vorbehalten (Jesus ist für Christen gleichbedeutend mit Gott) und nicht den Gläubigen.
      Diese können nach diesem Glauben, sofern sich die Verstösse gegen die zehn Gebote in Grenzen hielten und toleriert werden konnten, ins „Himmelreich“ eintreten und zwar sofort nach dem Tode. Also keine Auferstehung!
      Diese bleibt dem Hinduismus vorbehalten, weswegen gläubige Hindus keine Fliege totschlagen. Denn es könnte die Schwiegermutter sein.
      Wer jetzt lacht und sagt: er sei im Himmel gewesen (per Flugzeug) und habe „Gott“ nicht gesehen, hat die Gleichnisse der Bibel eben nicht verstanden.
      Gott ist immer nur eine Idee oder eine Information und „wohnt“ daher nirgendwo und überall. Ob ich daran glaube? Nein, eher nicht.
      Aber ich weiß wenigstens worum es geht und achte die hunderttausenden Menschen, die für diese Idee gestorben sind. Und sehe die gleiche Zahl, die dadurch eben nicht gestorben sind, weil der Suizid den Christen ausdrücklich verboten ist.
      Alles andere läuft auf zynische Leichenfledderei hinaus.

      • 22

        @Kuno

        „Diese können nach diesem Glauben, sofern sich die Verstösse gegen die zehn Gebote in Grenzen hielten und toleriert werden konnten, ins „Himmelreich“ eintreten und zwar sofort nach dem Tode.“

        Könnte dies ein Glaubenspunkt aus dem Katechismus der katohlischen Kirche sein?

        Sie kommen ja gleich auf den Punkt.
        Was soll man da sagen? Sie haben doch die Textstelle (Offenbarung 20,4 ff) vor Augen. Ich habe keine Ahnung vom Zustand der Toten und von der Auferstehung.Es ist die Bibel die von einer ersten Auferstehung und dem zweiten Tot spricht.

        Das konnte und kann das Papsttum (nach Luther der Antichrist) nicht akzeptieren! Sola Scriptura (die Bibel, und die Bibel allein als Maßstab für den Glauben) ist der Todesstoß für den Sohn des Verderbens. Deshalb erleben wir seit Jahrhunderten gewaltige Kriege hier in Täuschland und Europa. Deshalb wurden all die Ideologien (Feminismus, Nihilismus, Sozialismus, Kapitalismus, Faschismus, etc.) und der Atheismus in der Welt ausgebreitet. Oder wußten sie nicht, daß Voltaire und Robespierre Jesuiten waren? Angeleitet von Adam Weißhaupt einem jesuitischen Professor.
        Es geht um die Frage, wem vertraue ich? Dem Wort Gottes, also der Bibel oder der menschlichen Vernunft eines angeblichen Stellvertreters (Vicarius Filii Dei) aus der Stadt mit den sieben Hügeln mit seinen Dekretalen und seiner Tradition.
        Googeln sie nach Walter Veith (Reformation bzw. Offenbarung) und ihnen werden die Augen auf gehen.

        Gottes Segen für sie!

        PS: Gott will gesucht werden!

        • 23

          Danke Ponti, für den Segen!
          Vermutlich kennen Sie mehr Bibelstellen wie ich. Ich muss noch mehr im Kopf haben, um Bestehen zu können.
          Aber ich bilde mir ein, die Systematik der christlichen Erkenntnis oder Glaubens, verstanden zu haben. Und deshalb sage ich: ein Auferstehen von Menschen ist nicht möglich. Das kann sich dann eigentlich nur auf die Seele bezogen haben. Das ist es ja- dass man es immer mit Gleichnissen zu tun hat.
          Wenn man das Alter dieser Gleichnisse bedenkt: 90 % der heutigen Einwohner in Deutschland bekämen ähnliches heute nicht mehr zuwege.
          Als Kind dachte ich immer: die Leute vor tausenden Jahren seien „halbe Tiere“ gewesen. Aber da kannte ich die schriftlichen Zeugnisse von Seneca und des Germanicus noch nicht. Anfang der siebziger Jahre wurde in Köln, gleich hinter dem Dom, das römisch- germanische Museum eröffnet.
          Ich lebte damals in Düsseldorf und bin mit meinem alten Käfer fast jeden Samstag dorthin gefahren und habe die Bücher der alten Römer mit Begeisterung gelesen.

          • 24

            Lieber Kuno,
            ich möchte nicht den Eindruck erwecken, ich stehe im Wettbewerb mit ihnen oder einem anderen Leser.

            Wenn man in der Bibel liest, Gott erschuf die Welt in sechs Tagen, dann bleiben mir als Mensch zwei Möglichkeiten. Ich glaube es oder nicht. Glaube ich dieser Aussage nicht, kann ich die Bibel sofort in die Ecke legen. Weil alles andere wäre genau so unglaubwürdig.

            Wenn ich glaube, daß es sich bei der Bibel um das Wort Gottes handelt, dann bin ich gebunden an die Schrift und kann nicht meine Gedanken/Vernunft dagegen stellen.

            Sehen Sie, der Placebo-Effekt wird heute von niemandem bestritten. Er ist unerklärlicherweise vorhanden. Nur weil wir diesem Phänomen einem Namen gegeben haben, verstehen wir es noch lange nicht.
            Und was geschieht dort? Heilung durch Glauben!
            Der Patient kennt weder die Inhaltsstoffe des „Medikaments“ noch die vorgebliche Wirkungsweise. Allein seine Zuversicht auf die Dinge die er nicht sieht, läßt ihn gesunden. Das ist Glauben im biblischen Sinn.
            Und nun halten sie sich fest. Der umgekehrte Fall also der Nocebo-Effekt wurde ebenfalls dokumentiert. Medikamente mit nachgewiesener Wirksamkeit verloren diese, weil man den Patienten glaubhaft machte , es wären sagen wir mal Nahrungsergänzungsmittel.

            Und warum sollte Gott den Menschen nicht ein zweites mal erschaffen, wenn er es doch schon einmal getan hat?

            Ich wünsche ihnen einen gesegneten Sabbat

  13. 25

    Außerdem bin ich dafür, wenn die Mehrheit der europäischen Völker nicht mehr an Christus glaubt, alle Feiertage abzuschaffen.
    Denn alle Feiertage wurden von der Kirche durchgesetzt.
    Selbst der Sonntag als arbeitsreiher Tag geht auf den Text der Bibel zurück.
    Der 1. Mai aber wurde von Adolf Hitler als Feiertag durchgesetzt.

    • 26

      „Selbst der Sonntag als arbeitsreiher Tag geht auf den Text der Bibel zurück.“

      Auf welchen Text genau stellen sie ab?

      Ich kenne lediglich „In 2. Mose 31,13.17 wird der Sabbat des Herrn zweimal ein Zeichen genannt. Gott sagt: „Haltet meinen Sabbat; denn er ist ein Zeichen zwischen mir und euch von Geschlecht zu Geschlecht!” (Vers 13) „Er ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und den Kindern Israel!” (Vers 17) Und in Vers 16 betont der Herr, dass sein Volk den Sabbat halten soll als einen ewigen Bund.“
      „Damit ihr erkennt daß ich der Herr bin, der euch heiligt!“ (Vers 13) „Denn in sechs Tagen machte der Herr Himmel und Erde, aber am siebenten Tage ruhte er und erquickte er sich!“
      Und das ist der siebente Tag der Woche und nicht der erste (Sonntag)!

  14. 27

    Ei, Ponti weil nach dem AT (Alten Testament) Gott die Welt in sechs Tagen erschuf und nicht in sieben. Am siebten Tag ruhte Gott sich aus.
    Warum sollten dann die Menschen sieben Tage in der Woche arbeiten?
    Nichts anderes steht in der Bibel.

    • 28

      Da sind wir einer Meinung. Nur möchte uns das Papsttum den Sonntag als siebenten unterschieben bzw. erscheinen lassen. Der Sabbat ist und bleibt der Samstag.
      Er ist das Malzeichen Gottes. Und diese Frage wird in Zukunft die Menschheit spalten.In die Gruppe die den Sabbat hält und in die Gruppe die das Malzeichen des Tieres, den Sonntag, angenommen hat.

  15. 29

    @ Ponti

    Das mit den 6 Tagen ist doch offensichtlicher Unfug. Dabei ist eben alles ein Gleichnis. So könnte „ein Tag“ durchaus eine Milliarde Jahre lang gewesen sein. Ich persönlich glaube das alles nicht und sehe in diesen Erklärungen nur die Winkelzüge einiger Religionswissenschaftler. Aber ich glaube an eine „göttliche“ Grundidee, eine Grundinformation, weil es anders nicht gewesen sein kann. Der viele Jahrhunderte später geschriebene Koran leistet sich viel idiotischere Erklärungen, nämlich, dass die Erde eine Scheibe sei und auf dem Rücken vor vier Elefanten ruhe. Dümmer gehts nimmer!
    Dabei hatte die Bibel schon lange vorher festgestellt, dass die Erde eine rund ist und um die Sonne kreist.
    Der von Ihnen erwähnte Placebo Effekt hat mit der Glaubensfähigkeit zu tun und wahrscheinlich weniger mit Jesus oder Gott. Aber dadurch, dass Jesus und Gott über 2000 Jahre in den Köpfen ist, ist es nützlich dabei zu bleiben.
    Das ist wie mit dem Gold. Es gibt genügend andere seltene Metalle, die aber unansehnlich sind und die niemand kennt. Gold ist noch länger wie Jesus auf der Welt und deshalb ist es auch da nützlich beim Gold zu bleiben.
    Der Glaube an sich gehört zur Welt und ist nicht mehr wegzubringen, wie der Glaube an den eigenen Erfolg, oder der Glaube, dass man mit einem Geldschein materielle Dinge eintauschen könnte.

    • 30

      Ich bin immer wieder erstaunt, wie geringschätzig das Verhältnis vieler Menschen zu ihrem Leben ist. Erst wenn die Pest, der Krebs oder die Cholera sie Heimsucht beginnt ein verzweifelter Wettlauf um die letzten verbleibenden Tage.

      Und nun gibt es eine Einladung zum ewigen Leben in Jugend und Gesundheit und was machen die Menschen damit? Sie lachen, und verhöhnen den der sie aus der Hoffnungslosigkeit befreien könnte, wenn sie nur wollten. Dabei haben sie weder eine theologische Grundlage noch eine wissenschaftliche, die ein solches Verhalten rechtfertigen würde! Wer kann denn schon die mathematische Wahrscheinlichkeit berechnen, mit der die Chromosomen der männlichen und weiblichen Samenzelle in exakt der Reihenfolge angeordnet werden, die nötig ist, um ein gesundes Kind entstehen zu lassen? Kleiner Tipp: 23!
      Und was bedeutet das dann, nachdem ich das Ergebnis vor mir liegen habe?

  16. 31

    Das Christentum ist keine Religion der Selbstbehauptung. Die Worte Jesu sind klar: Wir sollen dem Bösen nicht widerstehen, unsere Wange hinhalten, unsere leibliche Existenz nicht verteidigen. Genauso wenig gilt das für unseren Besitz, den er gänzlich hinzugeben fordert (Mt 19,21).
    —–
    Der Absatz, der so beginnt, ist ein Mißverständnis des biblischen Textes. Dem Bösen nicht zu widerstehen (Mt 5:39), das wird doch in den folgenden Versen ausdrücklich konkretisiert. Man kann das nicht zum allgemeinen Gesetz umdeuten, sondern es muß an den einzelnen persönlich diese Anforderung ergehen. EDbenso verhälkt es sich mit dem reichen jungen Mann in Mt 19:21, dessen Problem sein Reichtum war, d.h. Jesus schaut hier in sein Herz und sagt ihm, daß seine Geldliebe sein Problem ist. Auch dies ist deshalb nicht als allgemeine Forderung an jeden Christen zu verstehen. Das Problem eines anderen kann sein Unwille sein, anderen zu vergeben, oder sein unanständiges Sexualleben selbst in der Ehe u.a.m.
    Wehren muß man sich aber gegen die Vereinnahmung des Prinzips der Nächstenliebe durch die Regierung, die damit ihre heimlichen Umvolkungspläne zu vertuschen sucht und die totale Entchristianisieung Europas. Nächstenliebe ist ebenfalls etwas sehr Individuelles, das weder mit Hilfsorganisationen noch etwa mit staatlichen Forderungen an seine Bürger zu tun hat. Deshalb hat Jesus dies Beispiel vom barmherzigen Samariter erzählt.
    Es findet zurzeit ein Mißbrauch des Gedankens der Nächstenliebe schon deshalb statt, weil Nächstenliebe zu Hause beginnt und nicht 5000 Km von hier entfernt. Aber hier zu Hause, in Deutschland selbst, findet die staatlich verordnete „Nächstenliebe“ seit der Flutung mit Migranten eben gar nicht mehr statt. Ganz im Gegenteilmacht man den Deutschen zu einem Menschen zweiter Klasse und zieht ihm jeden Fremnden vor, ganz gleich, ob das gesetzeskonform ist oder nicht.

  17. 32
  18. 33

    Nun ja, wenn die theologischen Darlegungen eng mit dem Text von Peter Ziemann verknüpft sind, dann soll es mir recht sein. „Jeder soll nach seiner eigenen Facon selig werden!“ meinte der Alte Fritz. Doch die Problematik liegt tiefer. Gestern habe ich mit „Grossraumgaragen als Gebetsräume?“ mal wieder ein Schneebrett losgeschlagen:

    Muslime in Garagen
    Ein Zeitungsartikel vom 5. Juni 2016 begreift den Bau von Moscheen in Hamburg tatsächlich als eine Angelegenheit von Politikern. Sind Mandatsträger gewählt worden, sich um öffentliche Belange zu kümmern und nur den rechtlichen Rahmen für private Dinge zu schaffen? Leicht wird übersehen, dass Staat und Religion zweierlei sein sollen! Es fängt ja schon mit der Kirchensteuer an. Geht es den Staat an, ob irgendwo Kirchen, Moscheen oder Königreichssäle stehen? Das ist Privatangelegenheit und Sache der Bauämter! Wer Geld hat, baue sich, was immer er will, auch wenn es Wahhabiten aus Saudi-Arabien sind, die gerne zündeln und morden, um zu zeigen, wie groß Allah doch sei! Sie bevorzugen andere Muslime als Opfer, die den Koran weniger gut verstehen und Christen, die keine Wertschätzung für den Propheten Mohammed haben.

    Diskussionen um Moscheen erzeugen Verdruss. Viele Menschen bevorzugen Kirchenglocken, die schön weit weg von ihrer Wohnung läuten, vielleicht sogar abgeschirmt von einem Hügel, so dass man sie nur leise bei offenem Fenster hört. Natürlich wird ein bewusster Mensch auch keine Wohnung in der Nähe einer Moschee bevorzugen, die als Waffenlager dient, wo Polizisten nur auf Socken eine Hausdurchsuchung durchführen dürfen. ISLAM ist STAAT und RELIGION! Kaum jemand will das realisieren. Die Muslime trennen überhaupt nicht, die Christen wenigstens ein bisschen! Das Christentum wurde vielen Menschen vor vielen Jahrhunderten gewaltsam aufgezwungen! „Willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein!“ Leicht wird dieser Zusammenhang vergessen. Judentum, Christentum und Islam breiteten sich von Jerusalem und von Mekka aus. Menschen in Mitteleuropa hatten eine andere Weltsicht, als Fürsten, Könige und Kaiser Untertanen zwangen, die gleiche Konfession anzunehmen wie sie selbst. Ist solch ein Verfahren noch eine Herzensangelegenheit oder bereits eine äußere Form der Anbetung, nämlich eine Religion?

    Natürlich sind Garagen keine Wohnräume und keine Gebetsräume. Aber das sind Tiefgaragen und Fabrikhallen auch nicht. Trotzdem werden diese – warum auch immer – von etlichen Muslimen als Gebetsräume genutzt. „Die Kirche im Dorf zu lassen“ bedeutet für Mandatsträger, sich um das zu kümmern, wofür sie gewählt worden sind.

  19. 34

    Bei Tieren, mein lieber Ponti, funktioniert das aber genauso.
    Holt man einen vernachlässigten und sich ausgestossen fühlenden Hund aus dem Tierheim und zeigt diesem dass er von nun an ei8n freundliches Zuhause hat, bessert sich sofort sein Allgemeinzustand. Das Fell wird glänzender, der vorher gestörte Stuhlgang funktioniert auch besser.

  20. 35

    @ Hans, Deine Darstellung ist geprägt von dem, was das organisierte und später mit der Staatsmacht verbandelte sog. Christentum unter einem Kaiser Konstantin begonnen hat, durch dessen Intervention AD 325 der Katholizismus eigentlich erst gedeihen konnte. Dies ist aber gar kein Christentum, es gibt sich nur als das wahre, rechtmäßige, orthodoxe aus.
    Das Reich Jesu Christi ist nicht von dieser Welt. Das des Papstes ist es ganz und gar und wird gemäß Daniel Kap 2:41-45 restlos verschwinden. Schon sehr bald, denn es kommt alles zum Höhepunkt.

  21. 36

    Vermutlich sind so die 56 Länder in Islamische Hände gefallen…

    Die Buddhisten in Afghanistan habe auch nicht gekämpft,nun ist schon lange keiner mehr da.Aber der Kampf der Moslems geht weiter und zwar gegen alles was an die Buddhisten erinnert.

    Aufgehalten wurden sie erst in Indien da die Hindus kämpften-was ca. 80 Millionen Ofer zur folge hatte…

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