JUWELEN-SONNTAGS-NEWSLETTER – No. 1 – 40. Kalenderwoche

„Eine der traurigsten Lehren aus der Geschichte ist folgende: Wenn wir lange genug betrogen worden sind, neigen wir dazu, jeglichen Beweis für den Betrug zurückzuweisen. Wir sind nicht länger daran interessiert, die Wahrheit herauszufinden. Der Betrug hat uns zu Gefangenen gemacht. Es ist einfach zu schmerzlich, auch nur gegenüber sich selbst zugeben zu müssen, dass man sich einen Bären aufbinden liess. Tritt man die Macht über sich selbst erst einmal an einen Scharlatan ab, so gewinnt man sie kaum je wieder zurück.“

Mit diesem Zitat Carl Sagans, aus The Demon-Haunted World: Science as a Candle in the Dark möchte ich den ersten Juwelen-Sonntags-Newsletter eröffnen.

Etwas über ein Jahr ist es her, dass der Juwelen-Verlag seine Pforten weit öffnete. Als hier die meisten Dinge organisiert waren, kam im Sommer diesen Jahres das Juwelen-Magazin dazu, das zum einen den Autoren des Juwelen-Verlags eine Plattform für ihre Artikel bietet und zum anderen Gastautoren Türen öffnet.

Wie auch bei der Verlagsarbeit ist mir ein freier Gedankenaustausch wichtig. In der heutigen Zeit ist dies aber schon fast wieder ein seltenes Gut. Bei jedem Abweichen einer zeitgeistigen Meinung ist die Diffamierung „Nazi“ und „Rassist“ nicht weit. Begriffe, die – inflationär eingesetzt – den wahren Opfern geradezu ins Gesicht spucken.

Als Freidenkerin ist mir ein solches Verhalten zuwider; es darf keine Gedankenpolizei geben. Und spätestens dann, wenn Sie sich im öffentlichen Raum überlegen, was Sie sagen (dürfen) und was nicht, dann wissen Sie, dass Sie unterwegs sind in einen totalitären Staat.

Dies auszusprechen stößt bisweilen auf Widerspruch, ja sogar auf Unverständnis bis hin zum Wunsch nach Zensur. Etwas, das mir zeigt, dass das Team vom Juwelen-Verlag auf dem richtigen Weg ist … denn wie im obigen Zitat zu lesen ist:…„Der Betrug hat uns zu Gefangenen gemacht“ – und das sollte der mündige Mensch sich keinesfalls gefallen lassen.

Und in diesem Sinne gab es dann auch diese Woche wieder allerlei zu berichten.

Aus dem Magazin…

Am 02. Oktober Kranke Welt – Gesund überleben Ein Juwel für Körper und Geist

Herzinfarkt und Krebs sind mit die schlimmsten Krankheitsgeißeln unserer Zeit. Sie machen Angst und sie machen hilflos. Der Atuor des Buches untersucht die Hintergründe zu diesen beiden „Monstern“ und geht den dahinterstehenden Fakten auf den Grund. Und er geht noch viel weiter – und so ist das Buch auch für jeden, der sich für Gesundheitsthemen, Mineralien, Edelmetalle und seltene Erden interessiert, ein Leckerbissen.

Am 05. Oktober  Eine Stunde Ihres Lebens

Der Staat – das gute Wesen. Der Staat, der nur unser Bestes will. So auch in dieser Woche, in der uns ein aalglatter Justizminister (nicht nur) auf Twitter  erklärt: „Die Milliarden für die Integration wurden in diesem Land erwirtschaftet und wurden niemanden weggenommen.“ In „Heikos kleinem Einmaleins“ wird dann auch die ganze Infantilität dieses Mannes deutlich, der über die Meinung anderer Gericht sitzt.

Aber er ist in bester Gesellschaft: Die auf einer geistigen Ebene agierende Julia Klöckner (CDU), die bei facebook meinte: „Guten Morgen – ein Tipp für die Frühaufsteher: Um 7.15 Uhr spreche ich im Live-Interview mit dem Deutschlandfunk über die Flüchtlingsfrage und wer für die Kosten aufkommt. Der Steuerzahler jedenfalls nicht – der Bund hat gut gewirtschaftet!“, lässt entweder keinen Zweifel an ihrer ökonomischen „Kompetenz“ aufkommen oder – und das wäre noch schlimmer – lässt einen ganz anderen Schluss zu: dass nämlich die Politelite der Meinung ist, dass die Wirtschaftsleistung grundsätzlich erst einmal dem Staat gehört – und von dort aus nach Gutdünken verteilt wird.

Nun, lesen Sie Eine Stunde Ihres Lebens – und Sie wissen, wer das bezahlt, was angeblich niemand bezahlt.

Am 06. Oktober Die guten Eugeniker

Das Herstellen der Gleichheit unter den Menschen ist der immer wiederkehrende Fetisch sogenannter Menschenfreunde, die nicht erkennen (wollen), dass eine Gleichheit in der Person nur eine Ungleichheit vor dem Recht bedeuten kann. Etwas, das jedem klar denkenden Menschen normalerweise zur Weißglut treiben sollte. Aber das tut es in weiten Teilen des Landes nicht. Gleich gleich Gerecht – so die Devise, die es möglich macht, dass immer mehr Freiheiten eingeschränkt wurden und werden.

Dabei steht doch wohl eines fest: Wenn mir jemand sagt, der Mensch müsse reguliert, beaufsichtigt und gesteuert werden, dann kann dies zweierlei Gründe haben. Erstens: er verfolgt gewisse Eigenziele. Er ist Nutznießer und Profiteur des Ganzen. Er wird von Steuergeldern bezahlt. Die zweite Möglichkeit ist, er ist festgefahren in diesem System des Gehorsams und des Nicht-selbst-Denkens. Man kann hier auch von schlichter Bequemlichkeit sprechen. Von solchen Menschen ist in punkto Eigenverantwortlichkeit nicht viel zu erwarten. Der bevorzugte Satz dieser letzteren Gattung lautet: „Uns geht es doch gut hier“.

Am 06. Oktober  Tauber auf Pofallas Spuren: Wenn „Arschlöcher“, die „Fresse“ halten sollen

Ja, der gute Herr Tauber hat mal so richtig einen losgelassen – und ist dabei ordentlich über das Ziel hinausgeschossen. Das ist den breiten Medien zwar eine Meldung, aber keinen Skandal wert – bei einem Skandal muss immer die AfD dabei sein. Ob man diese Gruppierung nun schätzt oder nicht, ist hier nebensächlich. Fair und ausgewogen wird schon lange nicht mehr berichtet – wir sind längst im Gesinnungsjournalismus angekommen.

Am 08. Oktober FINGER WEG VON DIESEM BUCH

Das Klimadogma ist in vielen Köpfen fest verankert. Und mit dem Beitritt der EU zum Beschluss vom Pariser Klimagipfel ist nun auch der (offizielle) Weg frei in den neuen Kommnunismus. Ein Weg, der schon lange beschritten wird und wo es auch kein Abbruch tut, dass man glaubt statt weiß. Da werden dann gern Hollywoodlieblinge wie Leonardo di Caprio hervorgezaubert, die just in dem Moment den OSCAR bekommen haben, als sie sich für das Klimamärchen stark gemacht haben. (Huch, das ist sicher wieder eine dieser Verwschwörungstheorien.) Und Hollywolllieblinge bekommen in so einem Fall sogar mehr Gewicht als seriöse Wissenschaftler, die der Theorie vom menschengemachten Klimawandel vehement widersprechen.

Am 09. Oktober Über die Entstehung politischer Umerziehung und der Misandrie

Feminismus und Rassismus sind zwei ganz nah beieinander liegende Welten. In diesem Artikel wird dies nur allzu deutlich. Rassismus ist kein Rassismus, wenn es gegen den weißen (meist älteren) Mann geht; etwas, das man gerade bei Donald Trump wieder erleben darf.

Und was gab es im Verlag zu vermelden?

Am 04. Oktober Die Ursachen des Nationalsozialismus

Die politische Korrekheit hat inzwischen (wieder) einen Stellenwert (gerade in Deutschland) erreicht, der sehr lange Zeit undenkbar schien. Von dieser politschen Korrektheit handelt das Buch „Die unheimlichen Parallelen“ des Amerikaners Dr. Leonard Peikoff, das von Philipp Dammer ins Deutsche übersetzt worden ist. Ein Buch, das einem vor Augen führt, dass es nicht die „wilden Horden“ waren, die Hitler zur Macht und darüber hinaus verholfen haben, sondern die Lebensweise, die Philosophie des „braven Bürgers“, des „korrekten Menschen“, des Menschen, der wahrscheinlich auch heute glaubt, „das Richtige“ zu tun. Der Glaube an den Staat, der Glaube an die Regierung, der Glaube daran, „Opfer“ bringen zu müssen, um „gut“ zu sein.

Am 06. Oktober  FINGER WEG VON DIESEM BUCH

Der Autor Günther Vogl berichtet davon, was vielen geschieht, die sich mit „unbequemen“ Themen beschäftigen. Das Klimadogma ist so in vielen Köpfen verankert, dass es unmöglich scheint, eine sachliche Debatte über Glauben und Wissen zu führen. Die Zensur hat bei ihm vor Ort zugeschlagen, direkt von Auge zu Auge. Etwas, das viele einfach noch immer nicht wahrhaben wollen. Weil es wohl noch ihnen selbst nicht passiert ist!

Am 08. Oktober  Einfach herrlich, was für ein Spaß!

Thomas Böhm garantiert Lesespaß der allerfeinsten Sorte; subtil und feinsinnig. In kurzen Geschichten nimmt er die derzeitige politische Landschaft so auf´s Korn, dass man – trotz aller bitteren Ernsthaftigkeit – Vergnügen empfindet. So schreibt Peter Müller von FreiwilligFrei.de auch: „Großartiges Buch – vor allem das Märchen von der bösen Hexe Angela, der Hirte und die Schäflein im Trockenen und warum es Religionskriege gibt.“

Und was war sonst noch so los?

Nun, C&A hat den ersten 100 Besuchern einen Gutschein über 25 Euro geschenkt. Das Ergebnis waren Verletzte und ein nicht unerheblicher Sachschaden: Zur „Schlacht“

Hier wird nur deutlich, dass erschreckend vielen Menschen die Unversehrheit ihrer Mit-Menschen piegegal ist, wenn es um 25 Euro! geht. Sind das die, die sonst von sozialer Gerechtigkeit, Rücksichtnahme und Toleranz reden? Und was tun sie, wenn sie erst einmal Hunger haben?

Selbstverständlich war auch noch von Frau Petry die Rede, die (völlig zu Recht) gesagt hat, dass auch ein Komposthaufen bunt ist. Und sie hat davon gesprochen, dass gerade in unteren Einkommensschichten der Verteilungskampf losgehen wird – was natürlich auch sofort Empörung in bekannten Kreisen hervorgerufen hat. Nun, wie dem auch sei, aber am 08.10.2016 meldet der Focus, dass die „Nürnberger Tafel“ dichtmachen muss.

Hierzu ein Kommentar eines leider unbekannten Autors: „Fakt ist leider ebenso, dass die Tafeln aufgrund der starken Migration nicht nur von Kriegsflüchtlingen, sondern auch von Bürgern aus Rumänien/Bulgarien einen vermehrten Zulauf haben. Wenn man jedoch die Politik auf die zunehmenden Verteilungskämpfe zwischen den eigenen Bedürftigen und den Migranten und auf die große Gefahr für unseren sozialen Frieden anspricht, ist man entweder fremdenfeindlich, populistisch oder rechtsradikal.“

Dann war da auch noch Ungarn – oder besser der „unsägliche“ Herr Orban, der Mann, der dem EU-Gebilde gehörig auf die Nerven geht. So war sein Referendum nach Meinung des Herrn Asselborn ein Reinfall. Dabei: Stattliche 98,3% der abgegebenen Stimmen lehnen die Umverteilung von “Flüchtlingen” in der EU ab. Der Volkswille ist hier absolut eindeutig zu erkennen. Allerdings gab es auch eine Schlappe bei dieser Wahl zu verkünden, denn lediglich 46% der Wahlberechtigten gaben ihre Stimme überhaupt ab, womit das Ergebnis formal als gescheitert betrachtet werden muss. Außerdem sind 6,3% der abgegebenen Stimmen ungültig.

Der Jubel unter den Sozialisten in der Europäischen Union war deswegen riesig, und obwohl ein gültiges Referendum für die Eurokraten sowieso keine rechtliche Bedeutung gehabt hätte, knallen nun überall im linksgrün verseuchten Westen Europas die Sektkorken. Erstaunlich, diese heuchlerische Freude, denn so manche Landtagswahl (und selbst die EU-Wahl) hatte schon eine geringere Wahlbeteiligung vorzuweisen – was die Herrschaften aber nicht zu stören scheint. Man dreht es halt eben gerade so wie es passt.

Fast zum Schluss:

Die Deutsche Bank hat ein Problem – und damit der Steuerzahler, der (wie bei jeder vom Konglomerat Staat-Bank versachten Schuldenkrise) am Ende die Zeche zahlen muss. Aber erst einmal wird prächtig geschachert und gemauschelt. In diesen Kreisen kennt man sich aus damit. Selbst der IWF (und damit selbst einer der Verbrecher) bezeichnete vor wenigen Monaten die Deutsche Bank als “gefährlichste Bank der Welt”, da sich die Derivate-Verflechtungen des Finanzinstituts über den gesamten Globus erstrecken. Niemand weiß schließlich, wen es als nächsten trifft, sollte John Cryans Kreditinstitut plötzlich den Löffel abgeben. Klar ist nur, damit würde das finale globale Dominospiel in seine entscheidende Runde gehen. Viel sinnvoller wäre es, die Bank pleite gehen zu lassen. Zum einen würde  endlich klar werden, was hier gespielt wird – und zum anderen hätten wir dann Kapitalismus. Aber das wäre wohl doch zu viel des Guten.

Und ganz zum Schluss:

Donald Trump soll auch ein Problem haben – weil er frauenverachtend gesprochen hat – vor 11 Jahren laut und deutlich. DAS ist natürlich ein Skandal. Ein solcher, für den er sich sogar entschuldigt – was er sonst nie tun. Sie können fast alles tun – nur begehren Sie nicht gegen den Feminismus auf. Dabei hat er nur ausgesprochen, was in jedem gut laufenden Männergespräch ausgeprochen wird (und mit angepassten Worten auch in jedem gut laufenden weiblichen Gespräch – so behaupte ich). Aber er ist weiß – und er ist reich. Da ist der Rassismus geradezu vorprogrammiert – und in diesem Fall sogar überaus willkommen. Dabei sagt er nur die Wahrheit – und er spricht aus, was vor ihm Kennedy, Clinton, Sarkozy, Berlusconi – und wie sie alle heißen – zwar nicht gesagt, aber dafür praktiziert haben. Wie gut, dass dieses Video gerade jetzt auftaucht. Doch wäre das wirklich notwendig gewesen?

Dazu Christian Zulliger: „Die Kandidatin der Amerikanischen Links-Sozialisten, Hillary Clinton, hat soviel Geldzufluss der reichsten 0.01% der US-Bevölkerung wie kein Kandidat vor ihr seit 1896. Der Kandidat der Rechts-Sozialisten, Donald Trump, der ja in den Medien für die „Reichen“ steht, kann da nicht im Geringsten mithalten.“

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen Sonntag … und bis nächste Woche

Ihre

Susanne Kablitz

 

Susanne Kablitz
Die Autorin ist Inhaberin des Juwelen-Verlags und Chefredakteurin des Juwelen-Magazins. Sie ist Autorin des Buches „Bis zum letzten Atemzug“ und Mit-Autorin von „Der Freiheit verpflichtet“.

You May Also Like

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>