Die Briten haben ihr Land zurück

pixabay./. WaltiGoehner

Das Ergebnis der Auszählung zum Austritt der Engländer aus dem neosozialistischen Moloch EU steht fest. Die EU wird in Zukunft ihre kommunistischen Ziele ohne die „Inselaffen“ voranbringen müssen. Es ist ein Ergebnis, das in Brüssels heiligen Hallen für Entsetzen sorgt, ein Entsetzen, das einzig und allein aus der Sorge herrührt, dass es bei den Engländern nicht bleiben wird. Auch Österreich wird schon als heißer Kandidat gehandelt, und es ist nur noch eine Frage der Zeit bis weitere Länder folgen werden.

Am Ende steht wahrscheinlich die neue Achse Deutschland-Türkei-Brüssel.

Erst vor wenigen Tagen hat unser Noch-Präsidentendarstellen Gauck die derart unverschämte Bemerkung gemacht:

„Die Eliten sind gar nicht das Problem, die Bevölkerungen sind im Moment das Problem“

und damit die ganze Abgehobenheit und Arroganz der sogenannten Elite (zu der sich unser Ex-Pastor ganz offensichtlich auch zählt) offenbart.

Dieser Abgehobenheit haben die Briten ein Bein gestellt.

Sie haben den „Eliten“ demonstriert, dass auch die Waffen der Angstschürerei und in erster Linie der permanenten Verunglimpfung „rechts“ und „Nazi“ zu sein, irgendwann stumpf werden und der Bogen, der so lange bis auf das Äußerste gespannt war, reißt.

In den nächsten Tagen werden die absurdesten Theorien aufgestellt werden, dass England praktisch wieder auf dem Weg ins Mittelalter ist. Und dass die großartige EU unbedingt aufrechtzuerhalten ist. Natürlich.

Wo sollen all diese Gestalten aus dem Parlament auch hin, diejenigen, die in einer normalen Wirtschaft unbrauchbar sind? Was wollen diese Leute mit ihrem Leben anfangen, wenn sie anderen nicht mehr vorschreiben können, nach ihrer Pfeife zu tanzen? Da zerplatzen ganze Lebensträume, randvoll mit der unbändigen Lust auf das Vordiktieren der Lebensweise der Untertanen.

Nichtsdestrotrotz wachen immer mehr Menschen auf und stemmen sich gegen die Allmachtsphantasien zweifelhafter Gestalten, die außer ihrer üppigen Versorgung und einer unfassbaren Geldverschwendung noch nichts auf die Reihe bekommen haben, was für die Bevölkerung von Vorteil gewesen wäre.

In diesem Sinne – herzlichen Glückwunsch, liebe Briten. Es kann jetzt nur noch besser werden.

Susanne Kablitz
Die Autorin ist Inhaberin des Juwelen-Verlags und Chefredakteurin des Juwelen-Magazins. Sie ist Autorin des Buches „Bis zum letzten Atemzug“ und Mit-Autorin von „Der Freiheit verpflichtet“.

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22 Comments

  1. 1

    Frau Kablitz, Sie sind schnell und direkt auf den Punkt!
    Man kann Europa nur über die Völker selbst einigen und nicht über eine kleine, ausschließlich im Eigeninteresse agierende Führungsclique, denen das Verständnis für die Wichtigkeit der Selbstbestimmung und der eigenen Identität eines jeden einzelnen Bürgers vollkommen abgeht.
    Die ist ein guter Tag für die Freiheit!

  2. 2

    „So klar ist das zum Glück ganz und gar nicht – falls es nicht zur Wahlfälschung kommt.
    Etliche Briten scheinen nämlich den Braten gerochen zu haben – und das ist außerordentlich erfreulich…“
    http://juwelen-magazin.com/?p=633

    Was zu beweisen war. ;-)
    Also war das jetzt eine Sternstunde für die DIREKTE DEMOKRATIE (und ein riesengroßes Abwatschen für die REPRÄSENTATIVE DEMOKRATIE?
    Ich habe meine Zweifel an dieser Herrschaftsform ja bereits zum Ausdruck gebracht – wenn auch nicht so radikal wie etwa rote_pille.
    Ist Demokratie also jetzt doch nicht „Der Gott, der keiner ist“ (Hans-Hermann Hoppe)?
    An dieser Diskussion können wir uns hier sehr gerne austoben…

    • 3

      @WzK

      Zitat:“Also war das jetzt eine Sternstunde für die DIREKTE DEMOKRATIE (und ein riesengroßes Abwatschen für die REPRÄSENTATIVE DEMOKRATIE?“

      Das war ein Abwatschen für die Diktatur.
      Gibt man den Menschen mal kurz das Zepter in die Hand, entscheiden sie sofort anders als ihre Führer. Das sollte zu denken geben.
      Der Brexit ist ein so harter Tritt in den Hintern der weltfremden und selbstverliebten Politikerkaste, dass mir das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht verschwinden will.
      Wenn Wenige darüber entscheiden, was Viele tun dürfen oder sollen, ist es immer Diktatur. Das liegt in der Natur der Sache.
      Wirkliche Freiheit entsteht nur in Abwesenheit von zentraler Führung und durch dezentrale Entscheidungsprozesse. Gebt den Menschen die Direkte Demokratie, denn sie funktioniert.

      • 4
        • 5

          @rote_pille

          Für jemanden wie mich, dessen Bild von Frankreich sich einzig aus den Massenmedien speist, ist das schwer zu beantworten.
          Ich habe weder Kontakte nach da, noch bin ich selbst jemals in Frankreich gewesen und mein Französisch ist deswegen auch eingerostet.
          Ob die Franzosen wirklich so links sind wie allgemein dargestellt, weiß ich nicht.
          Aber ein Bild kann täuschen. Viele Amerikaner ohne persönliche Erfahrung vor Ort, halten die Deutschen beispielsweise generell auch heute noch für ultrarechts bis tiefbraun. Das links-grün hier soviel Einfluss hat, sehen die dort gar nicht.
          Aber nehmen wir mal an, die Franzosen würden bei freier Wahl sofort zum Sozialismus übergehen, dann wäre es ihr Problem und nicht unseres. Setzt voraus, dass sie diese Entscheidung nur für ihre eigene Nation, und nicht für ganz Europa treffen würden.
          Letzteres wäre dann ein weiterer Grund, der EU den Rücken zu kehren.

    • 6

      Könnten wir, wenn diese Seite mir nicht ständig den „Service Temporary Unavailable“-Fehler bei jedem Kommentar ausspucken würde. Ich habe wieder alle Cookies löschen müssen.

    • 7

      Es ist aufgetreten, nachdem ich versucht habe einen Link von freiwilligfrei (zum Thema) als Website anzugeben.

  3. 8

    Liebe Susanne, das ist mal wieder ein perfekter Kommentar zur richtigen Zeit. Der beste, den ich im ganzen Web zum Brexit gefunden habe. Ich hoffe, Du findest Zeit und Gelegenheit, wieder öfter derartige Anmerkungen zur aktuellen Lage beizusteuern, denn darauf verzichten zu müssen wäre wirklich schade. Das, was hier – gerade inmitten der Lügenpropaganda, die heute auf allen Kanälen wieder aus vollen Rohren unter uns Deutsche gepustet wird und selbst so ein offensichtliches Ereignis teilweise ins Gegenteil zu verkehren sucht – zu sagen ist, muß gesagt werden, und zwar von Menschen wie Dir, die auch die Gabe haben, mitten ins Herz zu treffen und die Phrasendrescher des Immer-noch-Mainstreams komplett dumm und blaß aussehen zu lassen.

    Besonders amüsant finde ich übrigens das Wundenlecken der EU-Lemminge, die nun als Hauptfehler ausgemacht haben, daß Cameron so „ungeschickt“ und „dumm“ gewesen sei, dem Volk überhaupt noch eine Wahl zu gestatten. Unseren gleichgeschalteten Landsleuten erscheint so ein Fauxpas jetzt als das eigentliche Vergehen, als das wahre Versagen. Nein, man darf diese Menschen hier in Europa nie wieder wählen lassen – da könnte ja nochmal so etwas Schreckliches passieren!

    Die Briten haben mir heute einen vollauf erfreulichen Tag beschert – so etwas erlebt man in unserer politischen Landschaft nicht oft, aber, wie ich hoffe und sogar vermute, demnächst wieder öfter.

    Herzliche Grüße,
    Dein GLR

  4. 10

    Mal schauen, was sich die „Politgangster“ einfallen lassen um den Austritt von GB zu verhindern und damit ihre Pfründe zu sichern. Noch ist die Sache nicht in „trockenen Tüchern“!

  5. 11

    Das Ergebnis dieser „Brexxit- Wahl“ ist knapp und gut.
    Da musste wohl die sozialistische Politikerin umsonst sterben; das hat die Stimmung nicht mehr gegen den Ausstieg ändern können.
    Leider fehlt mir der Glauben an den tatsächlichen Ausstieg. Was wird voraussichtlich passieren? Man wird die Engländer solange abstimmen lassen, bis das Ergebnis stimmt. Es wird ja Ausstiegs- Verhandlungen geben.
    RDa können die EU Politruks den Engländern wieder mit einem „Briten-Rabatt“ bzw. Thatcher- Rabatt entgegenkommen und dann wird eben die Wahl wiederholt.
    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Politruks den Willen des „Packs“ respektieren.

  6. 12

    Da werden heute die Finanzmärkte durchgschüttelt, wir sehen Monster-Charts wie selten zuvor und eine schier unglaubliche Volatilität – nach einer demokratischen Wahl wohlgemerkt, – und einem ehemaligen Gottspieler wird es mulmig:
    „This is the worst period, I recall since I’ve been in public service. There’s nothing like it, including the crisis — remember October 19th, 1987, when the Dow went down by a record amount 23 percent? That I thought was the bottom of all potential problems. This has a corrosive effect that will not go away. I’d love to find something positive to say.“
    http://www.zerohedge.com/news/2016-06-24/greenspan-worst-period-i-recall-theres-nothing-it
    Ja, wie kann so etwas passieren?
    Alan Greenspan weiß das ganz genau. Er wurde von Anakin Skywalker zu Darth Vader aus freien Stücken, um dem (Falschgeld-)Imperium zu dienen und sich selber mächtig zu fühlen.
    Ein ZH-Kommentar bringt es mal wieder am besten auf den Punkt:
    „You goddamn fuck started this shit!!!“

    • 13

      @WzK

      Die Leute fahren den Karren immer wieder an die Wand und wollen einfach nicht verstehen (oder zugeben ;-) ) was sie falsch machen.
      Der zitierte Kommentar in Englisch trifft es wohl ziemlich genau. :-)

    • 14

      Hochinteressant, und Ihr Vergleich mit Darth Vader trifft den Nagel exakt auf den Kopf. Wie schrieb er doch noch so überaus treffend und brillant zu Anakin-Skywalker-Zeiten (und treuer Gefolgsmann von Ayn Rand) in seinem berühmten Aufsatz „Gold and Economic Freedom“ von 1966:

      Ohne den Goldstandard gibt es keine Möglichkeit, Ersparnisse vor der Enteignung durch Inflation zu schützen. Es gibt dann kein sicheres Wertaufbewahrungsmittel mehr. Wenn es eines gäbe, müsste die Regierung seinen Besitz für illegal erklären, wie es im Falle von Gold ja auch tatsächlich geschah. […] Die Finanzpolitik des Wohlfahrtsstaates verlangt, dass es für die Besitzer von Vermögen keine Möglichkeit gibt, sich zu schützen. Dies ist das schäbige Geheimnis, das hinter der Verteufelung des Goldes durch die Verfechter des Wohlfahrtsstaates steckt. Staatsverschuldung ist schlicht und ergreifend ein System zur „versteckten“ Enteignung von Vermögen. Gold steht diesem hinterhältigen Prozess im Weg. Es steht für den Schutz von Eigentum. Wenn man das begriffen hat, versteht man auch die Feindschaft der Wohlfahrtsstaatsverfechter gegen den Goldstandard. […]

      Geld ist der gemeinsame Nenner aller wirtschaftlichen Transaktionen. Es ist das Gut, welches als Tauschmittel verwendet wird, welches von allen Teilnehmern in einer Tauschgesellschaft für die Bezahlung ihrer Waren akzeptiert wird, und welches daher als Maßstab für den Marktwert und zur Wertaufbewahrung, also zum Sparen verwendet werden kann.

      Eine geradezu hysterische Feindschaft gegen den Goldstandard verbindet Staatsinterventionisten aller Art. Sie scheinen klarer und deutlicher als selbst viele Anhänger der freien Marktwirtschaft zu spüren, dass Gold und wirtschaftliche Freiheit unteilbar sind, dass der Goldstandard ein Attribut der freien Marktwirtschaft ist und dass sich beide gegenseitig bedingen und aufeinander angewiesen sind.

      Und:

      „Bevor ich Ayn Rand begegnete, war ich freier Marktwirtschaftler im Sinne von Adam Smith, beeindruckt von der theoretischen Struktur und Effizienz der Märkte. Ich verdanke ihr die Einsicht, dass der Kapitalismus nicht nur effizient und praktisch ist, sondern auch moralisch.“

      „Der Euro bricht zusammen.“
      am 23.8.2011, sh. „Greenspan prophezeit das Ende des Euro“, http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/greenspan_prophezeit_das_ende_des_euro_1.12086102.html

      • 15
      • 16

        @ Hans Heimkreiter
        Genau an diese „Ayn-Rand-Zeit“ habe ich auch gedacht.
        Bewerkenswert ist jedoch, dass Ayn Rand Greenspan offenbar sehr distanziert gegenüberstand. Ich finde momentan nur leider nicht den Artikel, wo ich das gelesen habe. Vielleicht konnte sie ja auch fühlen, dass dieser Bewunderer sehr empfänglich für die „dunkle Seite der Macht“ war.
        Ich kann nicht in Greenspan hineinschauen und weiß nicht, ob er den Verrat heute bereut und ahnt, was er mit angerichtet hat.
        Tatsache ist jedoch, dass er nicht nur ganz genau die Ursache für die von ihm mitverursachte Katastrophe kennt, sondern ebenso die einzige Lösung:
        „If we went back on the gold standard and we adhered to the actual structure of the gold standard as it exited prior to 1913, we’d be fine. Remember that the period 1870 to 1913 was one of the most aggressive periods economically that we’ve had in the United States, and that was a golden period of the gold standard. I’m known as a gold bug and everyone laughs at me, but why do central banks own gold now?“
        http://www.zerohedge.com/news/2016-06-27/greenspan-warns-crisis-imminent-he-urges-return-gold-standard
        Greenspan nahm damals an der Beerdigung von Ayn Rand teil. Er sollte ihr Grab öfter besuchen und Abbitte leisten…

        • 17

          Die Frage ist doch auch, WzK, ob Grünspan jemals eine Alternative besessen hat! Der gut Alan hatte nämlich die konkrete politische Situation zu beachten.
          Und das kann man aus der Nachschau nur schlecht nachempfinden.
          Mein altes Gesundschrumpfen, oder das Ausschwitzen der Krise, muss nämlich immer in die politische Landschaft passen. Und Alan Greenspan war immer auch halber Politiker, nicht nur Notenbanker. Deshalb sollte man mit Begriffen wie „Verrat“ etc. vorsichtig sein.
          Ganz einfaches Beispiel: Du verabredest mit jemand ein Radtor, die wetterbedingt schon dreimal verschoben wurde. Am Abend zuvor musst Du aber wegen einer Nierenkolik sofort in die Klinik. Nach drei Jahren werfen Dir Freunde „Verrat“ vor, weil Du die Radtour nicht, obwohl versprochen, durchgeführt hast. Wie findeste denn dann deren Argumente. In der sache richtig, die Radtour fiel in der Tat aus. Aber dafür gab es höherwertigere Gründe. Und das ist es was ich meine. Das trifft auch auf andere Themen zu.
          Wir sitzen hier, speziell rote-Pille im Elfenbeinturm, tragen keine politische Verantwortung, sind nicht rechenschaftspflichtig, haben keine unterschiedlichen Berater. Da ist es leicht, über andere Leute den Stab zu brechen. Nur bei politischen Fehlstellungen, wie das Verhalten Merkels in der Flüchtlingskrise, da muss das sofort und sollte auch kritisiert werden. Obwohl man bei Merkel auch sagen muss, dass die „Wünsche“ des Soros in dieser Frage für Merkel eindeutig waren. Und da bin ich wieder beim alten Thema; Wechsel des Verbündeten. Wenn dieser „Verbündete“ keiner mehr ist, oder nicht mehr nützlich ist, dann soll man die Reißleine ziehen. Das wird auch geschehen, früher oder später. Nur die Merkel ist dazu absolut außerstande.

      • 18

        @ MarMai
        Selbstverständlich. ;-)
        Wie Sie – vermutlich unbewusst – korrekt schreiben, sind Bitcoin und co. allerdings nur Währungen, aber kein GELD. Während Währungen reine Tauschmittel sind, ist Geld jedoch ZUSÄTZLICH immer auch ein Wertaufbewahrungsmittel. Ich empfehle Ihnen dazu den Crashkurs von Mike Maloney:
        https://www.youtube.com/watch?v=DyV0OfU3-FU
        Mit Bitcoin und co. kann man in der Tat hervorragend tauschen: blitzschnell, global, ohne Transaktionskosten und vor allem anonym (weshalb man in der Anfangszeit ja etwa auf „Silk Road“ wunderbar illegale Waren wie Drogen handeln konnte und später z.B. auch die Kapitalverkehrskontrollen auf Zypern umgehen konnte). Damit bieten Bitcoin und co. eine ZUSÄTZLICHE Tauscherleichterung zum Banken-Giralgeld (während dieses wiederum eine Tauscherleichterung gegenüber dem Bargeld bietet, was Politstern und Bankstern nützlich ist, um ein Bargeldverbot voranzutreiben).
        Mit Bitcoin und co. kann man allerdings nicht sparen – sie sind kein „Wertspeicher“!
        Am Allerbesten wären daher DIGITALE EDELMETALLWÄHRUNGEN. Diese Digitalwährungen sind nämlich im Gegensatz zu Bitcoin mit physischem Edelmetall gedeckt. Mit e-Gold gab es eine erfolgreiche (zu 100%) gedeckte digitale Edelmetallwährung übrigens schon einmal. Sie brauchen nicht zu raten, was mit ihr geschehen ist:
        http://www.cnet.com/news/judge-spares-e-gold-directors-jail-time/
        Ähnliches passierte auch mit dem „Liberty Dollar“. Diese digitalen Edelmetallwährungen waren nämlich eine echte Gefahr für das Politster-/ Banken-Kartell.

  7. 19

    @ WzK

    Da hat Du als ehemaliger Ossi aber schnell von russisch auf englisch umgelernt.
    Alle Achtung! Ich bringe das nicht zuwege, weil ich das nicht will.

    • 20

      Aber Kuno, ich bin doch kein Ossi. ;-)
      Ich habe geschrieben, dass ich aus dem Heimatland von Erich Honecker stamme – und das ist das Saarland.
      Liegt im Dreiländereck an der Grenze zu Frankreich (Lothringen) und Luxemburg. Schengen ist der nächstgelegene Ort in Luxemburg: wer nahe an der Grenze wohnt, fährt zum Tanken gerne dorthin, weil der Sprit deutlich billiger ist. An der Saar sind leider wegen der Grenznähe ein Gutteil der Leute ziemlich EU-gläubig. Irrsinnigerweise lernen die Kinder nicht Englisch als 1. Fremdsprache, sondern Französisch (sogar bilingual mittlerweile). Und das ist in meinen Augen ein ganz enormer Nachteil. Man darf das keinem Franzosen sagen (und auch keinem gehirngewaschenen saarländischen Lehrer bzw. Bildungspoliter), aber: Französisch ist als Weltsprache auf dem absteigenen Ast. Die Welt spricht heute noch eher Spanisch als Französisch.
      Russisch spreche ich leider nicht. Ich schreibe ´leider´aber nicht aus politischen Gründen, sondern weil ich die russische Literatur liebe – allen voran Dostojewski. Zum Glück gibt es seit einigen Jahren jetzt zumindest die – kongenialen – Neuübersetzungen der fünf großen Momumentalromane von Swetlana Geier. Die gebürtige Ukrainerin war in jeder Hinsicht eine bewundernswerte Frau: sie liebte die deutsche Sprache so sehr, dass sie für die deutschen Feinde dolmetschte und 1943 nach Deutschland ging. Als Kollaborateurin wäre sie andernfalls von Stalins Schergen mit Sicherheit auch hingerichtet worden. Stattdessen wurde sie im Nachkriegsdeutschland zu der wohl großartigsten Übersetzerin der russischen Literatur. Aber das ist ja jetzt off-topic. ;-)

      • 21

        @ WzK

        Pardon, hatte ich gedacht. Wäre aber auch egal gewesen. Ich weiß, dass Honecker in Neunkirchen bei Saarbrücken („Sarrebruck“) Zuhause war und eine Dachdecker Lehre in Saarbrücken absolvierte. Das habe ich nicht „gegoogelt“, sondern in seinen Lebenserinnerungen gelesen.
        Das Saarland hat sich bei der Volksabstimmung 1956 mehrheitlich zum
        (noch immer zerstörten) Deutschland bekannt. Die heutige Generation weiß davon wenig bis nichts mehr.

  8. 22

    Ein guter Kommentar, liebe Frau Kablitz, ‚Gott bewahre uns‘ vor einer Achse Berlin-Ankara-Brüssel.

    Die ‚Feierlaune‘ des ef-Magazins mag sich bei mir nicht ‚einstellen‘, so schön es auch ist, so wohltuend es auch ist, wenn die vermeintlichen ‚Eliten‘ mal ordentlich ‚vom Wähler auf’s Maul kriegen‘.

    In der ‚Brexit-Berichterstattung beachtenswert finde ich ich das Gespräch zwischen Willy Wimmer und Ken Jebsen vom heutigen Tag, das ich hier anfügen möchte: https://www.youtube.com/watch?v=pa_RWfK3mMo
    Auch wenn die Briten aus der EU rausgehen, könnte ihre Rolle in der NATO noch sehr viel unheilvoller werden.
    Wimmer kündigt auch ein neues Buch an: „Die Akte Moskau“.

    Vielleicht das noch, Hagen Grell: Nachdenken über den ‚Dexit‘: http://www.alternativ.tv/brexit-warum-die-briten-fuck-the-eu-denken-brexit/

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