Wir schaffen das!

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Es gab einmal ein Land, das man das Land der Dichter und Denker nannte.

Die Dichter und Denker entwickelten das Land weiter und ermöglichten  mit ihrem Wissen, dass sich in den nachfolgenden Generationen begnadete Ingenieure und Techniker entwickeln konnten. Hervorragende Handwerker und Facharbeiter setzten das um, was diese Erfinder und Tüftler erdachten. Der technische Fortschritt kam maßgeblich aus Deutschland. Die Sprache in diesem Land war so präzise und genau in ihrer Beschreibung, dass sie sich schnell zur Sprache der Wissenschaft aufschwingen konnte.gb

All dies ist jetzt Geschichte. Unsere Geschichte.

Was wir heute erleben, hat nichts mehr mit dem Land der Dichter und Denker von früher zu tun. Unsere Ingenieure und Techniker scheitern an einem Wald aus Vorschriften und Verordnungen, die jeden Fortschritt bremsen. Unsere Handwerker und Facharbeiter sind in ein Hamsterrad gesperrt und werden darin zu Tode gehetzt, nur um immer mehr echte Werte aus ihnen herauszupressen.

Bürokraten und Beamte haben die Herrschaft übernommen. Wissen ist längst nicht mehr Macht. Das mittelmäßige Mittelmaß hat die entscheidenden Hebel im Land längst übernommen.

Die Gehirnwäsche, die uns nach dem zweiten Teil des großen, immer noch andauernden Krieges zuteil wurde, war erfolgreich. Die jungen Generationen wurden beeinflusst vom immer wieder vermittelten falschen Wissen. Die größte Bücherverbrennung aller Zeiten fand im „Nachkriegsdeutschland“ statt. Manipulation und Indoktrination sorgten dafür, dass sich eine falsche Moral in diesem Land breit machen konnte.

Was uns als Television verkauft wird, bedeutet eigentlich „tell us a vision.“ Ich kenne kein Wohnzimmer, in dem diese Apparatur für tägliche Gehirnwäsche nicht zu finden ist. Wir zahlen sogar noch für die ständig  vermittelte falsche Vision, die unseren Geist vom echten Denken ablenkt.

Das Abtrainieren der Empathie und des Familiensinns sorgen letztendlich dafür, dass wir immer mehr „vereinzeln“. Was auf Neudeutsch „single“ heißt, prägt den Zustand dieses Landes und schlägt sich auch in den Geburtenraten nieder. Durch die nicht hinterfragte Aneignung demagogischer Lehren, mutieren die Deutschen immer mehr zu einem Häufchen degenerierten Elends.

Wir fühlen uns schuldig. Durch diese kollektive Schuld konnte man uns umformen.

Umformen zu Duckmäusern, obrigkeitshörigen Ja-Sagern und Denunzianten. Diese Schuld ist auch verantwortlich für das derzeit vorherrschende Gutmenschentum. Diese wiederum ist die Ursache für den Klimarettungswahn, für die Fähnchen schwingenden Bahnhofs-Klatscher und für unzählige weitere gesellschaftliche Fehlentwicklungen in diesem Land. Sie ist der Aufhänger für die von unseren Besiegern geplante und aktuell deutlich sichtbare durchgeführte Politik der Rassenvermischung. Wir werden schlicht weg gezüchtet. Und über Jeden, der so etwas offen ausspricht, schwenken wir selbst fast reflexartig die Nazi-Keule.

Aus ehemals guten Menschen wurden wir so über die Jahre immer häufiger zu ekelhaften Gutmenschen gemacht, die glauben, alles besser zu wissen und dabei eigentlich rein gar nichts verstehen.

Sieger schreiben die Geschichte und wir haben es zugelassen, dass diese selbst ernannten Sieger des großen Krieges unsere Geschichte verfälschen bis zur Unkenntlichkeit.

Wir lassen es zu, dass man uns an 12 Jahren unserer mehr als tausendjährigen Geschichte festnagelt. Und selbst über diese 12 Jahre werden mehr Lügen als Wahrheiten verbreitet.

Eine bis in alle Ewigkeit vererbbare Schuld für ein ganzes Volk gibt es nicht. Auch wenn man uns das ständig einredet.

Genauso wenig, wie wir an der derzeitigen Völkerwanderung eine Schuld tragen. Sind wir wirklich für diese Menschen verantwortlich, die in bisher ungekannten Massen zu uns strömen? Es ist doch nicht unsere Aufgabe, diese Menschen bei uns zu integrieren. In keinem Land der Welt ist das so. Wer kommt, der muss sich anpassen – basta.

Politiker die „Integrationsbemühungen“ fordern, handeln nicht in unserem Interesse sondern tun das zum Vorteil fremder Mächte. Sie tragen zur Plünderung und Zerstörung unserer mühsam geschaffenen Werte bei, vernichten unsere gewachsene Kultur und gefährden damit unsere Existenz. Wenn Frau Merkel dem Staate Israel ein Existenzrecht garantiert, sollte sie dies öffentlich auch für uns Deutsche einfordern. Ich habe aus ihrem Munde jedoch bisher noch nie auch nur einen entsprechenden Satz gehört.

Stattdessen lassen wir es bis heute zu, dass man uns entrechtet und erniedrigt.

Dabei bemerken wir in unserer vermeintlichen Glückseligkeit nicht einmal, dass man uns seit über 100 Jahren permanent verarscht. Als Personal „deutsch“ genießen wir den Status von Staatenlosen. Die Deutschen sind seit dem letzten Krieg verschollen, nicht mehr auffindbar und es gibt auch Niemanden, der nach ihnen sucht. Man hat uns zu Systemsklaven degradiert. Wir sind rechtlos, heimatlos und machtlos. Wir sind bis heute die Nazis und tragen unseren „Personalausweis“, der diesen Status offiziell belegt, wie eine Monstranz vor uns her. Wir sind rechtloses Personal für die „Verwaltung der Vereinigten Wirtschaftsgebiete“ – genauer einer Nichtregierungsorganisation in Deutschland – wie es Sigmar Gabriel 2010 einmal formulierte.

Wir schauen zu, wie der dritte Teil des großen Krieges vor unseren Augen vorbereitet wird und ausgerechnet unsere angeblich „gewählten Repräsentanten“ fördern diese perverse Entwicklung nach Kräften. Ob der dritte Akt der großen Vernichtungsaktion wirklich stattfinden wird, liegt in unseren Händen. Die Frage für mich ist, ob wir zulassen wollen, dass wir Deutsche schon wieder vor der gesamten Welt für einen von langer Hand geplanten großen Waffengang den Kopf hinhalten müssen. Wollen wir uns ein weiteres Mal zum dummen Schuldaugust degradieren lassen, den man danach für weitere 100 Jahre nach Gutdünken plündern und erniedrigen kann.

Es liegt nur an uns, ob wir weiterhin willig den Nazi für die ganze Welt geben wollen oder ob wir endlich aufwachen und uns zuerst um unsere eigenen Interessen kümmern.

Es liegt an uns, dass die Welt endlich wieder zu dem Frieden findet, den wir auch nach 102 Jahren Weltkrieg immer noch nicht haben. Waffenstillstand ist nicht Frieden. Deutschland ist immer noch Feindstaat und damit die eigentliche Grundlage der „Vereinten Nationen“. Es liegt nur an uns, der Welt endlich, nach über 70 Jahren des Waffenstillstands den Frieden zu erklären.  Unsere von fremden Mächten gesteuerten Politiker werden das niemals tun. Genscher hat 1990 garantiert, dass die BRD keinen Friedensvertrag anstreben wird. Warum wohl?

 

Der Feindstaat Deutschland ist das Alibi der USA, das sämtliche Kriege seit 1945 ohne Kriegserklärung ermöglichte. Die Welt wird erst zur Ruhe kommen, wenn wir es schaffen, unseren Frieden mit allen ehemaligen Kriegsgegnern zu machen. Das immer noch herrschende Kriegsrecht ist auch die wichtigste Legitimation für den großen Papiergeldbetrug. Wir könnten soviel Gutes für diese Welt tun, wenn wir denn endlich aufwachen würden. Aufwachen aus dem Nebel, den man uns seit über 70 Jahren ins Hirn geblasen hat.

 

Wenn wir das wirklich alle wollen, bin ich mir absolut sicher:

Wir schaffen das.

 

Gerhard Breunig
ist Autor des Buches „Abgemerkelt“ und Mit-Autor des Buches „Klimasozialismus“, die beide im Juwelen-Verlag erschienen sind.

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71 Comments

  1. 3

    „Das Volk der Schuld“: Kollektivismus tötet nicht nur, er versklavt auch.
    Den Deutschen, zumindest den Christen unter ihnen, hat man sogar eine DREIFACHE Schuld aufoktroyiert: die Schuld der Erbsünde, die Schuld für die Verbrechen der National-Sozialisten und das Schuld-Geld.
    Man muss sich nun INDIVIDUELL von dieser Schuld(en)-Bürde befreien.
    Von der „Nazi-Kollektivschuld“ durch einfaches logisches Denken: Ich bin 1971 geboren, und ich lasse mir von niemandem einreden, die Schuld für Verbrechen zu tragen, die stattgefunden haben, als meine Eltern selbst noch kleine Kinder waren. Und was das Schuld-Geld betrifft, erfolgt die individuelle Befreiung durch einfaches Handeln: Umtausch des Schuld-Geldes in werthaltiges Echtgeld, wann immer es mir möglich ist.
    https://www.youtube.com/watch?v=vsdw4gs5DVM
    und
    https://www.youtube.com/watch?v=_-y5ixRe2H8

    • 4

      Nachtrag:
      Warum kann diese Befreiung ausschließlich individuelll gelingen und nicht kollektiv? Dazu Ludwig von Mises:
      „Only the individual thinks. Only the individual reasons. Only the individual acts.“

    • 5

      Nachtrag zum Nachtrag:
      Was haben nun alle folgenden Sätze gemeinsam:
      „Wir schafffen das!“
      „Das Wir gewinnt.“
      „Wir handeln zum Wohle der Gemeinschaft.“ (oder „im Namen des Volkes“)
      Richtig. Sie sind alle KOLLEKTIVISTISCH.

      • 6

        Ja kollektivistisch, WzK.
        Nur hat jedes Kollektiv auch einen Führer, meistens auch noch selbsternannt.
        Und dieser sitzt in Übersee. Weil das so ist, ist es eigentlich müßig sich über dieses oder jenes aufzuregen. Das Chameleon Merkel ist eigentlich nur eine Beauftragte und hat ihren Job auszuführen. Und bei den Ministern läuft das nicht viel anders. Einer von denen, Bosbach, hat jetzt das Handtuch geworfen, weil er die Enteignung der Sparer (diese ergibt sich aus der Nullzinspolitik) nicht mehr vor den Wählern vertreten wollte.
        Alle anderen finden offenbar nichts dabei.

  2. 7

    @ WzK und Gerhard Breunig

    Gerade lese ich das Buch von Franz Alt: „Was Jesus wirklich gesagt hat“.
    Da kommt die Erbsünde, die von den Katholiken ins Werk gesetzt wurde, einfach nicht vor.
    Mein Freund Martin Luther, hatte es sich damals leicht gemacht, indem er die Bibel aus dem Lateinischen ins Deutsche übersetzte. Und zuvor stand das alles auf griechisch da. Aber Jesus sprach weder die eine noch die andere Sprache; er sprach aramäisch. Und genau da hakt Franz Alt ein.
    Und was den Schuldkomplex von 1918 oder 1945 betrifft, so hat keiner von uns damals gelebt. Aber es gibt seriöse Historiker, ich schrieb früher schon zu diesem Komplex, und danach ist mindestens die Hälfte aller Behauptungen entweder erfunden oder nicht belegt und damit unwissenschaftlich und tendenziös.
    Je länger die Ereignisse zurück liegen, um so ungenierter wird gelogen und der Sippenhaft, besser: der „völkischen Haftung“ das Wort geredet.
    Deutsche Journalisten schreiben gern und nur zu oft aus englisch sprachigen Kriegsdarstellungen ab und glauben damit am längeren Ende ded Hebels zu sitzen. Nur sehr wenige lesen kritische deutsche Historiker und deshalb ist das was unten rauskommt, entsprechend einseitig bis falsch.
    Je älter die Leute aber werden, desto häufiger werden Richtigstellungen und eine kritische Distanz zur täglich daher fabulierten Mischung aus Halbwahrheiten und Unwahrheiten. Dabei kann jeder Grundschüler diesen Wahrheitsgehalt überprüfen. Wenn die deutsche Wehrmacht wirklich „hochgerüstet“ halb Europa „überfiel“, warum musste diese dann 1945 kapitulieren? Als England und Frankreich 1939 den Krieg erklärten, besaß Deutschland 54 einsatzfähige U- Boote. Warum nicht mehr? Dazu muss man wissen, dass die monatliche fertigstellung an neuen U- Booten 1943 35 Stck. betrug. Die monatliche, nicht die jährliche! Gleiches trifft für die Panzer zu. Es wurde eben nur 8 Std. am Tag gearbeitet, statt 24 Std., wie das in anderen kriegführenden Staaten der Fall war. Hätte Hitler 1937 oder 1938 wirklich Krieg gewollt, dann wären 1939 und 1941 ganz andere Mittel zur Verfügung gestanden!

    • 8

      Wenn man wirklich und zu 100% nicht an die völkische Haftung glaubt, warum sollte man sich dann überhaupt die Frage stellen wer wen überfallen hat? Die Geschichte ist vollkommen bedeutungslos, eine Kuriosität für die sich nur noch ein paar Historiker zu interessieren brauchen. Man sollte aufhören darüber zu reden und Begründungen, die damit zu tun haben, kategorisch nicht als Argument akzeptieren. Eine Kollektivschuld gibt es nicht, Reparationen sind in jedem Fall unmoralisch, da sie staatlich eingetrieben werden und nicht geprüft wird, ob jeder Steuerzahler individuell an irgendwas schuld ist (was gar nicht sein kann). Auch Leute, deren Staat gerade einen Krieg verloren hat, haben absolut KEINE moralische Verpflichtung irgendwas zu zahlen oder sich schuldig zu fühlen, solange ihnen individuell nichts nachgewiesen werden kann. Sie hatten auch keine Pflicht, etwas zu tun um die Diktatur zu verhindern. Wieso sollte der EIGENE moralische Wert von dem abhängig sein, was ANDERE Leute richtig bzw. falsch machen?
      Wenn jemand mit Geschichte kommt, sollte man nicht versuchen sich historisch zu verteidigen, sondern die Diskussion sofort und möglichst aggressiv mit der Moralkeule abwürgen. Die meisten sind auf diesem Gebiet ahnungslos und können so leicht fertiggemacht werden.

      • 9

        @rote_pille

        Zitat:“Auch Leute, deren Staat gerade einen Krieg verloren hat, haben absolut KEINE moralische Verpflichtung irgendwas zu zahlen oder sich schuldig zu fühlen, solange ihnen individuell nichts nachgewiesen werden kann. Sie hatten auch keine Pflicht, etwas zu tun um die Diktatur zu verhindern. Wieso sollte der EIGENE moralische Wert von dem abhängig sein, was ANDERE Leute richtig bzw. falsch machen?“

        Das ist es. Jeder Gedanke von Kollektivschuld oder Sippenhaft führt Unschuldige vor Gericht und verteilt damit die Schuld der Anstifter und eigentlichen Täter zu deren Entlastung auf die ganze Gesellschaft.
        Genau dies führt zu immer wieder anfachenden Konflikten ob der angeblichen Schuld ganzer Völker, Nationen und Religionen, die sich dann in Gänze wohlwollend die Schädel einschlagen. Und das, obwohl sie sich oftmals persönlich vorher nie getroffen und nie miteinander auch nur ein Wort geredet haben.
        Kollektivschuld und Sippenhaft sind kollektivistisches Denken und eine nur schwer ausrottbare Pest, die mehr als einmal die Welt in Krisen und Kriege gestürzt hat.
        Ich sage es immer wieder:
        Die Verantwortung für Krisen und Kriege liegt immer bei einem nur sehr kleinen Kreis von Personen. Personen mit Namen und Addressen.

        • 10

          „Die Verantwortung für Krisen und Kriege liegt immer bei einem nur sehr kleinen Kreis von Personen. Personen mit Namen und Adressen.“

          Die Herrschenden haben ihre beherrschten Völker oft sogar aus rein persönlichen Animositäten Krieg gegeneinander führen lassen, und nicht selten waren die kriegerischen Herrscher sogar auch noch eng miteinander verwandt. Statt, dass die Herrscher sich nun selber abschlachten, schicken sie aber natürlich viel lieber ihre Untertanen gegeneinander in den Krieg.
          Übrigens ist auch das deutsch-russische Verhältnis vor allem deswegen stark gestört, weil unsere Staatsratsvorsitzende gegenüber Putin eine heftige Antipathie und vielleicht sogar Hass empfindet. Einer der wichtigsten Gründe dafür ist eine „Hundsgemeinheit“ Putins gegenüber der Staatsratsvorsitzenden: „Eindruck“ auf andere Regierungschefs macht man vor allem auch dadurch, dass man sie wissen lässt, was man alles über sie persönlich weiß – und Putin wusste durch seinen Geheimdienst, dass Merkel eine nahezu panische Angst vor Hunden hat; offenbar wurde sie früher einmal von einem Hund gebissen.
          Bei einem der ersten Treffen der beiden in Sotschi ließ Putin die Staatsratsvorsitzende also von seinem Labrador Koni „beschnuppern“, und hat sie damit in ihren Augen gedemütigt.
          http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hund-und-herr-was-putin-an-koni-schaetzt-11055704.html
          Seitdem ist ihr Verhältnis zu Putin vergiftet – und weil sie sich nicht an ihm persönlich rächen kann, muss halt das gesamte russische Volk dafür herhalten.
          Und aus ähnlichen (lächerlichen)Gründen ließen, wie gesagt, Herrscher in der Geschichte auch schon häufiger Krieg gegeneinander führen.
          Und in diesem Punkt haben die Anarchokapitalisten absolut Recht: gäbe es Herrschaft nicht, gäbe es auch keine großen Kriege…

          • 11

            @WzK

            Ein weiteres Beispiel:
            https://www.youtube.com/watch?v=nfmATUzBwxY
            Minute 1:14-1:22

            Wenn ein Präsident einer Nation von 380 Millionen einen Krieg u.A. damit begründet, dass ein verfeindeter Staatschef einer anderen Nation seinen Vater töten wollte, sagt das alles.
            Es geht hier nicht um das Präsidentenamt oder das Volk, es geht um persönliche Animositäten. Ein unhaltbarer Zustand. Von einem Chirurgen kann ich erwarten, dass er auch dann eine OP professionell durchführt, wenn er den Patienten persönlich nicht leiden kann. Noch mehr kann ich erwarten, dass ein Staatschef, der eine weit höhere Verantwortung trägt als ein Chirurg, seinen persönlichen Bullshit im Interesse seiner Nation hinten anstellt.

            Die Anarchokapitalisten haben insofern Recht, als das sie begriffen haben, dass Herrschaft abgestellt und Macht begrenzt werden muss. Was mir dort aber fehlt, ist ein ganz konkreter Ansatz, wie man die Neubildung von Herrschaft und Macht verhindert.
            Es braucht ein ganz konkretes Instrumentarium, das einzelne Gruppen oder einzelne Personen davon abhält Macht über andere an sich zu reißen.
            Und dieses Instrumentarium muss aus dem Finanz- und Wirtschaftskreislauf irgendwie ausgekoppelt sein, sonst öffnet man der Korruption wieder Tür und Tor und das Spiel beginnt von vorn.
            Es braucht eine kollektive, finanziell unabhängige Waffe, die den Liberalismus bzw. Libertarismus vor dem kollektivistischen Feind schützt.
            Die Schweizer sind mit ihrem Modell nah dran.

          • 12
          • 13

            @Susanne Kablitz

            Siehe Kommentar unten an Ephraim Schind.
            Ich bin der Pragmatiker und Stratege vor dem Herrn. ;-)
            Mir geht es nicht um Sympathie für irgendwen oder irgendwas. Mir geht es darum, wie wir unsere eigenen Interessen irgendwie gewahrt bekommen.
            Ich bin insoweit Pro-Putin, als das bestehende Machtstrukturen entweder aufgelöst werden müssen, oder einen Gegenpol brauchen, um in der Balance zu bleiben.

          • 14

            Ja, Machtstrukturen müssen aufgelöst werden. Aber Putin ist kein Gegenpol. Putin ist Teil der Machtstrukturen. Er bildet keinen Gegenpol, das ist das Problem.

          • 15

            @Susanne Kablitz

            Dann bleibt nur die Einigung und massive Aufrüstung der europäischen Kontinents. Und das wird bei den ganzen Pazifisten in unseren Breitengraden ein sehr schwieriges Unterfangen.
            Wenn man den Liberalismus bis zu Ende denkt, ist man am Schluss wehrlos gegenüber denen, die nicht liberal denken. Diese Wehrlosigkeit wird erst zu massiven Nachteilen und dann zu einem drastischen Rechtsdrift als Reaktion führen.
            Damit wäre nichts erreicht.
            Irgendwie muss man es schaffen, den freiheitlichen Kräften einzuimpfen, dass sie für ihre Freiheit, wenn nötig mit Gewalt, einstehen müssen.

          • 16

            @Ralf Pöhling,
            ich versuche mal ein paar Ihrer Anmerkungen aus anarchokapitalistischer Sicht zu beantworten.

            Zitat: „Was mir dort aber fehlt, ist ein ganz konkreter Ansatz, wie man die Neubildung von Herrschaft und Macht verhindert.“

            Ganz am Anfang von Herrschaft steht weder Geld und noch nicht einmal Waffen, sondern eine dumme, alberne Geschichte. Diese Geschichte kann eine Religion sein oder der Aberglaube, wenn man alle 4 Jahre in eine Kabine geht und dort ein Kreuz auf ein Blatt Papier malt, wäre man souverän. Es kann die Geschichte sein, dass ein König von einem unsichtbaren aber allmächtigen Wesen dazu auserwählt wurde über alle Menschen in einem bestimmten Gebiet zu herrschen. Wenn man sich die Historie der Menschheit ansieht, bekommt man den Eindruck, je bekloppter die Geschichte ist, desto besser scheint sie zu funktionieren.
            Diese Geschichten führen seit Urzeiten dazu, dass sich sehr viel Macht in wenigen Händen konzentriert und Millionen von Gläubigen machen alles was diese wenigen ihnen befehlen.
            Wenn wir also aus unserem heutigen Dilemma herauskommen wollen, müssen die Menschen erst mal darüber aufgeklärt werden, dass jede einzelne dieser Geschichten vollkommen Unsinn ist. Wenn die Gläubigen aufhören zu glauben, verschwindet die Machtkonzentration.
            Die freiheitliche Aufklärung baut also die Machtkonzentration ab und im Anschluss verhindert sie gleichzeitig ein erneutes aufkommen der nächsten irren Geschichte, der wieder Millionen Menschen hinterherrennen. Man kann bei der Aufklärung den Menschen auch noch Möglichkeiten mit in die Hand geben, damit sie einfach und effektiv erkennen können, wann ihnen wieder jemand einen Bären aufbinden will. Der Peter Müller von FreiwilligFrei hat mal in einem Vortrag gesagt, er prüft jede Idee, mit der jemand daher kommt, erst mal darauf, ob zur Umsetzung dieser Idee irgendjemand zu irgendwas gezwungen werden soll. Wenn ja, ist die Idee für ihn gestorben. Das wäre so ein Test, welcher den meisten Menschen ermöglichen sollte eine neue Herrschaftsgeschichte schnell zu erkennen.
            Also wenn wir es in den kommenden Jahrzehnten schaffen sollten, durch die Aufklärung Herrschaft abzubauen, dann kann man wohl auch davon ausgehen, dass die gleiche Aufklärung erneute Herrschaft verhindert.

            Zitat: „Wenn man den Liberalismus bis zu Ende denkt, ist man am Schluss wehrlos gegenüber denen, die nicht liberal denken.“

            Also das auf gar keinen Fall. Freiheit bedeutet auch Wehrhaftigkeit eines jeden Einzelnen. Und gegen größere Bedrohungen von außerhalb kann man sich auch organisieren um komplexere Abwehrsystem zu betreiben. Es würde vermutlich schon reichen wenn das auf Landkreisebene organisiert wird. Also wenn sich jeder Landkreis Luftabwehr- und Panzerabwehrraketen kauft und betreibt. Mit einfachen Schusswaffen ist sowieso jeder Bürger bewaffnet und jedes Dorf oder Stadtteil kann sich auch eine gewisse Anzahl an tragbaren Abwehrraketen leisten.
            Aktuell geben wir ca. 750 Euro pro Jahr und erwerbstätigen Bürger für das Militär aus. Davon wird aber jede Menge sehr teures Gerät gekauft, welches eher darauf ausgelegt ist die imperialistischen Phantasien unserer Herrschaftselite zu befriedigen. Eine reine Abwehr ist deutlich günstiger zu haben.

            Zitat: „Irgendwie muss man es schaffen, den freiheitlichen Kräften einzuimpfen, dass sie für ihre Freiheit, wenn nötig mit Gewalt, einstehen müssen.“

            Den Anarchokapitalisten müssen Sie das nicht einimpfen. Eher den ganzen Pseudoliberalen Leuten die ständig von sozial hier und sozial da reden, aber gleichzeitig die Steuerzahler wie Sklaven behandeln. Diese Leute nennen sich meist sozialliberal. In Wirklichkeit sind die überhaupt nicht liberal.
            Nachdem die meisten Jungs im Land am Duft der Freiheit geschnuppert haben, werden sie wohl mit Begeisterung dabei sein, Herr am eigenen Leben zu sein und das auch möglichst zu bleiben.
            Einfach Zwang durch Begeisterung ersetzen und alles funktioniert viel besser.

          • 17

            @AnCappucino

            Sehr gut. Muss man eigentlich nichts hinzufügen :-)
            Ich merke, ich habe zu wenig direkten Kontakt zur Szene.
            Meine bisherige Taktik basiert darauf, überall und nirgends zu sein, um
            1. so unabhängig zu bleiben, wie gerade eben möglich
            2. den Menschen vor Ort mit Logik „ihre Nuss zu knacken“ und frischen Wind durch den Kopf zu blasen

            Darum mal die Frage:
            Wie groß ist die Szene? Hat das bereits Potential öffentlich auf- bzw. anzutreten?
            Man sieht außerhalb des Netzes irgendwie nichts. Die meisten Menschen mit denen ich in Kontakt komme, haben von Libertarismus oder Anarcho-Kapitalismus noch nie was gehört und meinen zuerst, man hätte irgendwas mit der FDP zu tun, wollte den Menschen was aufschwatzen bzw. wegnehmen oder wäre „Turbokapitalist“ und damit „Agent“ der NWO. ;-) Wenn man den Menschen dann aber im Detail erklärt, worum es geht, werden sie hellhörig.
            Es wäre vielleicht an der Zeit, auch mal außerhalb des Netzes soweit in Erscheinung zu treten, damit man nicht jedem haarklein erzählen muss, wofür man eigentlich steht.
            Ein wenig organisierte PR könnte da durchaus hilfreich sein.
            Allerdings nur dann, wenn es genug Leute gibt, die das praktisch abstützen können. Sonst bleibt es bei einem ideologischen Hirngespinst, ohne realen Bezug.
            Und in Zeiten, wo Ideologen den Karren mal wieder an die Wand fahren, sollte man den Eindruck tunlichst vermeiden, man wäre aus dem selben Holz geschnitzt.

          • 18

            In Deutschland ist die Szene noch nicht so groß. Vielleicht zwischen 10.000 und 20.000. Über Deutschland verteilt sind das überall nur ein paar Vereinzelte.
            Die Aufklärung ist sehr mühsam. Bis man da erst mal alle Scheren im Kopf beseitigt hat, das dauert. Meiner Meinung nach ist zum jetzigen Zeitpunkt die Aufklärung im Netz am effektivsten. Wenn ich privat von Angesicht zu Angesicht jemandem das ganze erkläre ist das auch sehr zeitaufwendig und dann erreiche ich meist nur einen oder bestenfalls zwei Leute gleichzeitig. Und oftmals interessiert es sie noch nicht einmal.
            Im Internet kann man wenigstens gezielt die Menschen suchen, die sich schon aus eigenem Antrieb mit dem Thema Freiheit auseinandersetzen oder die zumindest extrem unzufrieden sind mit der Situation hier im Land.

            Das klingt vielleicht noch nicht so hoffnungsvoll, aber wenn man sich z.B. die Abonnentenzahlen von FreiwilligFrei auf ihrem Youtube Kanal ansieht, dann sieht das gar nicht so schlecht aus. Letztes Jahr im September hatten sie 10.000 Abos erreicht. Dafür haben die ganze 4 Jahre gebraucht. Und seit dem sind über 5.000 neue dazu gekommen. Es geht also momentan exponentiell nach oben, wenn auch noch auf niedrigem Niveau.

            Dass es nur ein ideologisches Hirngespinst bleibt ohne realen Bezug kann man so nicht sagen. Man braucht aber Geduld. Diese ganze Philosophie, so detailliert und konsistent beschrieben, gibt es noch nicht so lange. Vielleicht 30 bis 40 Jahre. Und die ersten Schritte waren bestimmt am anstrengendsten. Die meisten sind erst in den letzten paar Jahren dazugekommen.

            Was das ganze einen guten Schritt nach vorne bringen könnte, wären ein paar Rampensäue, die gut reden können und sich in der Materie auch gut auskennen. Was mir auch noch fehlt sind Projekte welche die Menschen für Freiheit begeistern. Das meiste Material im Internet und auch in Büchern ist relativ düster und/oder kopflastig. Also ein bisschen mehr spritzige Kampagnen und Begeisterung würde der Szene gut tun.
            Da gibt es noch viel zu tun :)

          • 19

            @AnCappucino

            Dann war meine Einschätzung bzgl. Manpower ziemlich nah an der Realität. :-)
            Ich bin wenn nötig die absolute Rampensau, aber oftmals etwas zu frontal für den Durchschnittsbürger. Also etwas mehr Sau als Rampe. ;-)
            Was mir aber die ganze Zeit durch den Kopf geht (und wo meine eigentliche Stärke liegt), wäre das Pferd mal komplett durchzukonzeptionieren.
            In der Art: Wie komme ich vom jetzigen Zustand zum gewünschten Endergebnis, ohne dabei irgendwelche Fragen offenzulassen und deswegen Kollateralschäden zu produzieren.
            Ähnlich wie die Migration von Daten von einem Betriebssystem zum nächsten oder einer Softwareportierung auf eine andere Plattform. Zentraler Dreh- und Angelpunkt wäre dabei der einzelne Bürger und seine Bedürfnisse über die gesamte Lebenszeit.
            Man könnte dann direkt vergleichen wie es heute ist und wie es sein könnte, wenn man diese und jene Änderungen anbringen würde und wie lange (wie viele Generationen, etc.) dieser gesellschaftliche Transformationsprozess in Anspruch nehmen würde, in welchen Bereichen man auf die Tube drücken könnte und wo man bremsen müsste und was das alles kostet oder spart.
            Das ließe sich sogar als Software simulieren. Dabei müsste man aber möglichst alle relevanten Faktoren mit einschließen. Und da fehlt mir die fachliche Expertise aus Politik, Soziologie, Finanz etc. und vor allem der Blick hinter die Kulissen der „Ist-Situation“. Es läuft ja nicht alles so, wie es offiziell dargestellt wird. ;-)

            Gehen wir einfach davon aus, man könnte dies irgendwie umsetzen, dann hätte man anschauliches und überzeugendes Material für PR und politische Einflussnahme.
            Im Vergleich zu den Ideologen, die mit Wunschdenken und Emotion an die Sache gehen und gerade kläglich versagen, könnten wir durchgeplante und durchgerechnete Fakten auf den Tisch knallen und damit eventuell den Job übernehmen.

          • 20

            @Ralf Pöhling

            Zitat: „In der Art: Wie komme ich vom jetzigen Zustand zum gewünschten Endergebnis, ohne dabei irgendwelche Fragen offenzulassen und deswegen Kollateralschäden zu produzieren.“

            Darüber haben sich bestimmt schon viele Gedanken gemacht. Kurz nachdem ich vor ein paar Jahren restlos von dieser freiheitliche Philosophie überzeugt wurde, hatte ich auch noch so Gedanken den Staat Schritt für Schritt abzuschaffen. Der Gedanke war, vielleicht mit einer liberalen Partei, sukzessive den Staatsapparat zurückzuschrauben bis nichts mehr davon übrig ist. Also meine Idee war, wenn z.B. einfach keine neuen Beamten mehr eingestellt werden, dann geht nach 40 Jahren der letzte in Rente und der macht dann das Licht aus. Das wäre dann, wie man so schön sagt, eine „sozialverträgliche“ Abschaffung des Staates.
            Diese und ähnliche Ideen, die mit Politik und dem Staat operieren habe ich nach etwas nachdenken schnell wieder verworfen. Die funktionieren meiner Meinung nach alle nicht.

            Aus diesem Grund fände ich politische Einflussnahme ziemlich uninteressant. Da können Sie noch so tolles PR Material mit noch so überzeugenden Fakten haben, der Staat und die Politik wird diese gekonnt ignorieren, weil Sie ja von denen im Prinzip verlangen würden sich selbst abzuschaffen.

            Wenn das Material andere Menschen überzeugt und diese aus ihrem Untertanentum herauskommen, dann ist das natürlich wunderbar.

            Zu den Kollateralschäden. Welche könnten das sein? Arbeitslose Politiker – wären mir persönlich egal. Arbeitslose Beamte – wären mir auch egal. Die Wirtschaft müsste weiterlaufen, das wäre wichtig. Deshalb wäre es am besten, wenn man sukzessive zu relevanten staatlichen Einrichtungen Ausweichmöglichkeiten schafft. Statt dem staatlichen Geld z.B. Gold, Silber verwenden oder Bitcoins unterstützen. Statt staatliche Vertragsabsicherungen so etwas wie BitNation unterstützen. Also wichtig wäre es Strukturen zu schaffen, die unabhängig vom Staat funktionieren.

            Das alles mit einer Software zu simulieren, die Politik, Soziologie, Finanzen also das ganze Leben mit einbezieht, klingt für mich nach einer Lebensaufgabe.
            Aber wenn Sie dazu Ideen haben oder gerne daran arbeiten würden, können Sie sich ja mal an Stefan Blankertz wenden. Der forscht zu diesem Thema schon seit Jahrzehnten.
            Stefan Blankertz ist über diese Internetseite zu erreichen:
            http://www.murray-rothbard-institut.de/

            Oder das Mises-Institut wäre bestimmt auch ein guter Ansprechpartner:
            http://www.misesde.org/

            Aber vielleicht sollten Sie da auch erstmal etwas lesen, was es schon alles gibt. Es gibt nämlich schon unfassbar viel. Es weiß nur keiner, weil die Reichweite noch nicht so groß ist.

            Wenn Sie eine Rampensau sind und Reichweite produzieren können, dann einfach loslegen. Einen Youtube-Kanal aufmachen und die Welt aufklären.
            Von anderen AnCap oder libertären Kanälen bekommen Sie dann bestimmt auch ordentliche Starthilfe. Auf Youtube suchen nach:
            – FreiwilligFrei
            – Charles Krüger
            – SteuerXL
            – Selbstbestimmt
            – Unbloged
            – Speaker’s Corner
            – SonsofLibertas
            – TrauKeinemPromi
            – Change-Philosoph
            – Philosophy Workout
            auf Nachfrage würden die bestimmt alle Ihre neuen Inhalte pushen.

          • 21

            @AnCappucino

            Ich werde mal sehen, ob ich mich da irgendwie einbringen kann.
            Nach außen fehlt es dem libertären Gedankengut meiner Meinung nach etwas an Substanz.
            Man sieht viel Protest und Brainstorming, aber wenig Fokus darauf, wie man es selbst konkret umsetzen würde.
            Mir liegt der Gedanke nah, so etwas wie ein „Proof of Concept“ bzw. eine Art Bauplan zu erstellen, mit dem man Menschen aller Couleur auch wirklich überzeugen kann.
            Der Sozialismus klingt auf dem Papier auch verlockend, versagt in der Praxis aber total. Dieses Schicksal sollte man dem Libertarismus ersparen.

            Der Schritt in die freie Welt ist groß und braucht Vertrauen. Dieses Vertrauen muss man herstellen und sollte es dann auf keinen Fall enttäuschen.
            Inwiefern mein Ansinnen umsetzbar ist, ein Gesellschaftsmodell im Vorfeld zu simulieren, kann ich natürlich nicht genau sagen. Aber einen Versuch wäre es wert. :-)

    • 22

      Ich habe echt noch nie jemanden getroffen, der mir anhand von moralischen Prinzipien erklären konnte, wieso es eine Kollektivschuld geben soll.

  3. 23

    ‚Ihr habt kein Recht, unsere Groß/Urgroßeltern zu kritisieren. Konnte man ihnen noch vorwerfen, sehenden Auges in den Untergang zu marschieren, so seid ihr heute einfach nur blind. Mehr noch: sage ich euch dies, werft ihr mir den Faschismus vor, den ihr vorgeblich bekämpft, aber genau dadurch den Weg ebnet‘

    Linke, selbstgerechte, gutmenschenlde Reflexe, um die eingene Gehirnwäsche nur nicht hinterfragen zu müssen. Kein Problem damit, dem Deutschen eine genetisch bedingte Kollektivschuld anzudichten, aber bei jeglicher Kritik sofort von ‚Rassismus, Antisemit.., Homophbie, ..leckmichISMUS‘ faseln. Ekelhaft

  4. 24

    Die Redewendung, ob es eine Kollektivschuld „geben soll“ ist absolut müssig und nicht von dieser Welt.
    Denn die Kollektivschuld ist omnipräsent und somit allgegenwärtig. Niemand, der in diesem Land lebt, kann dieser entgehen.
    Diese Kollektivschuld kann sicher aber nur auf die Behandlung der Juden im 3. Reich beziehen und nicht etwa auf die angebliche Auslösung des
    2. Weltkrieges, wie das von Geschichtsklittern gern behauptet wird.
    Selbst wenn man unterschlägt, das die polnische Armee im August 1939 voll mobilisiert, d.h. kriegsbereit war, selbst dann hätte dieser von Hitler (der als Erster losschlug) initiierte europäische Krieg nicht zum Weltkrieg führen müssen.
    Sonst müsste man nämlich diverse Überfälle der USA und der Nato (letztere im Schlepptau) auf Vietnam und Kambodscha als den Beginn des 3. Weltkrieges bezeichnen. Wir wissen, dass das so nicht stattfand, denn wir leben ja noch. Die Sowjetunion hätte damals (wegen Vietnam), wenn die nur gewollt hätte, die Besiedelung Amerikas rückgängig machen können. Natürlich wäre dann von den sowjetischen Völkern, übrigens auch von den jetzt gefeierten Ukrainern, nur wenig übrig geblieben. Auch das Russsland unserer Tage hat jeder Zeit die Möglichkeit die Bevölkerung der USA weitgehend auszulöschen. Technisch ist das überhaupt kein Problem. Das Problem liegt vielmehr darin, dass es den Russen offenbar immer an diesem Willen gefehlt hat.
    Aber das muss nicht bis in alle Ewigkeit gelten. Sollte das neue Russland irgendwann zur Ansicht gelangen, dass ein Krieg mit der Nato, mit Merkeldeutschland und den USA im Besonderen nicht zu vermeiden ist, dann ist ein rascher Präventivschlag durchaus nicht unwahrscheinlich. Dieser würde längstens vier Stunden dauern; nach meiner Überzeugung nicht länger wie zweieinhalb Stunden. Dazu eignen sich alle entspannenden Ereignisse, Olympiaden, Fußballweltmeisterschaften etc. Also alles, was die Menschen ablenkt. Ich kann sogar die Uhrzeit halbwegs bestimmen. Beim Angreifer wird es taghell sein und beim Angegriffenen nachtdunkel. Das steht sogar schon sinngemäß in der Bibel. Natürlich brauchen Radarstellungen kein Tageslicht. Aber Radarstellungen werden von Menschen bedient und wenn deren Aufmerksamkeit nur um 10 % vermindert ist, dann kann das schon sehr bedeutend sein.
    Wer nun behauptet, ein Nuklearkrieg könne nicht stattfinden, weil da angeblich jemand oder alle sterben würden, kennt die Nato Planungen nicht.
    US Militärs gehen nämlich nachweislich davon aus, dass in einem solchen Fall niemand sterben würde. Jedenfalls vorwiegend die Gegner und die werden ohnehin nicht gezählt; mithin niemand. Oder weiß jemand von Euch, dass der Überfall der USA auf den Irak über eine Million Irakern das leben gekostet hat? Wikipedia weiß das. Viele von Euch nicht.
    Kollektivschuld? „Die Geschichte wird immer von dem Sieger geschrieben“ (Adolf Hitler).

    • 25

      Herr Kuno, Sie sind der witzigste Mann, den ich seit langem verfolge. Was Sie nicht alles wissen, können oder glauben. „Wer nun behauptet, ein Nuklearkrieg könne nicht stattfinden, weil da angeblich jemand oder alle sterben würden, kennt die Nato Planungen nicht.“ Selbstverständlich kennen Sie die Planungen, unbedingt.:-) Dass Sie Putins Liebling sind, ist nun hinlänglich bekannt, aber Ihre Aversion gegen alles, was auch nur nach den USA riecht, ist inzwischen so unsagbar dämlich, dass man es kaum noch in Worte fassen kann. Nichts kann sie von Ihrer Russland-Verliebtheit abhalten, sogar Putins Verbrechen in Syrien nicht. Und deshalb muss ich leider feststellen, dass Sie in Ihrer Überheblichkeit und Arroganz nicht nur witzig sind – nein, Sie sind in Ihrem tiefsten Innern auch noch wahrlich böse.

      • 26

        Kriege der USA seit 1971 (d.h. seit meinem Geburtsjahr): kann ich schon gar nicht mehr alle aufzählen!!!
        Kriege Russlands (bzw. der Sowjetunion) seit 1971: ein großer (Afghanistan) und ansonsten fast nur noch der „Georgien-Krieg“ 2008, den jedoch sogar laut einer Untersuchungskommission der EU Georgien begonnen hat:
        http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/untersuchungskommission-georgien-hat-den-krieg-begonnen-1854145.html
        Wobei der georgische Präsident Saakaschwili auch noch ein von den USA unterstützter Verbrecher war (halt, das ist ja auch kollektivistisches Denken: nicht von den USA unterstützt, sondern von Kreisen der die USA beherrschenden Politster):
        „Das Gleiche in Georgien mit der von den USA orchestrierten Rosa Revolution unter Saakaschwili, der ein Verbrecher ist, aber er ist Washingtons Verbrecher. Sie sagten: „Wir decken Dich, wenn Du Georgien in die NATO bringst.“ Das war wichtig, weil die Pipeline mit den Ölreserven vom Kaspischen Meer, die BP und einige amerikanische Ölfirmen bauten, aus geographischen Gründen durch Tiflis, der Hauptstadt von Georgien, in die Türkei und schließlich in den Mittelmeerhafen Ceyhan laufen musste. Also hing die Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline von einer Pro-NATO-Präsidentschaft in Georgien ab.“
        http://www.larsschall.com/2011/03/30/wir-sind-inmitten-einer-epochalen-tektonischen-verschiebung-%E2%80%93-teil-2/

        • 27

          @ WzK
          Leider ist das so und kann nicht wegdiskutiert werden. Die Kriege der USA übersteigen zahlenmäßig den Angriff der Sowjetunion auf Afghanistan bei weitem.
          Aber deswegen bist Du oder ich nicht „antiamerkanisch“, zumal die kritischsten Beiträge über die US Politik von Amerikanern kommen.
          @ Susanne
          Ja, Putin verfolgt sein russisches nationales Programm. Putin habe ich noch nie als Freund gesehen, aber ich beteilige mich auch nicht an der derzeit sich in Mode befindenden Kampagne gegen Putin und versuche irgendwie neutral zu sein. Ich denke, wäre die Politik der USA gegenüber der kollabierenden Sowjetunion und dem Rechtsnachfolger Russland anders gewesen, wäre Putins eigene Politik und auch sein Machtgehabe auch anders gewesen.
          @ Ralf
          Das mag schon stimmen. Ich persönlich habe schon öfter gesagt, dass ich Macht an sich nicht nur nicht für falsch, sondern sogar für erforderlich halte. Es kommt eben immer nur auf den Missbrauch von Macht an.
          Und deshalb ist eine Austarierung von Macht, wie das in demokratischen Staaten mit funktionierender Gewaltenteilung der Fall ist, die beste und gangbarste Möglichkeit. Die Anarchisten wenden sich aber doch gegen Macht, Regierung überhaupt! Damit eigentlich doch auch gegen die Macht großer internationaler Konzerne. Wie geht das dann mit der früher hier auch diskutierten größtmöglichen Freiheit für Unternehmen zusammen?

          • 28

            @Kuno: Man muss nicht offensichtlich Krieg führen, um seine Ziele zu erreichen. Dies ist nur eines von sehr interessanten Büchern zur russischen Langzeitstrategie: https://www.amazon.de/internationale-Terror-Netz-geheime-westliche-Demokratien/dp/B002QE3JXS. Und auch das darf man zur Kenntnis nehmen: http://www.oe24.at/welt/Assad-und-Putin-arbeiten-mit-ISIS-zusammen/234288648 Oder hier: http://www.metropolico.org/2013/05/14/die-luge-vom-ende-des-kommunismus/ um nur einige zu nennen. Max Horkheimer, der führende Kopf der marxistischen Frankfurter Schule, schrieb 1960:
            „Wir erleben es, daß die Klassen zerfallen[…] Die Arbeiter in den Industriestaaten werden größtenteils miese Kleinbürger. Aber die Klassengegensätze bestehen weiter. Wie steht es mit der Ausbeutung? Die Tatsachen sprechen dafür, daß sie geringer geworden ist.“

            Diesem Zitat kann man entnehmen, dass es den moskauhörigen Kommunisten in Wirklichkeit nie darum gegangen ist, das Los der Unterschicht zu verbessern, denn sonst wären sie nicht enttäuscht, wenn der allgemeine Lebensstandard in einer prosperierenden Marktwirtschaft steigt. Sie wollen vielmehr ein möglichst mittelloses Proletariat, um die gesellschaftlichen Klassen gegeneinander aufzuhetzen und den sozialen Frieden zu destabilisieren und um auf diese Weise endlich eine revolutionäre Situation herbeiführen zu können. Und wenn das mit den einheimischen Arbeitern in einer prosperierenden Marktwirtschaft einfach nicht gelingen will, dann wird diese Marktwirtschaft mit allen Mitteln sabotiert, während man zeitgleich die Grenzen öffnet, um sich ein Ersatzproletariat aus dem Ausland zu importieren, damit der revolutionäre Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung doch noch gelingt, den dann am Ende die sowjetrussischen Panzer auf die marxistisch-leninistische Weise „befrieden“ und „normalisieren“ werden. Das ist der strategische Hintergrund der aktuellen Politik.

            Oder wie wäre es hiermit: Der Schriftsteller Andrei Navrozov wurde 1956 in Moskau in eine Familie geboren, die man wohl zurecht dem Umfeld der höheren sowjetischen Nomenklatura zurechnen kann. Navrozov berichtete, dass schon zu seiner Teenagerzeit, das heißt auf dem Höhepunkt der Breschnew-Ära zwischen 1966 und 1976, im privaten Kreis über jene „Liberalisierungen“ diskutiert wurde, die dann sehr viel später unter Gorbatschow planmäßig eingeführt wurden. Im Jahr 1991, das heißt auf dem Höhepunkt der „Wende in Osteuropa“, prophezeite Navrozov eine Zukunft, die nun immer mehr zur Gegenwart zu werden scheint:

            »Aufbauend auf den subtileren Komponenten jener Strategien die von Stalin konzipiert wurden, entwickeln die heutigen sowjetischen Machthaber und morgigen Diktatoren ein neues Konzept für die Eroberung der Welt nach „Münchner Art“: intensiv statt extensiv. Ihr Ziel ist eine schrittweise Überführung der westlichen Demokratien in den Totalitarismus, bei der Wissenschaft und Technologie, die historisch ein Bollwerk westlicher Stärke und Autarkie waren, in ihre Hände übergehen, im Austausch für das Versprechen von Frieden und Stabilität. Bei diesem Prozess wird eine eurasische „Neue Wirtschaftspolitik“ – einschließlich eines aus eigenem Antrieb „vereinigten“ Europas (…) – die Erosion individueller Freiheiten und die Abgabe jeglicher Autorität an die einzige militärische Supermacht des neuen Eurasiens verschleiern, deren Fähigkeit zur atomaren Erpressung hinter dem Ural verborgen liegt.« (Quelle: The Coming Order S.46f)

            Und dann hätten wir noch das: Intelligenz wird bisweilen als die Fähigkeit definiert, Zusammenhänge erkennen zu können:

            »Wenn die ›Ära des globalen demokratischen Friedens‹ gekommen ist, werden nationale Grenzen nicht mehr benötigt.«
            – KPdSU-Generalsekretär Leonid Breschnew, vor 1968

            »Der Internationalisierung der Wirtschaft, ja des gesamten gesellschaftlichen Lebens können wir nicht ausweichen. Und jegliches Streben nach nationaler Abgeschlossenheit kann nur zu ökonomischer und geistiger Verkümmerung führen. Unser Herangehen, das sozialistische Herangehen ist anders: wir setzen uns dafür ein, dass ein Mensch beliebiger Nationalität in jeder beliebigen Region wirklich gleichberechtigt ist, dass er überall seine Rechte und legitimen Interessen wahrnehmen kann.«
            – KPdSU-Generalsekretär Michail Gorbatschow, 25.6.1988

            »Wir können die Grenzen nicht schließen. Wenn man einen Zaun baut, werden sich die Menschen andere Wege suchen. Es gibt den Aufnahmestopp nicht.«
            – FDJ-„Kulturreferentin“ Angela Merkel, 7.10.2015

            »Für mich sind nicht Grenzen und Staatsterritorien wichtig, sondern das Schicksal der Menschen.«
            – KPdSU-Mitglied und KGB/FSB-Chef Wladimir Putin, 11.1.2016

            Zusammenhang erkannt?

            Nein, Kriege zu führen, ist viel zu offensichtlich. Putin und Konsorten handeln viel cleverer. Das nicht zu sehen – oder sehen zu wollen – ist zumindest fahrlässig.

          • 29

            Die „Alternative“ der anderen Seite, nämlich die Brzezinski-Doktrin, nach der de facto alle US-Präsidenten seit Reagan „vorgehen“, ist dagegen aber auch keinen einzigen Deut besser:
            http://www.hintergrund.de/20080826235/politik/welt/die-welt-als-schachbrett-der-neue-kalte-krieg-des-obama-beraters-zbigniew-brzezinski.html
            und
            http://www.dragaonordestino.net/Drachenwut_Blog_DragaoNordestino/Freies-Konsensforum/Freies-Konsensforum_arquivos/Die-einzige-Weltmacht.pdf
            Darüber hinaus beschleicht mich momentan das Gefühl (und wenn ich gewisse Webseiten lese, wird dieses Gefühl auch noch weiter verstärkt), dass gewisse Herrschaftseliten Samuel Huntingtons „Clash of Civilizations“ („Kampf der Kulturen“) BÉWUSST NACHHELFEN wollen.

          • 30
      • 31

        Schön, dass Sie meine Kommentare lesen. Dann schreibe ich wenigstens nicht umsonst. Aber Sie lesen diese nicht gründlich und vor allem nicht lange genug,
        denn sonst wüssten Sie dass ich mehrfach, auch hier, die militärische Präsens der USA bis 1990 gewürdigt habe, weil Stalin und später Chrustschow am Westen Deutschlands nicht uninteressiert gewesen sind. Wahrscheinlich hätte die rote Fahne sogar in Paris wehen sollen. Das es soweit hätte überhaupt kommen können, hat aber viel mit dem Bündnis der USA und England mit Stalin zu tun. Schon vergessen?
        Aber die Zeiten wandeln sich. Und die Natoplanung wurde von einigen amerikanischen Generälen schon vor Jahr und Tag in die Welt hinausposaunt.
        Wer lesen kann, ist im Vorteil! Wozu dienen denn wohl die Entwicklungen überschneller Angriffsraketen? Ich hatte es in der Bundeswehr zwar nur bis zum Gefreiten gebracht, aber soviel militärischen Verstand müsste jeder Bürger zusammenklauben können, um sich das zusammen reimen zu können.
        Ein Angriff, der abgewehrt oder mit einem Gegenschlag beantwortet werden kann, ist sinnlos weil er ungesunde Folgen für alle Beteiligten hat.
        Das war und ist die Geschäftsgrundlage, die diesen Fall bisher ausgeschlossen hat. Oder warum ist Ronald Reagan 1987 (oder 1988?) nicht in den Bunker in England hinabgefahren, sondern eiligst in die USA zurückgeflogen und hat sich dann dort von CBS auf seiner Ranch filmen lassen? Ein Doppelagent hatte ihm nämlich berichtet, dass die Sowjets fest von einem echten Angriff ausgehen und die Piloten der Flugzeuge seit Stunden in ihren Flugzeugen sitzen, vollgetankt, Bomben unter den Tragflächen und auf den Einsatzbefehlt warteten. Darüber berichtete sogar das deutsche Fernsehen und ich weiß, dass in der englischsprachigen Ausgabe von Wikipedia vieles steht, was in der deutschsprachigen Ausgabe wegzensiert wurde.
        Alles unwahr, alles nur Verschwörungstheorien?

        • 32

          @ Kuno
          „Oder warum ist Ronald Reagan 1987 (oder 1988?) nicht in den Bunker in England hinabgefahren, sondern eiligst in die USA zurückgeflogen und hat sich dann dort von CBS auf seiner Ranch filmen lassen? Ein Doppelagent hatte ihm nämlich berichtet, dass die Sowjets fest von einem echten Angriff ausgehen und die Piloten der Flugzeuge seit Stunden in ihren Flugzeugen sitzen, vollgetankt, Bomben unter den Tragflächen und auf den Einsatzbefehlt warteten.“

          Das war sogar noch absolut harmlos.
          Im September 1983 stand die Welt NUR WENIGE MINUTEN vor der totalen nuklearen Apokalypse. Dass Du und ich hier überhaupt noch schreiben können, ist letztendlich einem einzigen(!!) Mensch zu verdanken: dem sowjetischen Oberstleutnant Stanislav Petrow. Dieser Mann hatte nämlich damals Dienst in der Kommandozentrale der sowjetischen Satellitenüberwachung, als ein Spionagesatellit den Start einer US-Interkontinentalrakete meldete. Die Satellitentechnik hatte jedoch eine Sonnenreflexion als Raketenstart fehlinterpretiert. Petrow blieben nur wenige Minuten Zeit, um einen nuklearen Gegenschlag einzuleiten. Er vertraute jedoch nicht der Technik, sondern seinem gesunden Menschenverstand(!!!). Und eigentlich NUR, weil er nicht blindlings der Technik vertraute, gibt es uns überhaupt noch.
          http://www.welt.de/kultur/history/article13888816/Wie-Offizier-Petrow-den-III-Weltkrieg-verhinderte.html
          Und wer weiß schon, Kuno, ob es nicht ähnliche „kritische Vorfälle“ gegeben hat, seitdem US-Psychopathen den Kalten Krieg wiederbelebt haben?
          Vielleicht erfährt das die Welt dann auch erst in einigen Jahrzehnten – falls es sie dann noch gibt…

      • 33

        @Ephraim Schind

        Die Kernaufgabe von Militärstrategen ist doch, alles durchzuplanen und in Erwägung zu ziehen, was einen Krieg im eigenen Interesse beenden kann. Die dafür nötige Reduktion auf die blanke Kriegslogik und die dadurch entstehende Distanz zum Volk, führt bisweilen zur Akzeptanz von irrsinnigen Kollateralschäden, die man aus Sicht derer, die letztlich davon betroffen sind, nur schwer ertragen kann.
        Natürlich gibt es solche Planungen bei der Nato. Allerdings auch bei den Russen.
        Gäbe es solche Planungen nicht, kämen die Strategen ihrer eigentlichen Aufgabe nicht nach.
        Die momentane Faszination für Putin im rechten Lager dieses Landes, liegt meiner Meinung nach aber weniger in dessen Person begründet, als vielmehr in dem Wunsch, das militärische Gleichgewicht zu erhalten oder wiederherzustellen.
        Die Europäer liegen von der Interessen- wie auch der geografischen Lage genau zwischen den USA und Russland.
        Ein „Gleichgewicht des Schreckens“ zwischen den beiden Parteien wäre nötig, um den Status Quo in Europa zu erhalten. Dafür braucht es ein starkes Russland.
        Die Alternative wäre, Europa endlich ohne ideologischen Bullshit und unter Berücksichtigung der nationalen Identitäten und unterschiedlichen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeiten zu einen, und eine gemeinsame Verfassung und ein gemeinsames Militär den beiden anderen Mächten entgegenzusetzen. Betrachtet man die momentane Entwicklung der EU, scheint letzteres aber in weite Ferne gerückt.
        Dass manche darüber spekulieren, diese Entwicklung wäre absichtlich herbeigeführt worden, ist dabei nur allzu verständlich.

        • 34

          @ Ralf
          Exakte und gute Replik auf Ephraim Schwind. Es hat in der Vergangenheit, mein Gott diese Lektüre ist doch seit langem in der Welt, die absonderlichsten militärischen Planungen gegeben. Ich weiß nicht ob es gut ist, sich ein starkes Russland zu wünschen. Im Augenblick gebärdet sich Russland zwar so, aber die Militärs wissen es besser. Und das Auftreten von Politikern der USA (Clinton: „Russland ist eine Regionalmacht“) oder andere Aussagen, die mir jetzt nicht alle einfallen, fordern Russland doch geradezu heraus und beweisen, dass die USA sehr wohl ihre eigene Überlegenheit kennen. Und immer geht es um Geopolitik. Die USA wollen Russland und China in die „Neue Weltordnung“ hineinzwingen. Beide scheinen das nicht zu wollen.
          Das Ergebnis ist, dass die Zahl der Atomwaffen seit Jahren wieder zunimmt.
          Diese „Neue Weltordnung“ (Zbignew Brzeszinski) oder Einzige Weltmacht wurde nicht von diesem neuen Russland in die Welt gesetzt oder von China.
          Brzeszinski ist sicherlich einer der besten Köpfe, die wir im Westen haben, aber seine Aussagen wurden eben auch in Moskau und in Peking gelesen und so oder so interpretiert. Wenn ich die Wahl hätte, zwischen Peking (Hundefleischfresser!) und Washington zu wählen, werde nicht nur ich, sondern sicher jeder von uns sich für Washington entscheiden. Aber das ändert leider nichts am neuen Kalten Krieg und brandgefährlichen neuen Waffensystemen. Hier haben die USA sicherlich einen Vorsprung.
          Es wäre besser, hier eine Begrenzung vertraglich zu vereinbaren als die „Gegenseite“ zu zwingen, mitzuziehen. Denn das Ergebnis kann nur ein neues Wettrüsten sein. Nur, dass diesmal Russland kleiner ist, aber China mit ins Spiel kommt.

          • 35

            @Kuno

            Bei mir gibt es zur Zeit blanken Pragmatismus.
            Die Weltlage ist aus meiner Sicht so wackelig, dass sie zuerst stabilisiert werden muss, bevor man daran denken kann, wie es weiter geht.
            Die USA haben seit 9/11 und dessen unklaren Umständen bis heute ein Trauma.
            Genau genommen, haben die USA die selben Identitäts- und Orientierungsprobleme, wie wir hier in Deutschland. Damit sind sie für die Führungsposition in der Welt nicht mehr wirklich qualifiziert. Das selbe gilt ebenso für Deutschland im Bezug auf Europa.
            Wie bekommt man die USA und auch Deutschland wieder auf Kurs?
            Indem man beiden klar zu verstehen gibt, dass sie eigentlich „auf die Couch“ gehören.
            Davon wollte aber weder bei uns, noch jenseits des Atlantiks wirklich jemand etwas hören. Also muss man ein wenig „Nudging“ betreiben und die beiden „Patienten“ mit sanftem Drucke zur Couch manövrieren. Das geht am besten mit der Androhung, demnächst seine Brötchen bei jemand anderem zu kaufen. ;-)

          • 36

            Natürlich muss die Welt stabilisiert werden und das geht logischerweise nur durch Austarierung des derzeitigen militärischen Übergewichts der USA.
            Auf längere Sicht wäre aber ein Übergewicht Russlands oder Chinas genauso negativ.
            Die Dummheit dieses Herrn Schind liegt nur darin, dass dieser zwar seine Natostiefel, die er trägt, zur Schau stellt, wie weiland Mister Bean.
            Wenn aber meine Meinungen ihm zuwider sind, dann müsste er auch beantworten welche. Und dann wird es für Ihn oder seine Vorgesetzten, soweit er einer der Schlapphüte ist, eng, verdammt eng.
            Denn ich habe mich hier immer wieder anfeinden lassen, weil ich nicht der Auflösung aller staatlichen Strukturen das Wort geredet habe.
            Wenn das also nach Schinds Ansicht „bösartig“ ist, dann will er die Tötung von Israelis und Amerikanern. Aber Logik ist leider nicht jedermanns Sache.
            Wie kann man denn die staatlichen Strukturen Israels auflösen wollen, angesichts der massiven Bedrohung durch messerschwingende Islamisten?
            Gleiches gilt für die USA. Sobald ich ein Machtvakuum erzeuge, stoßen die nächstliegenden Kräfte genau dort hinein. Auch das habe ich rote_Pille mehrfach gesagt, aber das wird weiterhin ignoriert.
            Ich habe überhaupt nichts gegen andere Meinungen, aber ich habe etwas gegen Leute die nicht andere Meinungen kritisieren (dazu bräuchten diese nämlich Argumente) sondern Personen angreifen. Das macht der typische Troll.
            Und dieser Torsten Schramm bringt auch kein einziges Argument, sondern bezeichnet eine seit Jahrzehnten feststehende und im Besatzungsstatut nach der bedingungslosen Kapitulation festgeschriebe Tatsache als „Paranoia“.
            Das ist die Methode von Leuten, die eben keine kritischen Argumente kennen, sondern nur die Kritik und zwar ohne Argumente. Wenn also Konrad Adenauer oder (viel später) Helmut Schmidt „paranoisch“ waren, wo bitte sind die Beweise dafür? Ich habe die Äußerungen Adenauers und von Schmidt gelesen und zwar aus Zeiten, in denen das Internet noch nicht erfunden war.

          • 37

            @Kuno

            Zitat:“Sobald ich ein Machtvakuum erzeuge, stoßen die nächstliegenden Kräfte genau dort hinein. “

            Exakt das passiert gerade.

            Zum Rest deines Kommentars: Wir beobachten eine Art Informationsabriss des jüngeren Teils der Gesellschaft. Der Generationswechsel scheint hier eine entscheidende Rolle zu spielen. Mit jeder neuen Generation werden die gleichen Fehler der Vorgängergeneration begangen, weil man die Information im Zuge des Generationswechsels schlicht vergisst.
            Manche wissen zum Teil nicht was sie tun, weil sie es schlicht nicht wissen können.
            Das muss man korrigieren.

          • 38

            @ Ralf Pöhling
            Das stimmt, Ralf. So ist es. Nur, wenn ich das versuche dann wirft mir diese nachwachsende Generation vor, nichts verstanden zu haben.
            Da kann man nichts machen. In wenigen Jahren sind diese Typen so alt wie wir und können den eigenen Mist nicht mehr lesen, den die selbst verzapft haben.
            Genauso geht es mir, wenn ich lese was ich Anfang und Mitte der siebziger Jahre alles geschrieben habe.

          • 39

            @Kuno

            Das alte Problem:
            Die Weisheit der älteren Generation wird vom Sturm und Drang der Jugend einfach links liegen gelassen.

          • 40

            Verallgemeinern Sie da nicht ein bisschen zu viel, weil Sie ausblenden, dass andere Angehörige Ihrer Generation viel erfolgreicher darin waren ihre Ideen zu übertragen?

          • 41

            @rote_pille

            Es geht nicht wirklich um (politische) Ideen, die transportiert werden sollen. Sondern um die vielen kleinen und feinen Details, die in der Geschichtsschreibung untergehen, aber oftmals einen entscheidenden Einfluss auf den Lauf der Dinge hatten.
            Die Information steigt mit jeder neuen Generation exponentiell an. Diese Unmenge an Daten bekommt man nicht mehr in die Köpfe. Der Mensch setzt hier das Limit.
            Und die Welt selbst zu entdecken ist dabei auch noch spannender, als es erzählt zu bekommen. Aber dabei läuft man eben Gefahr, auf die heiße Herdplatte zu fassen.

      • 42

        @ Ephraim Schwind

        Sie sind auch nicht unkomisch, das muss ich Ihnen lassen.
        Eigentlich stehen wir beide im selben Lager. Nur, dass Sie anscheinend fest in Nato Stiefeln stecken und jede abweichende Meinung registrieren und sofort dagegen angehen. Putins Verbrechen in Syrien? Stellen Sie diese Frage doch mal allgemein in dieses Forum. Die USA haben zuerst IS bombardiert, waren aber dabei nicht besonders erfolgreich, vielleicht weil das nur halbherzig und vor allem nicht mit der syrischen Regierung abgesprochen war. Natürlich haben syrische Regierungstruppen Verbrechen begangen, falls Sie das meinen. Aber wer hat mit dem Bürgerkrieg angefangen? Jedenfalls sollen die IS Leute hinter dem Chemiewaffenangriff gestanden haben und diese von den Saudis erhalten haben. Aber das ist unbewiesen, genauso wie die IS Behauptung, dass dieses von Assad käme.

    • 43

      „Die Redewendung, ob es eine Kollektivschuld „geben soll“ ist absolut müssig und nicht von dieser Welt.
      Denn die Kollektivschuld ist omnipräsent und somit allgegenwärtig. Niemand, der in diesem Land lebt, kann dieser entgehen.
      Diese Kollektivschuld kann sicher aber nur auf die Behandlung der Juden im 3. Reich beziehen und nicht etwa auf die angebliche Auslösung des 2. Weltkrieges, wie das von Geschichtsklittern gern behauptet wird.“

      – NEIN, VERDAMMT NOCH MAL! NEIN! ES GIBT KEINE KOLLEKTIVSCHULD, IN KEINEM KONTEXT! Kollektivschuld, Staat, das alles ist nur die antrainierte Sklaverei im Kopf, das Kuschen vor denen, die uns irgendwelche Schulden und Verpflichtungen unterschieben. Warum sind Sie so ein obrigkeitshöriger Sklave, der nicht einmal dazu in der Lage ist IN SEINEM EIGENEN KOPF Widerstand zu leisten? Freiheit fängt dort an, wo wir uns ALLEN Zwängen entziehen können, durch bloße Willenskraft. Ein freier Mann handelt nur so weit gegen seinen Willen wie ihm PHYSISCH GEDROHT werden kann!
      Wir können sagen: „NEIN, IHR SEID NICHT IN DER LAGE UNSERE GEDANKEN ZU KONTROLLIEREN! IHR KÖNNT EURE WAFFEN AUF UNS RICHTEN UND UNSER EIGENTUM NEHMEN, ABER IHR WERDET UNS NIEMALS DAZU BRINGEN DAS ALS RECHTMÄSSIG ANZUERKENNEN! IHR SEID NICHTS ALS EIN HAUFEN UNMORALISCHER BANDITEN!“

      • 44

        Mensch rote_Pille! Wo bleibt Ihr logisches Denken!
        Wenn ich gegen irgendwas in der Welt „Widerstand leisten“ will (Ihre Worte) dann muss ich doch zuerst wissen wogegen. Also muss ich erkennen, ob es Personen, Gruppen, Staaten, was auch immer gibt, die von einer immerwährenden Schuld der Deutschen ausgehen. Ich werde aus Ihnen einfach nicht schlau.
        Sie leugnen, dass es soetwas wie Kollektivschuld gibt; gleich im ersten Satz und dann werfen Sie mir vor, nichts dagegen tun zu wollen. Wie kann man gegen etwas, was nach Ihrer Ansicht nicht existiert, etwas tun?
        Es ist für gelernte Linke übrigens eine große Freude hier zu sehen, wie sich „die Typen“ innerhalb eines in deren Augen rechtsliberalen Forums gegenseitig fertig machen.

        • 45

          Ich werfe Ihnen den Satz „Niemand, der in diesem Land lebt, kann dieser entgehen“ vor. Das interpretiere ich als Zeichen, dass Sie die Behauptung, dass es eine Kollektivschuld gibt, widerspruchslos hinnehmen, solange es sich auf die Behandlung der Juden im 3. Reich bezieht. Und ich denke, Sie würden eine Kollektivschuld wahrscheinlich auch akzeptieren, wenn Sie das, was dafür spricht, dass die NS-Führung der alleinige Aggressor war, als überzeugend ansehen würden. Andernfalls macht es keinen Sinn sich mit dem auseinanderzusetzen was vor 80 Jahren war. Den Ruf des NS-Regimes werden Sie jedenfalls nicht retten.
          Falls ich mich irre, dann sagen Sie doch bitte die Sätze:
          „Es gibt unter keinen Umständen eine Kollektischuld.“
          und
          „Reparationsforderungen, die durch Steuern bezahlt werden, sind ein unmoralischer Aufruf zur Gewalt.“
          Wenn Sie das schaffen, werde ich das zurücknehmen, was ich gesagt habe.
          Was irgendwelche Linken denken interessiert mich nicht. Sie sind absolut keine Hilfe mit Ihrem Untertanengeist.

          • 46

            Kleine Korrektur zu dem Satz, es sollte heißen:
            „Forderungen nach Reparationen, die durch Steuern bezahlt werden, sind ein unmoralischer Aufruf zur Gewalt.“

          • 47

            @ rote Pille

            Da habe ich nun die ganze Zeit mich gegen die real vorhandene Kollektivschuld gewandt, was so mancher von Euch nicht verstanden hat und deren Existenz sogar leugnete und jetzt soll ich wiederholen, was ich schon mehrfach und überdeutlich gesagt habe? Ich verliere allmählich die Lust, überhaupt noch etwas zum Thema zu sagen, weil einfachste Zusammenhänge nachweislich nicht erkannt werden. Diese Kollektivschuld ist real und damit müssen wir leben. Das hat mit dem Gehirn und irgendwelchen Staaten nichts zu tun, sondern ausschließlich mit dem Weitergelten des Besatzungsstatutes- auch nach 1990. Auch das hatte ich schon im ersten eigenen Kommentar benannt. Auch da wurde ich sofort angegriffen. Eben weil Sie nicht lesen können oder wollen. Stattdessen kam irgendwelches dummes Zeug, dass die fehlende staatliche Souveränität damit angeblich nichts zu tun hätte.
            Und dieser Herr Schind steht ja sowieso hinter dem Besatzungsstatut, was auch sein gutes Recht ist. Aber dann hat er in einem kritischen Forum nichts zu suchen.

          • 48

            Die Kollektivschuld ist nicht real. Real ist ausschließlich die Gewaltandrohung, wegen der Steuern bezahlt werden müssen, mit denen dann ein System finanziert wird, dessen Funktionäre so tun als gebe es eine Kollektivschuld.

          • 49

            Wieder daneben getroffen, denn die Steuern die wir bezahlen müssen und zwar zusätzlich bezahlen müssen, sind real, sehr real sogar.
            Und diese haben immer eine Ursache. Alle Geschehnisse auf dieser Welt haben eine Ursache. Sich aber vor lauter Ignoranz zurück zu lehnen und zu sagen: geschichtliche Ereignisse hätten damit nichts zu tun, ist beweisbar falsch.
            Allein schon die unausgesprochene Behauptung, die Kosten des letzten Weltkrieges und die Kosten des bisherigen Kalten Krieges (geschichtliche Ereignisse) seien angeblich bei der Finanz- und Kreditkrise irrelevant empfinde ich als garnicht lustig.
            Obwohl ich für Späße, zur Auflockerung des Ganzen gern zu haben bin.
            Doch müssen dann auch die Dinge zu Ende gedacht und nicht nur halb gedacht werden.

  5. 50

    Und noch etwas, Ephraim Schind, ich habe weil ich halt vieles lese eine bestimmte Meinung, aber ich bin nicht unbelehrbar.
    Niemand hat über die Jahrzehnte stets die gleiche Meinung.
    Wenn es schlüssige Beweise gibt, bin ich der Letzte der seine Meinung nicht ändern würde.

  6. 51

    Hallo Susanne,
    dass Russland und Syrien zusammen arbeiten, wird auf dieser österreichischen Seite nur kolportiert, ohne Beweise. Logisch erscheint das nicht. Tagtäglich sterben bei Kämpfen zwischen beiden Lagern etliche Leute. Richtig?
    Und da sollen diese, quasi zusätzlich zusammenarbeiten? Logik sieht anders aus. Der von mir schon früher öfter zitierte Zbignew Brzeszinski hat diese Tage die Beteiligung der USA am kürzlichen Putsch in der Türkei als Fehler bezeichnet. Da hat er sicher Recht. Nur, das ist jetzt der Punkt, diese seine Meinung bestätigt die russische Meldung, die auch Erdogan genannt hatte, dass die USA an diesem Putsch entweder beteiligt oder zumindest im Vorhinein gewusst haben. Das Ergebnis könnte für Putin nicht besser sein. Ist also Obama, der das gewusst haben muss, ein Spion Russlands? Natürlich nicht.
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/f-william-engdahl/fuehren

  7. 52
  8. 53

    @ Susanne
    »Wir können die Grenzen nicht schließen. Wenn man einen Zaun baut, werden sich die Menschen andere Wege suchen. Es gibt den Aufnahmestopp nicht.«
    – FDJ-„Kulturreferentin“ Angela Merkel, 7.10.2015

    Na da sind wir uns doch hinsichtlich der von mir ebenfalls nicht geliebten Merkel einig. Nur- die Merkel könnte doch ohne das Placet aus Washington und dem von mir ohnehin für links gehaltenen Obama keine fünf Minuten sich als Kanzlerin in Deutschland halten! Es war doch Obama der Merkel bescheinigte einen „extrem guten Job zu erledigen“. !!

  9. 54

    Sorry, aber mit so einer plumben Deutschtümelei, die von einer „Rassendurchmischung“ spricht, scheinbar Mütterkreuze am Bande hochlobt („sinkende Geburtenrate in Deutschland“) und über „gesellschaftliche Fehlentwicklungen“ fabuliert, leistet man freiheitlichen Gedanken einen Bärendienst. Als Anarcho-Kapitalist kann ich solch einem Schwachsinn gar nichts abgewinnen, denn so etwas ist volles Wasser auf die Mühlen der Linken Propangandisten, welchen „die Libertären“ zu gern in die Rechte Ecke stellen!

    • 55

      Seit wann gibt ein angeblich Liberärer etwas auf die Propagandisten der Linken? Haben Sie keine eigene Meinung? Armseliges Statement eines „Freiheitlichen“, der sich am Nasenring durch die linke Manege führen lässt.

    • 56

      Von den Linken gehasst zu werden ist momentan eher eine Auszeichnung. Was mich viel mehr stört ist der BRD-GmbH Kram. Das ist wie eine Sekte, die Anhänger davon deuten alle relevanten Probleme auf angeblich fehlende staatliche Souveränität um, die sich nur in formalen Lappalien bemerkbar macht, wenn überhaupt, und ignorieren selbst das Offensichtliche.

      • 57

        Sie haben, rote Pille, wieder mal nichts verstanden.
        Der GmbH-Kram wurde vor einiger Zeit von Gerhard Breunig angestossen, nicht von mir. Das ist etwas völlig anderes. Wieso gilt die Feindstaatenklausel, das ist der Dreh- und Angelpunkt des Souveränitätsmangels, nicht auch für Japan oder Italien? Nehme er endlich zur Kenntnis, dass Deutschland kein normaler Staat im völkerrechtlichen Sinne ist, oder behaupte er das Gegenteil. Aber einfach zu behaupten, wenn ein Auto ein anderes Auto nicht überholen kann, weil der andere zu schnell fährt, das alles hätte mit Geschwindigkeit nichts zu tun, ist diesselbe Logik. Aber Ihr Anarchisten begreift ja noch nicht einmal, dass jedes normal geführte Unternehmen, das nur durch straffe Führung und klare Unternehmenshirarchie funktioniert, mit soetwas wie Euch nichts zu tun haben will. Anarchisten können sich noch nicht einmal organisieren, weil zu jeder Organisation eine Führung gehört.
        Und das ist nicht etwa so, weil ich mir das denke. Ich bin dafür nicht verantwortlich! Sondern das ist ganz einfach so. Genauso wie der Wechsel von Tag zu Nacht ein physikalisches Naturgesetz ist und es ist völlig egal ob Sie das begreifen oder nicht. Deutschland ist nicht souverän und das hat Helmut Kohl 1990 im Überleitungsvertrag nocheinmal rechtsgültig bestätigt.
        Und deshalb, weil nur diese Bundesregierung das durfte und nicht irgendwelche roten oder weissen Pillen, gilt das und es ist völlig gleichgültig ob Sie das akzeptieren oder nicht.

        • 58

          Ich habe Sie doch nicht für den BRD-GmbH Kram verantwortlich gemacht. Nochmal, Anarchisten sind gegen ZWANG, nicht gegen Organisation. In einem Unternehmen droht einem niemand mit Gefängnis.

          • 59

            Das stimmt; mit Gefängnis droht auch in größeren Unternehmen niemand.
            Da gibt es praktikablere Sanktionsmöglichkeiten. Nämlich die Entlassung.
            Wenn ein Vorstandsmitglied gegen den Willen der Mehrheitsaktionäre verstösst, dann wird er verwarnt. Danach, wenn er seine Meinung oder Verhalten nicht ändert, der Abschied.

          • 60

            Richtig. Das ist akzeptabel, denn die Firma schuldet ihren Angestellten keinen Job. Wir schulden dem Staat auch nichts, werden aber trotzdem bedroht.

    • 61

      @ Satan. Ihr Nick scheint Programm zu sein.
      Wenn ein Volk keine Kinder mehr hat, dann wird dieses Volk verhungern.
      Das ist ein Naturgesetz. Wenn er glaubt, dass das Ausland, wenn er Rentner ist, seine Rente bezahlen wird, dann hat er sich geschnitten.
      Es ist erstaunlich, wieviel Unverstand sich hier breitmacht. Das „Mutterkreuz“ ist eine Erfindung eines vor 71 Jahren rechtsgültig untergegangenen Staates. Das hier aufzuwärmen, wenn schon längst ein Genozid an den Deutschen am Horizont erkennbar wird, dazu gehört schon viel Ignoranz, bzw. Dummheit.

    • 62

      @SATAN

      Die UN begründen die Flüchtlingsströme auf die selbe Art. Nämlich damit, dass die Geburtenrate in Europa zu niedrig sei und es einer Auffrischung aus Afrika bedarf.
      Wenn die Forderung in Deutschland nach einer Steigerung der Geburtenrate auf Sie irgendwie „braun“ oder „völkisch“ wirken sollte, was ist dann die Begründung der UN?
      Wir sollten nicht den Fehler begehen, aufgrund der Zeit von 1933-1945, alles was man im Wortschatz der Nazis findet oder in der Politik des NS Systems zur Anwendung kam, als „rassisch“, „völkisch“ oder „nationalsozialistisch“ abzutun, sonst geht man der linken Propaganda sofort auf den Leim.
      Denk- oder Sprechverbote lehne deswegen ich vollkommen ab.

      Libertäres Gedankengut ist aus der Sicht linker Sozialisten zwangsläufig rechts.
      Wir wollen Freiheit und freie Entfaltung des eigenen „ichs“, die Sozialisten den neuen Menschen. Letzteres bekommt man aber nur, wenn man ersteres verhindert.
      Was „links“ von uns hält, muss uns deswegen völlig egal sein.

  10. 63

    @Kuno: Sie sind wirklich an Arroganz kaum noch zu übertreffen; vor allem, was Ihre Besatzungsstatut-Paranoia betrifft. Und zum Glück entscheiden nicht Sie, wer in einem Forum etwas zu suchen hat oder nicht. Unfassbare Dreistigkeit, auf einem (nicht einmal eigenen) Blog so etwas zu schreiben.

  11. 64

    Da die „Kollektivschuld“ ein Unrecht an sich darstellt, wird es in Deutschland, außer vielleicht dem amerikanisierten Herrn Schind niemand geben, der rote_Pille den Sinn erklären könnte. Aber die Profiteure dieser Kollektivschuld sehr wohl. Denn da geht es um Geld und darum, dass wir freiwillig (immer eingedenk dieser Schuld“ bis in alle Ewigkeit zahlen.
    Also nicht nur heute, 71 Jahre nach dem Krieg, sondern noch in 150 Jahren.
    Helmut Schmidt wurde in einer der Talkshows gefragt, wann Deutschland wieder ein „normales Land“ werden könne. Darauf seine Antwort: „Fragen Sie mich das in 150 Jahren nocheinmal“. Da Schmidt wusste, dann nicht mehr zu leben, bedeutet dass ein „niemals“! Ihr und ich und ich wiederhole: alle in diesem Land, werden der „Kollektivschuld“, die die Sieger Deutschland auferlegt haben, nicht entgehen können! Anstatt wie die Heulsusen durch die Gassen zu laufen, ein freiheitliches Wirtschaftsmodell zu fordern (da bin ich sofort dabei), sollten meine Kritiker sich der Ursachenforschung widmen.
    Und darum geht es. Hätte Deutschland 1945 nicht bedingungslos kapitulieren müssen, hätte es ein Besatzungsstatut nicht gegeben. Und in diesem ist genau geregelt, dass für die direkte und indirekten Besatzungskosten allein Deutschland aufzukommen hatte. Und wenn manch andere hier voller Begeisterung zur totalen Rüstung gegen Russland blasen und dabei die Kosten vergessen und auch vergessen, dass Eure Freundin Merkel, oder Freund Obama die Steuerleute sind, so ist das alles unglaubwürdig. Wer A sagt zur weiteren milliardenschweren Atomrüstung muss auch B sagen zu weiteren Steuererhöhungen! Das Gerede von Libertinage etc. und dass das Finanzamt kein Recht hätte bei Euch Geld einzusammeln, wird durch solche Vorhaben wie „Aufrüstung gegen Putin“ vollständig ad absurdum geführt. Als ob es nicht sofort nach dem Ende des letzten Weltkriegs mit der Aufrüstung und dutzenden von Kriegen weitergegangen wäre. Und all die Steuergelder, die hier beweint werden, sollen nun nocheinmal eingesammelt und ausgegeben werden? Nein, das ist nicht libertär oder freiheitlich, das ist einfach nur dumm.

    • 65

      Man kann niemandem eine Schuld auferlegen, die derjenige nicht akzeptiert. Man kann ihn unter Gewaltandrohung ausrauben, und dann behaupten, derjenige hätte einem etwas geschuldet. Genau das passiert in Deutschland. Reparationen sind keine Begleichung einer Schuld, sondern ein organisierter Raubzug. Es geht mir darum die Dinge beim Namen zu nennen, um deren Propaganda zu schaden. Wenn wir je in die Lage kommen wollen, wo wir nicht mehr zahlen, dann braucht es zuerst massiven Widerstand, und dazu muss die Gegenseite als so verbrecherisch dargestellt werden wie sie tatsächlich ist. Defätistische Sprüche voller Begriffsverdrehung wie „alle in diesem Land, werden der „Kollektivschuld“, die die Sieger Deutschland auferlegt haben, nicht entgehen können“ schaden uns massiv! Wenn Sie schon pessimistisch sind, sagen Sie wenigstens, dass es sich dabei um Raub handelt. Es ist wichtig. Die Welt wird durch WORTE kontrolliert, nicht durch Geld.

  12. 66

    @Kuno

    „Wer A sagt zur weiteren milliardenschweren Atomrüstung muss auch B sagen zu weiteren Steuererhöhungen!“

    Das stimmt so nicht ganz, Kuno. Darüber habe ich neulich ja schon bezüglich der Politik Reagans geschrieben: der hatte damals nämlich die Steuern gesenkt UND gleichzeitig gigantisch aufgerüstet, „dank“ Alan Greenspan, dem ersten großen US-Falschgelddrucker:
    „Man kann nämlich die Staatsquote durchaus erhöhen und die Steuerquote dennoch senken. In dieser Hinsicht war der von etlichen Wirtschaftsliberalen immer noch sehr verehrte „Ronnie“ Reagan sehr umtriebig, weshalb ich ihn auch als total ambivalenten US-Präsidenten bezeichne: Einerseits betrieb er nämlich seine „Reaganomics“, senkte die Steuern und ging mit der Laffer-Kurve hausieren…
    „Spätestens dann (meistens schon vorher), wenn die fiskalkleptokratische Abzocke des Volkes zum Zweck des Stimmenkaufs (Machtgewinn oder Machterhalt) so weit getrieben wurde, daß der Steuerertrag nicht mehr steigt, sondern sinkt (Laffer-Kurve), greift die politische Kaste zum Mittel der Verschuldung.“
    http://forum.finanzen.net/forum/Staatsbankrott_und_Konkursverschleppung-t250965?page=0
    „Ronnie“ tat genau das jedoch aus einem anderen Grund: er hatte sich nämlich gleichzeitig auch in den Kopf gesetzt, partout und schnellstmöglich den Kommunismus zu eliminieren – und da zu jener Zeit gerade „Star Wars“ in den Kinos Hochkonjunktur hatte, begann er mit dem SDI-(„Star-Wars“)-Rüstungsprogramm, dem bis dato gigantischsten Aufrüstungsprogramm in der Geschichte der USA, um die Sowjetunion totzurüsten, was ihm letztendlich ja auch gelungen ist. Nur hätte ihm der amerikanische Steuerzahler gewaltig etwas gehustet, hätte er dafür die Steuern massiv erhöht. Also betrieb er die Absetzung Paul Volckers an der Spitze der Fed (der die Stagflation in en USA beendete, indem er die Prime Rate auf über 20% hinauf katapultierte und damit gleichzeitig den systemgefährlichen Anstieg des Gold- und Silberpreises stoppte) und setzte „Maestro“ Alan Greenspan als neuen Fed-Chef durch, der ihm das Geld für sein Rüstungsprogramm druckte – und damit zum ersten großen Falschgelddrucker wurde. Und das „Praktische“ daran für Reagan (und die Katastrophe für die übrige Welt): „dank“ dem Status des USD als WeltLEIDwährung konnte er die resultierende Dollar-Inflationierung in alle Welt exportieren.“
    http://juwelen-magazin.com/?p=932

    Wenn man monströs aufrüsten will, geht das also (wenn man die WeltLEIDwährung besitzt) auf zwei Wegen:
    1. monströs die Steuern anheben ODER
    2. monströs viel Falschgeld drucken
    Variante 1 lässt sich politisch nicht durchsetzen und killt die US-Wirtschaft komplett, und daher würden die neuen Kalten Krieger in den USA natürlich liebend gerne wieder wie damals Variante 2 wählen. Es gibt nun allerdings zwei ernstzunehmende Gründe, die ihr entgegenstehen:
    1. diese Kurve, die sich demnächst 20 Billionen USD annähert:
    https://fred.stlouisfed.org/series/GFDEBTN
    2. China als größter Gläubiger der USA bzw. größter Halter von US-Treasuries (nach der Fed natürlich): die Chinesen werden es nicht hinnehmen, dass durch weitere enorme Dollar-Starkverdünnung die Kaufkraft ihrer Ersparnisse rapide abnimmt.

    • 67

      WzK
      Das ist eine gute Erkenntnis von Dir, dass die USA ihre nationalen geopolitischen Dollarkosten exportieren können. Genau das haben die schon beim Vietnamkrieg so gemacht, weswegen die daraus folgende Inflation dann auch in Europa zu spüren war.
      Doch hatte ich das wirklich gemeint? Nein doch, mein Lieber, ich hatte gemeint das hier einige Leute die Bewohner eines Satellitenstaates sind, sich noch amerikanischer Gebärden wie die Amerikaner selbst. Dort geht mittlerweile eine tiefer Riss durch das Land. Viele Weiße sind der dauerhaften „positiven Diskriminierung“ leid und auch das zigtausende Kriminelle aus Mexiko oder Puertorico nach Verbüssung der Haftstrafe nicht abgeschoben werden, sondern im Land verbleiben dürfen, stört nicht nur Donald Trump. Obama und Clinton benennen diese Dinge noch nicht einmal.
      Doch hier ging es um das Verhältnis zu Russland, wo ich persönlich keine Wiederbelebung der jahrzehntealten Feindschaft sehen will. Allerdings ist diese infolge der verantwortungslosen Politik der Merkels, Hollandes, Camaerons bereits Realität. Die neuen Atomraketen wurden in Deutschland bereits aufgestellt. Wo bleibt der pazifistische Aufschrei der Grünen?
      Und wo bleibt der Aufschrei der Libertären, nicht wegen der Friedenssehnsucht sondern wegen der Kosten? Die Welt ändert sich gerade.
      In wenigen Jahren wird China, zwar nicht militärisch, aber wirtschaftlich die Welt dominieren. Damit ist es vorbei mit dem Export der neuen Rüstungsschulden! Statt die USA, was intelligent wäre, sich um Freundschaft zu Russland bemühen, treibt die gegenwärtige Administration die Russen in die offenen Arme Chinas. China hat eindeutig territoriale Wünsche; vorläufig nur im südchinesischen Meer. Heute arbeiten China und Russland bereits ganz eindeutig gegen den US Dollar als Leitwährung. Deren Erfolg wäre kleiner, wenn Russland nicht mit im Boot wäre. Oder ist es etwa keine Tatsache, dass Russland zu Anfang der neunziger Jahre eine Anfrage in Brüssel zur Aufnahme in die EU gestellt hatte? Da wurde Moskau die kalte Schulter gezeigt, als ob es sich hierbei um Mazedonien oder Kroatien handeln würde!
      An China hat auch Brzeszinski zu diesem Zeitpunkt als ernsthaften Wettbewerber leider nicht gedacht, wohl aber daran, wie der alte Gegensatz Peking-Moskau sich ausnutzen liese. Nun ist das Gegenteil eingetreten.
      Obama wurde falsch beraten. Diese Erkenntnis reift jetzt sogar bei den Reps, allerdings nicht überall. Denn die Rüstungskonzerne können und wollen ein Ende der Rüstungsspirale nicht brauchen.
      Also nochmal, zum mitschreiben: es geht mir um die zu erwartenden weiteren und zusätzlichen Milliardenkosten und auch darum, das diesselben Leute, die über zu hohe Steuern, die Schulden, die Regierung und was weiß ich noch alles wi die dagegen sind, sich bereitwillig ins Boot der Obama & Merkel setzen und sich weder die Fahrtrichtung, die Steuerleute und auch nicht das Ziel anschauen. Genau diese Leute werden aber in zwanzig Jahren über die dann noch höheren Steuern oder die bis dahin erfolgte flächendeckende Enteignung jammern und dabei vergessen, dass sie selbst mit ihrer Zustimmung dazu beigetragen haben.
      Das Thema Anarchokapitalismus können wir von mir aus ausklammern. Weil keiner von euch wissen will, wie straff organisiert ein erfolgreiches Unternehmen sein muss. Ich bin, zusammen mit der Mehrheit hier, auch der Meinung, dass die internationalen Konzerne ein gutes Gegengewicht zum Machtmißbrauch des Staates bilden. Doch leider verstehe ich auch etwas von Geschichte und deshalb muss auch die Macht der Konzerne begrenzt und austariert werden, soweit dies erforderlich ist und es dafür eine Mehrheit im Volk gibt.

  13. 68

    Ich habe, im Gegensatz zu sehr vielen Schreibern in allen möglichen Internetforen, KEINE festgefahrene Meinung. Ich bin stets auf der Suche nach Erkenntnisgewinn. Das hat mich seinerzeit vom SPD-Wähler zum BGE langsam hinüber zum Anarcho-Kapitalismus gebracht. Wenn ich aber eins kann, dann ist es zu hinterfragen, und das tue ich! Egal, ob es libertär, kommunistisch, faschistich, sozialdemokratisch oder sonstwas sein soll. Und wenn ich etwas rassistisch finde, sage ich das auch. Egal, ob es von angeblichen Nazis kommt oder von angeblichen Libertären. Und hier in dem Artikel wird eindeutig von „Rassendurchmischung“ gesprochen. Wer davon spricht, stellt ein Axiom auf, dass Menschen in verschiedene Rassen eingeteilt werden können, denn sonst könnten sie auch nicht „durchmischt“ werden. Wäre es anders gemeint, und die „menschliche Rasse“ an sich wäre gemeint, würde sich ja überall auf der Welt eine solche Durchmischung vollziehen. Somit ist logisch hergeleitet, dass es sich bei diesem Zitat um „Rassismus“ handeln muss. Implizit scheint in diesem Zitat auch zu sein, dass es eine Überlegenheit der „deutschen Rasse“ geben müsse, denn sonst müsste man den Umstand der „Durchmischung“ ja nicht ausdrücklich bemängeln. Wenn Sie wirklich ein Libertärer wären, würden Sie nicht die Einwanderung von Ausländern an sich verurteilen, sondern die Ausnutzung der deutschen Sozialsysteme bzw. gleich am besten die Existenz derselben, welche nur durch einen räuberischen Staat garantiert werden können.

  14. 70

    „Und hier in dem Artikel wird eindeutig von „Rassendurchmischung“ gesprochen. Wer davon spricht, stellt ein Axiom auf, dass Menschen in verschiedene Rassen eingeteilt werden können, denn sonst könnten sie auch nicht „durchmischt“ werden.“

    Seltsam: hätte ich Tiermedizin studiert, hätte ich ich nicht die geringsten Probleme damit, von unterschiedlichen Rassen zu sprechen. Denken Sie etwa an der Deutschen liebstes Haustier: da gibt es besondere „Rassehunde“. Und selbstverständlich hat jede Hunderasse spezielle Eigenschaften: die eine Rasse kann etwa besser hüten, die andere besser jagen. Nun habe ich allerdings Humanmedizin studiert (auch wenn ich heute etwas anderes arbeite), und obwohl der Mensch zoologisch ebenfalls zur Klasse der Säugetiere zählt, soll es pöse, pöse, pöse sein, von menschlichen Rassen zu reden? Für einen Naturwissenschaftler absolut irre…

    • 71

      WzK
      Auf diesen linksgrünen Unsinn, sollte man garnicht erst antworten.
      Es gibt nämlich bei der Gattung Mensch drei Hauptrassen: die negride Rasse, die europide Rasse und die asiatische Rasse.
      Japaner z.B. fehlt ein besonderes Enzym im Darm (welches, habe ich jetzt vergessen) und Europäer bekommen Krankheiten, die Schwarze nicht bekommen und zwar auf Grund ihrer Rassemerkmale. Von Afrikanern in diesem Zusammenhang zu sprechen wäre grundfalsch, denn diese Schwarzen leben seit Generationen in Amerika und haben dieses (positive) Rassemerkmal behalten.
      Aktuell befinde ich mich auf einer friesischen Insel und da kann ich sogar sehen, wer ein Norddeutscher ist und wer aus dem tiefen Binnenland kommt.
      Mit „Rassismus“ hat das alles nichts zu tun.

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