JUWELEN-SONNTAGS-NEWSLETTER – No. 4 – 43. Kalenderwoche

Friedensreich Hundertwasser antwortete im legendären Fragebogen des FAZ-Magazins seinerzeit (zu Beginn der 80er Jahre) auf die Frage: „Welche Gestalten der Realität verachten Sie am allermeisten?“ mit: „Die Salon-Bolschewisten, die bei einer Flasche Dom Perignon über das Los der Arbeiterklasse lamentieren!“

So war es auch in dieser Woche, als einer der unsympathischsten SPD-Funktionäre verkündete, dass „wir bereit sein müssen, unseren Wohlstand zu teilen“. Ein Kommentar darauf ließ nicht lange auf sich warten. Und diesen Kommentar, frank und frei, kann man bedenkenlos so wiedergeben. Denn es kommt nicht immer auf die Wortwahl an. Manchmal darf man darauf keine Rücksicht nehmen.

Und so hieß es dort: „Das sagt ein durch und durch verkommener Nutzlos-Parasit, der in seinem komplett sinnlosen Leben NICHT EINEN EINZIGEN TAG produktiv und wertschöpfend gearbeitet hat und dessen eigener Wohlstand zu 100% aus geraubtem und erpresstem Geld hart und ehrlich arbeitender Menschen besteht, die bereits mit vorgehaltener Waffe zum Teilen gezwungen wurden. Zu allem Übel meint er – wie alle Sozialisten – mit „wir“ keineswegs sich selber.

Ich übersetze seine Aussage mal in Klartext:

„Euch wird noch nicht genug von Eurem Eigentum geraubt, daher werde ich dafür sorgen, dass ihr von Teilsklaven Stück für Stück zu Vollsklaven werdet. Weil ich es kann. Weil ihr es so gewollt habt. We call it democracy, comrades.“

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Susanne Kablitz
Die Autorin ist Inhaberin des Juwelen-Verlags und Chefredakteurin des Juwelen-Magazins. Sie ist Autorin des Buches „Bis zum letzten Atemzug“ und Mit-Autorin von „Der Freiheit verpflichtet“.

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