DU bist die Elite!

flickr. / Andreas Lehner

Ist das Individuum zu dumm, um Entscheidungen für sein eigenes Leben zu treffen? Ist das Individuum zu kurzsichtig, um langfristige Folgen abzuschätzen? Ist die politische und wirtschaftliche „Elite“ wirklich für das „Volk“ da? Beschützt es seine Interessen?

Und wer ist das eigentlich – die Elite?

 

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29 Comments

  1. 1

    Der Rassismus der „Gutmenschen“ verschärft sich von Tag zu Tag.
    Immer ein bisschen mehr. Als diese Tage in den USA, welches uns eigentlich wenig angeht, wieder mal ein schwarzer Verdächtiger erschossen wurde, heulten sofort die Schwarzen und deren weiße Unterstützer rassistisch auf und behaupteten, dieser sei nur deshalb erschossen worden weil er schwarz sei.
    Genau diese Denkweise ist Rassismus pur.
    Damit korreliert die von der gleichen rassistischen Bewegung ins Werk gesetzte Umvolkung durch Anlocken von Leuten aus einem kulturfremden Erdteil durch finanzielle Anreize, aber auch durch unglaubliche Versprechungen durch Schlepperbanden. Die Behauptung von Draghi, Merkel & Co. man habe mit diesen Versprechungen nichts zu tun, sind falsch.
    Denn im Nürnberger Prozess vom November 1945 an wurden alliierte Verbrechen an der französischen Bevölkerung (umfangreiche Bombardierungen) damit gerechtfertigt, dass diese nur deswegen erforderlich gewesen seien, weil deutsche Soldaten im Lande gewesen seien. Das ist diesselbe Logik.
    Denn wenn Merkel, Draghi & Co. diese „Willkommenskultur“ nicht zuvor ins Werk gesetzt hätten, wären alle Versprechungen der Schlepper umsonst gewesen. Denn selbstverständlich konnte das jeder Fluchtwillige vorher per Smartphone recherchieren. Diese Anlockseiten im Internet existieren noch heute in arabisch und englisch. Es ist im Grunde ein Krieg gegen das eigene Volk. Um dem zu entgegnen bedarf es nicht anarchistischer Spinnereien, sondern eines entgegengesetzten politischen Konzeptes.
    Wäre Marine Le Pen eine Anarchistin, läge der Stimmenanteil heute bei einem Bruchteil des tatsächlichen Stimmenanteils. Der Anarchismus ist eine Ausgeburt linken Denkens, welches sich vordergründig selbst anders definiert. Da der Anarchismus früher unpolitisch war, ist er heute genauso unpolitisch und nützt dem jeweiligen Staat, den diese Leute angeblich bekämpfen.

    • 2

      Ihre eigenen Worte KUNO:
      – Umvolkung durch Anlocken von Leuten aus einem kulturfremden Erdteil durch finanzielle Anreize
      – wenn Merkel, Draghi & Co. diese „Willkommenskultur“ nicht zuvor ins Werk gesetzt hätten
      – Diese Anlockseiten im Internet existieren noch heute in arabisch und englisch
      – Es ist im Grunde ein Krieg gegen das eigene Volk

      Alle Ihre genannten Gründe für die Probleme wurden durch den Staat produziert. Aber seltsamer Weise verbreiten Ihrer Meinung nach Leute, die das erkannt haben, „anarchistische Spinnereien“.

      Wenn Marine Le Pen eine Anarchistin wäre, dann wäre ihr „Stimmanteil“ bei Null, weil dann wäre sie keine Politikern.
      Womit Sie allerdings recht haben, Anarchismus entsprang „linkem“ Denken. Dieses linke Denken hat allerdings nichts damit zu tun was sich heute so alles links nennt. Politisch links kommt ja aus der französischen Revolution und das war eine Freiheitsbewegung. Die Sozialisten haben die letzten 150 Jahre hart daran gearbeitet Freiheit und politisch links derart umzudefinieren, dass heute damit ein vollkommen sozialistischer Obrigkeitsstaat assoziiert wird. Im Sinne der französischen Revolution wäre das eigentlich politisch rechts.
      Die Partei „die Linke“ ist in diesem ursprünglichen Sinne eine rechtsextreme Partei ;)

      Wie der Anarchismus dem jeweiligen Staat nützt, das müssen Sie mir erklären. Wenn es keine Umstände macht.

      • 3

        @AnCappuccino: Zustimmung zu allem außer dass die Französiche Revolution freiheitlich war. Das war sie keinesfalls. Zwar wurde unter dem Deckmantel der Freiheit gemordet, aber das hat schon Ché Guevara propagiert, wie viele andere Massenmörder neben ihm Hier halte ich es wie Hoppe: „die Französische Revolution gehört in dieselbe Kategorie von üblen Revolutionen wie die bolschewistische Revolution und die nationalsozialistische Revolution.“ Und dass der Französischen Revolution „Königsmord, Egalitarismus, Demokratie, Sozialismus, Religionshass, Terror, Massenplünderung, -vergewaltigung und -mord, die allgemeine militärische Zwangsverpflichtung und den totalen, ideologisch motivierten Krieg verdankten.[Interview in der Jungen Freiheit vom 24. Juni 2005 – Freiheit statt Demokratie]

        • 4

          @Susanne Kablitz
          Natürlich bin ich überhaupt kein Fan von so vielen Ereignissen, die mit der französischen Revolution einhergingen. Ich sehe sie aber nach wie vor als eine Freiheitsbewegung an (anders also so viele andere Revolutionen). Die philosophische Aufklärung davor und danach sind für mich auch heute noch wichtige Bausteine auf dem Weg in die Freiheit. In dieser Zeit hat schon ein deutlicher Bewusstseinswandel in der Bevölkerung stattgefunden und das nach Tausenden Jahren Monarchie. Die Verbreitung der Menschenrechte und das Recht auf freie Meinungsäußerung hat ja auch immerhin dazu geführt, dass man heute die Ideen des Anarchokapitalismus verbreiten kann, ohne gleich vom Monarchen in seinem Folterkeller malträtiert zu werden.

          Als AnCap halte ich persönlich nicht so viel davon diese Errungenschaften klein zu reden. Dass die Menschen danach auf so Dinge wie Sozialismus, Nationalsozialismus oder demokratischer Rechtsstaat reingefallen sind ist aus meiner heutigen AnCap-Sicht natürlich blöd gelaufen. Die Zeit der Aufklärung ist eben noch lange nicht vorbei.

          Mal eine Frage: Wie viele Menschen schaffen es, sich aus ihrer Indoktrination selbst zu befreien?
          Also ich hätte es selbst nicht geschafft. Wenn ich nicht auf die libertäre Szene gestoßen wäre, dann wäre ich vermutlich heute noch staatsgläubig. Wenn ich mir die Welt so ansehe, dann sind das immer nur ein paar wenige von Milliarden Menschen die das wirklich aus sich selbst heraus schaffen.
          Und aus diesem Blickwinkel betrachte ich auch die französische Revolution. Die hatten damals noch keine Meinungsfreiheit und auch keinen Murray Rothbard oder Hoppe. Und die üblen Erfahrungen mit dem demokratischen Rechtsstaat hatten sie auch noch nicht.
          Andere Revolutionen haben sich zwar auch Freiheit auf die Fahnen geschrieben, haben aber im Gegensatz zur fr. Revolution überhaupt keine freiheitlichen Errungenschaften gebracht.

      • 5

        @ AnCappuccino

        Da scheinen Sie mir ein kleines logisches Problem zu haben, wenn Sie glauben, dass alle, die den jetzigen Weltenweg als verhängnisvoll erkannt haben, automatisch Anarchisten sein müssten. Wie kommen Sie auf diesen Unfug?
        Denn darauf läuft Ihre Aüßerung nämlich hinaus!
        Der Anarchismus richtet sich gegen je Art von Regierung und läuft daher gemäß der klassischen Zerstörungstheorie auf Regellosigkeit, Morde, Anarchie hinaus.
        Die französische Revolution war, das hat oben Susanne Kablitz richtig gesagt,
        reiner Terrorismus. Nennen Sie mir eine Revolution, wenigstens eine, die von Dauer gewesen wäre oder den Menschen genutzt hätte. Es gibt keine!
        Die Einordnung Links oder Rechts hat auch nichts mit den Franzosen zu tun, sondern kommt aus der Sitzordnung im Deutschen Reichstag.

        • 6

          Auf diesen Unfug kommt man, wenn diese oder ähnliche Probleme in 100% aller sogenannten demokratischen Staaten immer wieder auftreten. Wenn es in all diesen Länder immer wieder zu der Entwicklung kommt, dass ein Staat, dem das Mittel des Zwanges zugebilligt wird, wuchert und wuchert und irgendwann komplett aus dem Ruder läuft. Also 100% der Versuche bestätigen die anarchokapitalistische Sichtweise und 0% bestätigen Ihre Sichtweise, dass man ja nur einen anderen, besseren Staat bräuchte.

          Und jetzt erklären Sie mir doch mal bitte, wie Sie auf den Unfug kommen, dass man erst mal alle Menschen unter so ein Herrschaftssystem zwingen müsse, um irgendwelche Probleme zu lösen?
          Wenn Sie meinen man bräuchte einen Staat um irgendein Problem zu lösen, sagen Sie damit nichts anderes, als dass man erst mal alle Menschen quasi versklaven muss um einem Problem XY Herr zu werden.
          Um Straßen bauen zu können, bräuchten wir also eine Institution, welche das Recht hat allen Menschen das gesamte Leben vorzuschreiben und ihnen beliebig viel von ihrem Einkommen rauben darf. Alle müssen also zu Untertanen degradiert, sonst ist ja angeblich unmöglich Teer in die Landschaft zu legen.

          Zitat: „Der Anarchismus richtet sich gegen je Art von Regierung und läuft daher gemäß der klassischen Zerstörungstheorie auf Regellosigkeit, Morde, Anarchie hinaus.“

          Massenmorde wurden und werden von Regierungen ausgeübt.
          Regeln gelten nur für die Untertanen. Das Herrschaftssystem macht was es will. Wie sollte es auch anders sein, schließlich ist es ja das Herrschaftssystem welches die Regeln macht.
          Anarchie heißt Herrschaftslosigkeit und nicht Regellosigkeit.
          Was bitte ist die „klassische Zerstörungstheorie“?
          Wo Sie allerdings recht haben, Anarchismus läuft auf Anarchie hinaus ;)

          Zu links/rechts: Diese Sitzordnung und die Einordnung der politischen Richtung ist ja eben zum ersten mal im fr. Parlament in der Zeit der fr. Revolution aufgetreten. So hab ich das zumindest gelernt.

  2. 7

    Ich stimme Frau Kablitz zu.
    Unser patenter de Tocqueville, dessen Großvater unter der Gouillotine starb, berichtete, dass die FR zunächst eine Sache des politischen Systems war. Die Freiheit (Frat.-Egal.-Lib.) kam erst nach Grdg. der 2. Rep.

  3. 8

    „Um Straßen bauen zu können, bräuchten wir also eine Institution, welche das Recht hat allen Menschen das gesamte Leben vorzuschreiben und ihnen beliebig viel von ihrem Einkommen rauben darf. Alle müssen also zu Untertanen degradiert, sonst ist ja angeblich unmöglich Teer in die Landschaft zu legen.“

    Die Alternative zum Straßenbau und zur StVO, zur Ordnung allgemein, ist der Wegfall aller Straßen, eben die Anarchie.
    Ich fahre in meiner Freizeit gern mit dem Fahrrad über Waldwege und da sehe ich immer wieder PKW, die dort auch durchfahren. Sei es um eine Strecke abzukürzen, sei es um im Wald spazieren zu gehen. Vor dem Wald sind aber ausreichend Parkplätze vorhanden.
    Diese Leute benötigen nach meiner Ansicht nicht weniger, sondern eine stärkere Medizin!

    • 9

      @Kuno: Der Mensch ist nun einmal bisweilen bequem, auch unanständig und wenig vernünfigt. Aber das bedeutet nicht, dass die Medizin verstärkt werden muss, mit der dann alle anderen mitbestraft werden. Wir haben so viele Gesetze, dass es ein Irrsinn ist. Trotzdem machen manche Menschen dumme Dinge. Das ist halt so und wird auch immer so bleiben. Wollen Sie das nicht, müssen Sie den neuen Menschen schaffen. Das wird nicht gelingen: Also nehmen Sie die Menschen wie sie sind; es gibt keine anderen. Aber hören wir auf, jeden Quadratmillimeter reglementieren zu wollen, nur, weil einem ein paar Dinge nicht in den Kram passen.

      • 10

        @ Susanne

        Schnelle Antwort, schnelle Reaktion.
        Warum war das dann früher anders? Früher, heute fast unvorstellbar, sind junge Leute in der Straßenbahn sogar aufgestanden, um einem Rentner den Platz anzubiete. Auch das zählt zur deutschen Leitkultur, die heute von Özdemir & Co. auf Sauerkraut und Grillhaxe reduziert wird. Ich gehe nicht davon ab, dass die Strafen erhöht werden müssen, wenn die bisherigen Strafen nicht ausreichen. Wenn bei Mord, Kindesmissbrauch etc. nichts anderes mehr hilft als die dauerhafte Verwahrung (also wirkliches Lebenslänglich!) oder die Todesstrafe, dann muss genau das eben durchgesetzt werden. Die linke Ideologie war nach Gründung der Bundesrepublik immmer bestrebt, die Täter und deren Taten zu relativieren. Das ist nicht mein Weg und ich bin nicht bereit,
        derartige ideologische Verrenkungen mitzumachen. Das unterstelle ich Ihnen und hier im Forum nicht. Aber man muss höllisch aufpassen, dass man vor lauter Liberalität sich nicht im Boot des SDS, der Grünen, der oder Lenins Bolschewisten wieder findet.

        • 11

          Aber das steht ja außer Frage, dass die Zersetzung durch die Kommunisten-Grünen eine Katastrophe war. Aber wäre es nicht schon einmal ein Anfang, wenn die Strafen einfach durchgesetzt würden? Keine Ausreden wg. schlechter Kindheit etc. Schauen Sie sich das „Nein“-Urteil an … was nützt das, wenn gerade bei Zuwanderern ständig Ausnahmen gemacht werden? Ich bin auch nicht grenzenlos liberal und ich teile Ihre Meinung, dass es z.B. bei Kindesmissbrauch keine, aber auch gar keine Gnade geben darf. Egal, wer hier am Werk ist. Egal, ob kulturelle Einflüsse eine Rolle spielen. Wer hier lebt, hat sich an diese Regeln zu halten. Punkt.

          • 12

            Korrekt, Susanne; genau meine Meinung.
            Aber dazu bedarf es eben der Regeln und somit der Vollzugsorgane und somit des Staates.
            Die Anarchisten wollen aber weder das eine, noch das andere.

          • 13

            @KUNO
            Zitat: „Die Anarchisten wollen aber weder das eine, noch das andere.“

            Das stimmt so nicht. Ich habe nichts dagegen, dass es Leute gibt die sich um Sicherheit und die Aufklärung von Verbrechen kümmern. Also richtige Verbrechen wie Mord, Gewalt, Raub, Diebstahl und Betrügerein.
            Ich halte nur den Gedanken für vollkommen absurd, dass man um solche Verbrechen ahnden zu können und für Gerechtigkeit zu sorgen, man zwingend eine Institution aufbauen müsse, welcher das Recht zugebilligt wird Gewalt anzuwenden und die Menschen beliebig ausrauben zu dürfen.
            Also der Etatist glaubt, um nicht ausgeraubt zu werden, braucht man unbedingt eine Organisation die einen ständig ausraubt. Das ist komplett schizophren.

  4. 14

    Die klassische Zerstörungstheorie ist z.B. die Maschinenstürmerei der Fabrikarbeiter im beginnenden 19. Jahrhundert.
    Als die Arbeiter in der Wirtschaftskrise sahen, wie viele Arbeiter entlassen wurden, stürmten diese die Fabriken und zerstörten alles.
    In den sechziger und siebziger Jahren der Bundesrepublik gab es die Partei der Grünen noch nicht, aber sehr wohl den Studentenverband SDS und dieser predigte: „Macht kaputt, was euch kaputt macht“, zerstört den Kapitalismus, zerstört die Familie, macht alles kaputt!“.
    Wenn das Geldwesen, bedingt durch nicht bezahlten letzten Weltkrieg, später durch den Kalten Krieg und heute durch eine Schuldenspirale ruiniert wird, dann muss man nicht das Geld abschaffen und auch nicht die Notenbanken, oder die Banken allgemein und auch nicht die Bankenaufsicht (BAFIN) in Berlin, sondern man muss die Rüstung abschaffen und durch eine Währungsreform die Schuldenspirale beenden.

    • 15

      @KUNO

      Das Geldsystem wird also Ihrer Meinung nach ruiniert durch Krieg (Staat), kalter Krieg (Staat) und durch eine Schuldenspirale (Staat). Wegen mir braucht man auch keine Notenbank, Banken allgemein oder die BaFin abschaffen. Es reicht wenn die Menschen nicht mehr dazu gezwungen werden ein bestimmtes Geld benutzen zu müssen.

      Jetzt kommt aber etwas, was mir zeigt, dass Sie das Wesen eines Staates oder allgemein Herrschaftssystem, nicht verstanden haben. Sie meinen man muss die Rüstung abschaffen. Jeder Staat jedes Herrschaftssystem beruht auf Gewalt und Gewaltandrohung. Ein Staat ohne Aufrüstung ist kein Staat. Das eine hängt unmittelbar mit dem anderen Zusammen.
      Machen wir doch mal ein Gedankenexperiment. Stellen Sie sich vor der Staat hätte weder Polizei noch Militär, welche bis auf die Zähne bewaffnet sind. Der Staat könnte dann folglich nicht mehr mit Gewalt drohen, wenn jemand seine Steuern nicht bezahlt. Was glauben Sie wie lange die Menschen dann noch Steuern zahlen würden? Ich tippe mal auf ein paar Monate bis maximal 2 Jahre bis es auch der letzte bemerkt hat, dass nichts passiert, wenn man keine Steuern zahlt.
      Zu glauben man könnte einen Staat ohne aufgerüstete Schlägertrupps haben, ist realitätsferne Träumerei.

      Zum letzten, die Schuldenspirale durch eine Währungsreform beenden:
      Ja, das ist eine ganz tolle Idee. Wurde auch schon zig mal gemacht. Dann geht der Staat offiziell pleite und alle Gläubiger werden geprellt und danach fängt das Spiel wieder von vorne an. Das Problem ist, das irgendwelche Leute (Staatsdiener) im Namen anderer (Steuerzahler) Kredite aufnehmen. Wo bitte gibt es denn so was, dass jemand Kredite aufnehmen kann und sagen kann, jemand anderes muss diesen Kredit zurück bezahlen?

      • 16

        @ AnCapuccino

        Unterlassen Sie es bitte zu vermuten, ich hätte den Staat nicht verstanden.
        Ich habe über diese Dinge schon nachgedacht, da haben Sie vermutlich noch in der Schule gesessen. Vermutlich haben Sie auch jede Menge hier diskutierter Dinge nicht mitbekommen. So war ich es der immer wieder daraufhin wies, dass die Staatsschulden nicht nur den Einzug des fantastischen libertären Systems einfach verschwinden. Schulden verschwinden immer nur durch Forderungsvernichtung. Normalerweise verschwinden Schulden auch nicht durch Inflation, weil die Zinsen normalerweise immer höher lagen wie die tagesaktuelle Inflationsrate. Die Sache mit den aktuell viel zu niedrigen Zinsen ist ein neuer Dreh der Notenbanken und kann nur böse enden. Doch das ist ein anderes Thema. Ich war es auch, der hier immer die Notwendigkeit einer Regierung betont hat- und da stand ich fast allein.
        Die Naivitäten reichten von „brauchen wir alles nicht“, bis zu „regelt sich alles von selbst“. Nichts regelt sich von selbst und das sagen Sie oben selbst und stellen sich, ohne es zu ahnen auf meine Seite, gegen einige Anarchisten hier. Auch das Gerede vom libertären Staat, der keine Schulden machen müsste, habe ich oben (indirekt) erledigt. Denn Rüstung kostet Geld und ist nur mit „Falschgeld“ zu machen. Lesen Sie sich doch erstmal in die Jahre zurückreichenden Beiträge und Kommentare im Freiraum Magazin ein.
        Das was Sie hier kommentieren, hatten wir alles schon mal. Auf das „Argument“, der Staat zwänge uns mit dem und dem Geld zu bezahlen, antworte ich gar nicht erst, denn das ist sinnlos. Willkommen im Wolkenkuckucksheim.

        • 17

          @Kuno: Ich freue mich über jeden, der hier mitliest und auf gutem Niveau argumentiert. Eine Bitte an Sie; bitte keine herablassenden Bemerkungen über Personen, die noch nicht so lange dabei sind. Niemandem ist es zuzumuten, alte Kommentare auf einem Portal rauszuwühlen, das es in der Form gar nicht mehr gibt. Und nur, weil jemand noch jünger ist als sie, muss er nicht weniger Ahnung haben oder weniger belesen sein.

          • 18

            Schon recht, Susanne. Es war aber nicht ich, der dem Gesprächspartner unterstellte, den Staat oder das Staatswesen nicht verstanden zu haben.
            So benimmt sich normalerweise ein Troll. Er hätte durchaus sagen können…hinsichtlich diesem Punkt sehe ich das aber anders…etc.
            Dann wäre meine Replik in dieser Form natürlich unterblieben.

        • 19

          @KUNO
          Zitat: „Ich habe über diese Dinge schon nachgedacht, da haben Sie vermutlich noch in der Schule gesessen.“

          Und ich habe schon in der Schule gesessen, da haben Sie noch Windeln getragen, am Schnuller genuckelt und Ihre Mutter hat Ihnen Heidschi Bumbeidschi Bum Bum vorgesungen.
          KUNO Sie haben in Ihrem ersten Kommentar „anarchistische Spinnereien“ geschrieben. Sie wollten provozieren. Ich hab mich provozieren lassen. Also beschweren Sie sich nicht.

          Die Menschen werden in eine Gesellschaft indoktriniert und die überwiegende Mehrheit denkt dann bestenfalls ihr ganzes Leben darüber nach, wie man das System hier und da verbessern könnte. Aber so gut wie keiner kommt von alleine darauf, dass das ganze Prinzip an sich Blödsinn ist.
          Wie ich oben an Susanne Kablitz schon geschrieben habe, bin ich auch nicht von selbst drauf gekommen. Es ist keine Schande nicht von selbst drauf gekommen zu sein, weil Milliarden andere Menschen da auch nicht von selbst drauf kommen.
          Ein höheres Alter hilft einem da nicht weiter. Mein Eindruck ist sogar eher, dass die Jüngeren sich damit leichter tun aus festgefahrenen Denkmustern auszubrechen, weil die da noch nicht so lange drin stecken.
          Dass man in höherem alter skeptisch gegenüber vollkommen neuen Ideen ist, ist auch verständlich. Man hat einfach schon unfassbar viele ziemlich dumme neue Ideen in seinem Leben gehört. Wenn man ehrlich ist, dann taugt von 1000 neuen Ideen bestenfalls ein was. Der Libertarismus ist diese eine.

          Zitat: „Nichts regelt sich von selbst und das sagen Sie oben selbst und stellen sich, ohne es zu ahnen auf meine Seite, gegen einige Anarchisten hier.“

          Ich weiß jetzt nicht welche Aussage von mir Sie genau meinen. Aber „regelt sich von selbst“ ist ja auch nur so eine Redewendung. In echter Freiheit, in einem wirklichen freien Markt, regeln die Menschen es einfach untereinander in freien und freiwilligen Vereinbarungen. Es braucht da keine dritte Partei, die sich überall einmischt und überall mit verdienen will.
          Warum sollte eine dritte Partei vonnöten sein, wenn zwei erwachsene Menschen Vereinbarungen treffen?

    • 20

      Nein, KUNO, eine Währungsreform ist nicht anderes als groß angelegter Betrug am Sparer. Da werden nur die belohnt, die Schulden machen. Ungerechter geht es nicht.

      • 21

        Selbstverständlich ist das Betrug. Das hatten wir doch vor Jahren schon hier diskutiert. Das ist nicht der Punkt.
        Sondern: es gibt keine Alternative und kein Entrinnen.
        Selbst wenn die jetzige Situation nicht nahtlos in den administrativen Akt der Währungsreform übergeht, sondern die Geldvermögen (Versicherungen etc) vorher durch Hyperinflation entwertet werden, ändert das nichts.
        Denn an der Währungsreform führt absolut kein Weg vorbei.

  5. 22

    Nachtrag: Auch zur Behauptung, Massenmorde würden immer von Regierungen verübt, kann man heute in Syrien das Gegenteilbeobachten.
    Es sind die vom Westen und vor allem Saudi Arabien, Kuwait, Türkei gehätschelten IS Terroristen die gegen die rechtmäßige Regierung Assad kämpfen und dabei Massenmorde verüben. in Ruand kämpften vor Jahren die Tutsies gegen die Hutus. Diese Massenmorde entstanden von selbst, ohne Regierungen. Einfach wegen Futterneid und weil es eine andere Gruppe war. Deshalb gilt das alles nicht mehr generell, dass es Regierungen wie die von Stalin ist, die das allein zu verantworten haben.
    Seit der „Befreiung“ Libyens durch westliche Militäraktionen gibt es eine schwache Zentralregierung in Libyen, aber starke regionale Kriegsfürsten. Das Land befindet sich seit Jahren im Bürgerkrieg mit täglichen Massakern. Aber davon berichtet unsere Lügen- und Lückenpresse nichts.

  6. 23

    Ein Blick auf das wirkliche Leben, sowie auf die Umgangsformen zwischen rote_Pille, AnCappuccino und mir (sogar also bei eigentlich verwandten konservativem Denken) zeigt, das es ohne Regeln nicht geht.

    • 24

      Und was halten Sie vom Nichtaggressionsprinzip als Regel?

      In dem folgenden Video hat Rahim Taghizadegan finde ich ziemlich kurz und bündig auf den Punkt gebracht, was der Libertarismus ist. (Minute 20:40)
      https://www.youtube.com/watch?v=GgUJvSZS8zw&t=20m39s

      Der Libertarismus ist eine Minimalmoral, damit fremde Menschen, die sich unter Umständen auch gar nicht ausstehen können, trotzdem friedlich neben einander her leben können.
      Wenn sich eine überwiegende Mehrheit auf diese Minimalmoral einigen kann, dann haben wir eine funktionierende Anarchie.

      Ob man dann mit deutlicheren Worten debattiert, ist nicht so tragisch, so lange niemand gewalttätig wird.

  7. 25

    Die selbsternannten Libertären haben ein Problem beim logischen Denken.
    Früher war es hier Konsens, dass die Flutung Deutschlands mit Millionen Fluchtwilliger aus Nordafrika und vom Balkan, aber auch aus der Ukraine, ein schwerer Fehler sei. Auch das Wort vom Landesverrat fiel in diesem Zusammenhang.
    Man kann aber nicht für freien Kapitalverkehr weltweit eintreten und den freien Menschenverkehr davon ausnehmen. Das geht nicht.
    Was wäre denn passiert, wenn die libertäre und Wischiwaschi- Regierung ab Ende 2008 den freien Kapitalverkehr in Europa zugelassen hätte?
    Alles Kapital wäre aus Griechenland geflüchtet (ist auch tatsächlich passiert) und die griechische Regierung hätte dreimal so hohe Kapitalzinsen zahlen müssen, welches unweigerlich die Zahlungsunfähigkeit nach sich gezogen hätte. Gleiches passiert heute mit Italien und im Falle der Deutschen Bank. Der Aktienkurs hat sich halbiert, weil die Aktienbesitzer vernünftigerweise aussteigen. Kapital geht immer dorthin, wo die Rendite am größten ist. Und dort, wo sogar Verluste drohen, verschwindet das Kapital.
    Auch das ist vernünftig. Aber was passiert nun im Falle der DB?
    George Soros hält die DB für pleite und ist bei Aktien Short gegangen.
    Das kann jeder hier nach tun. Am Derivatemarkt wird er sofort fündig.
    Aber das ist nicht moralisch und über die Abwesenheit von Moral im Kapitalismus hatte ich hier früher schon geschrieben.
    Wenn die DB nicht gerettet werden kann, weil gleichzeitig ganz Italien „gerettet“ werden muss, schlägt die Stunde der Systemveränderer.
    Und die Stunde der sogenannten „Anarchos“, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen! Denn wenn die Strukturen ins Rutschen kommen und die Stunde der Kommunisten und sonstigen Systemveränderer schlägt, braucht Deutschland nicht weniger, sondern mehr Staat. Denn dann muss der Kapitalismus, d.h. die Eigentumsverhältnisse, verteidigt werden. Wenn nötig mit der Waffe in der Hand. Jeder hier im Forum weiß, dass ich auch Unternehmer bin. Aber ich bin sogar zweimal Unternehmer, denn das Gewerbegrundstück mit Halle habe ich an meine Firma vermietet, was dann automatisch eine gewerbliche Vermietung begründet. Und ich bin nicht bereit, davon auch nur ein Stückchen freiwillig abzugeben. Und deshalb habe ich, ganz im Gegensatz zu manchem hier, eine persönliche Motivation zur Verteidigung der Eigentumsverhältnisse und der Freiheit. Weder bei Mises, der nur in englisch schrieb, noch bei Baader habe ich den Unsinn gefunden, der Staat müsse abgeschafft werden (wozu man auch logischerweise alle staatlichen und Gemeindestrukturen zählen muss) und deshalb ist der anarchistische Gedanke eine Verhöhnung von Mises und von Baader.

    • 26

      Zitat: „Die selbsternannten Libertären haben ein Problem beim logischen Denken.“
      Na das Kompliment gebe ich an alle Staatsgläubigen zurück.

      Zitat: „Man kann aber nicht für freien Kapitalverkehr weltweit eintreten und den freien Menschenverkehr davon ausnehmen. Das geht nicht.“
      Das ist ja auch gar nicht nötig. Wie Sie selbst schon weiter oben geschrieben haben ist das Hauptproblem ja, der Magnet, der staatliche Geldausschüttungen heißt. Und dieser Staat macht damit sogar noch Werbung in unterschiedlichen Sprachen.

      Zitat: „Was wäre denn passiert, wenn die libertäre und Wischiwaschi- Regierung ab Ende 2008 den freien Kapitalverkehr in Europa zugelassen hätte?“
      Also erst mal gibt es ja eben keine libertäre Regierung. Weder Wischi-Waschi noch Bli-Bla-Blub, sondern gar keine. Und dann entscheidet jeder Mensch selbst für was er sein Erwirtschaftetes verwendet und mit wem er Handel betreibt. So wie es sein soll.
      Und was soll denn schon passieren, wenn nicht nur die Menschen in einem bestimmten Gebiet Handel miteinander treiben, sondern auch Menschen aus „unterschiedlichen“ Gebieten?

      Zitat: „Alles Kapital wäre aus Griechenland geflüchtet (ist auch tatsächlich passiert) und die griechische Regierung hätte dreimal so hohe Kapitalzinsen zahlen müssen, welches unweigerlich die Zahlungsunfähigkeit nach sich gezogen hätte.“
      Wir sind uns doch hoffentlich einig, dass es auch in Griechenland der Staat ist, der das Hauptproblem darstellt? Die haben über 1 Millionen unproduktive Staatsdiener, obwohl deren Wirtschaft auf 2. bis 3. Welt Niveau ist.
      Das Rezept zur Genesung für Griechenland ist ja diesen absurden Staatsapparat los zu werden. Und was ist jetzt passiert mit der ganzen Retterei? Die Vorgängerregierung hat von diesen Millionen Staatsstellen gerade mal 18.000 abgebaut. Und die jetzige Regierung hat als erste Amtshandlung gleich mal wieder 4000 neu eingestellt.
      Das Wuchern der Staatsapparate hört erst dann auf, wenn der gesellschaftliche und wirtschaftliche Zusammenbruch gekommen ist. Und ich rede ja nicht davon, dass es nur in ein paar Staaten nicht funktioniert. Es funktioniert in überhaupt keinem Staat. Es gibt keinen einzigen demokratischen Rechtsstaat auf der ganzen Welt, der NICHT wuchert.
      Diesen guten Staat, von dem Sie träumen, gibt es nirgends und hat es in den letzten 200 Jahren auch nirgendwo gegeben.

      Zitat: „… braucht Deutschland nicht weniger, sondern mehr Staat.“
      Na Bravo. Sie meinen also, dass die Lösung der Probleme ist, die Ursache für all die Probleme weiter auszubauen.
      Der Staat ist doch der größte Räuber Ihres Eigentums. Warum glauben Sie, dass Sie ausgerechnet und ausschließlich mit dieser Institution in der Lage sind Ihr Eigentum zu verteidigen?
      In Freiheit würde man sich einfach mit den Menschen in seiner Umgebung organisieren, zusammen Sicherheitsunternehmen engagieren und sich auch selbst eine Knarre besorgen. Dann könnte man wirklich sein Eigentum verteidigen. In Freiheit gäbe es keine ca. 200.000 Polizisten die nur vorgeben für Ihren Schutz da zu sein. In Wirklichkeit sind die ja dafür da Sie zu versklaven. In Freiheit gäbe es in Deutschland ca. 60 Millionen erwachsene, freie und wehrhafte Menschen.

      Zu Mises und Baader:
      Ja Mises war noch Minimalstaatler. Erst Murray Rothbard hat das gesamte Zwang- und Gewaltprinzip namens Staat in Frage gestellt.
      Zu Baader habe ich irgendwo gelesen, dass er am Ende auch zum Anarchokapitalismus tendierte. Mehr weiß ich darüber nicht. Ist auch nicht so wichtig. Diese ganze Philosophie hat sich eben über lange Zeit entwickelt. Der Anarchokapitalismus ist keine Verhöhnung von Mises und Baader, sondern einfach nur deren Arbeit konsequent zu Ende gedacht.

  8. 27

    @ AnCappuccino

    Sie haben leider das Thema mit Ihrer Replik verfehlt!
    Niemand liebt die Regierung (Differenzieren zwischen Staat und Regierung!),
    aber diese ist leider eine Notwendigkeit.

    • 28

      @KUNO: Ist es Ihnen eigentlich nicht möglich, mal ab und zu einen Beitrag zu leisten, ohne andere der Nichtkenntnis zu beschuldigen? Was soll diese Arroganz? Lassen Sie sich doch einmal wertungsfrei auf eine Diskussion ein. Diese herablassende Art und Weise ist wirklich unangebracht.

    • 29

      @KUNO

      Das ist jetzt aber schon eine ziemlich billige Ausflucht. Natürlich können Sie sagen, dass die eine Regierung weniger Probleme hier macht, dafür macht sie dann an anderer Stelle mehr Probleme.
      Aber was ich Ihnen ja auch die ganze Zeit versuche zu erklären, dass es auf lange Sicht vollkommen egal ist welche Regierung Sie haben. Jede Regierung zusammen mit allen Staatsbediensteten produziert über Kurz oder Lang ein ausuferndes, tyrannisches Staatswesen.
      Beweis für diese These: Jeder Staat der Welt und alle die jemals existierten.
      Bei Hunderten von Regierungen weltweit, hätte doch wenigstens mal eine dabei gewesen sein müssen, deren Wirken das Monstrum Staat nachhaltig stabil gehalten hätte. Aber leider Fehlanzeige!

      Sie wollen einfach nicht damit aufhören, von einem guten Herrscher zu träumen. Sie verhalten sich wie ein kleines Kind, welches vom edlen Prinzen und einem glorreichen König phantasiert.

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