Dr. Wolfgang Thüne – Das Buch ist ein wahrer Kracher: Autorenduo entlarvt Mythen bei der Klimapolitik

Das Buch ist ein wahrer Kracher.

Es provoziert „in einem Ford“, gehört doch das Auto als unser liebstes Stück zu den größten „Klimakillern“. Es regt zum Nach-Denken an und weckt unser Realitätsbewusstsein, ob seiner klaren unverblümten Sprache, seines dokumentarischen Wertes. Es ist ein zutiefst politisches Buch, das bei allen sozialen Entwicklungen des letzten halben Jahrhunderts der Frage „wem nutzt es“ nachgeht. klimasozialismus-280x210

Die Autoren: „Wenn Angst die Seele eines Menschen auffrisst, dann sind grüne Sozialisten die schlimmsten Seelenfresser, die man sich vorstellen kann. Sie führen einen Gesinnungskrieg gegen den Menschen. Sie streben einen Überstaat an.“

Das Buch ist gegliedert in 35 Kapitel. Da wird das Element Kohlenstoff und sein Kreislauf behandelt. Da wird die CO2-Lüge entlarvt, wird der Zerstörung des Industriestandorts wie dem VW-Skandal nachgegangen, wird der Mythos der „erneuerbaren Energien“ entlarvt, wird die „Große Transformation“ wie die „Einfalt der Massen“ offengelegt, wird der „CO2-Religion“ oder „Klima-Religion“ wie den katastrophalen Konsequenzen der „Dekarbonisierung“ der Weltwirtschaft nachgegangen. „Das 2-Grad-Ziel ist lediglich ein politisches Totschlaginstrument, das den Weg in eine planwirtschaftlich organisierte, sozialistische Weltgesellschaft ebnen soll“. Sie wird von einer Finanz-Plutokratie gelenkt werden, in der Politiker die Rolle gelenkter Marionetten spielen, die Drahtzieher aber anonym bleiben.

Zentraler Bestandteil des Buches sind die Kapitel 14 und 15 mit insgesamt 40 Seiten Umfang. Da geht es um die Personen und Kreise, „die uns mit physikalischem Unsinn seit Jahrzehnten ins Bockshorn jagen wollen“. Da geht es um die Helfer und Herrschenden. Da geht es um die „Warnung vor der drohenden Klimakatastrophe“ vom 22. Januar 1986 der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG), den Weltklimarat und Papst Franziskus mit seiner Enzyklika „Laudato Si“.

Das Pamphlet der DPG vom Dezember 1985 ist in voller Länge abgedruckt.

Da wird der angebliche „Treibhauseffekt“ mit den „wärmeisolierenden Spurengasen“ aus der Taufe gehoben, wird von einer „Warmzeit vor etwa 5000 Jahren“ gefaselt, wird die Begrenzung „des globalen Temperaturanstiegs um maximal 1 Grad Celsius“ gefordert. Als Rettung wird die Umstellung der Energieversorgung auf „Kernenergie und Sonnenenergie“ gefordert. Deswegen musste die fossilen Energien verteufelt werden. Die „Angst vor der Atomkraft“ mit dem Tsunami von Fukushima machten der Kernenergie den Garaus, während nun die „Angst vor dem Klimawandel“ den fossilen Energien den Garaus machen soll. Dafür soll der Wind einspringen und für eine kontinuierliche Stromversorgung sorgen.

In der am 18. Juni 2015 von Papst Franziskus veröffentlichten Enzyklika „Laudato Si“ steht der Satz „Das Klima ist ein gemeinsames Gut von allen für alle“. Da Gott, „der Schöpfer von Himmel und Erde“, das „Klima“ nicht geschaffen hat, können nur wir Menschen als Schöpfer von diesem „Gut von allen für alle“ in Frage! Als wir Menschen in die Schöpfung gestellt wurden, war das Wetter schon da. Der Mensch musste dieses nehmen, wie es kam und sich anpassen, auch die „sieben fetten und die sieben mageren Jahre“ erdulden. Es gab seit Existenz des „homo sapiens“ kein „Klima“, bis dieses vom Mensch 1935 als statistisches Konstrukt erfunden wurde. Es ist ein „Gut“, das der mittleren Lebenserwartung oder dem mittleren Einkommen entspricht. Die „Globaltemperatur“ ist eine Folge des Wetters, nicht seine Ursache. Insofern ist die Kritik des Kardinal George Pell, der von Papst Franziskus zum Finanzchef des Vatikans gerechtfertigt: „The church has no particular expertise in science“. Ihre Sache ist der „Glaube“.

Doch mit der Wissenschaft kann man weder den „Glauben“ noch den „Urknall“ beweisen.

Dr. Wolfgang Thüne

Die Rezension ist am 24. Juni 2016 in der Preussischen Allgemeinen erschienen.

Sowohl der Verlag als auch die Autoren bedanken sich bei Herrn Dr. Thüne für diese Rezension.

 

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