GEBT UNS BARABBAS!

Bei der ersten US-Präsidentenwahl von Obama überschlugen sich die Mehrheit der Deutschen und ihre Medien für den sympathischen Demokraten. Beim ersten farbigen (schwarzen, wenn das eine Farbe ist) Führer der westlichen Welt sprangen die Herzen der politisch korrekten Diaspora aus den Brustkörben. Seine Worte hatten die Gewalt eines Papstes – seine Rhetorik brachte ihm den Friedens-Oscar, seine Taten 10 Tausenden den Tod. 1200x900-8-280x210

Amerikaner wie Deutsche leiden unter der fehlerhaften Annahme, dass US-Präsidenten die Geschicke ihrer Bürger (und der Welt) bestimmen. Dabei sind sie, bei Grundsatzentscheidungen, die Laufburschen ihrer unsichtbaren Herren.

Die vorstehende Entscheidung über Trump oder Clinton bietet den Amerikanern nun keine Wahl zwischen zwei Laufburschen, sondern zwischen einem weitgehend unabhängigen Rebell und einer alt-bewährten Dienstmagd des militärisch-industriellen Komplexes und Hochfinanz. Wenn die Elite um Buffett, Gates, Soros, Rothschild, Rockefeller, GS und selbst Republikaner des Bush-Klans sich zu Clinton bekennen, ist dies ein klares Zeichen, dass Trump die bessere Wahl für die Mehrheit der Amerikaner wäre.

Ein weiterer Hinweis ist die schon hysterische Verunglimpfung seiner Person.

Wenn sich Trumps Gegner, auf beiden Seiten des Atlantiks, seiner Frisur bedienen müssen, zeigt das Verzweiflung über seine Popularität (da Hillarys Gatte, als amtierender Präsident, Sex mit einer schutzbefohlenen Praktikantin im Weißen Haus hatte, sollte man Trumps amouröse Eskapaden hier besser ausklammern). Die deutsche Hass-und Hetzkampagne in den Medien und besonders dem Kabarett, ist lächerlicher als Trumps Frisur. Dumm und unwürdig scheint es über Menschen zu urteilen, die man nur durch die Medienpropaganda kennt; aber, dieser typische Umgang mit Andersdenkenden hat leider schon traurige Tradition.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie in den westlichen Demokratien sich Personen zur Wahl in höchste Ämter behaupten, ohne jegliche ersichtliche Qualifikationen. Das bedeutet nur eins: Laufburschen und Dienstmädchen benötigen keine Qualifikationen, solange sie den Willen ihrer Hintermänner eloquent und loyal vertreten.

So wird das amerikanische Volk wieder einmal vor die Wahl gestellt: „Wollt ihr den Nazarener oder Barabbas?“ Wie wir die Massen kennen, werden sie rufen: „Gebt uns Barabbas!“

Trump ist sicher kein Messias, den die Welt braucht. Aber wer ihn verteufelt, wählt Clinton.

Was diese Feudalsozialistin in den letzten 15 Jahren ihrer Tätigkeit als Senator und Secretary of State im Auftrag der Unsichtbaren der Welt bescherte, disqualifiziert sie für jedes Amt, geschweige denn ein höheres. Aber ihre Frisur sitzt entscheidend besser als die von Trump. Die Entscheidung über ihren nächsten Präsidenten gehört auf jeden Fall den Amerikanern, nicht den deutschen Medien oder der „Heute-Show“.

Aber ja: Lieber 4 Jahre Glaubenskriege als einen Tag mit Donald Duck in Entenhausen.

„Wir wollen Barabbas!“

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