Die erfundene Katastrophe

pixabay./.Open Clipart-Vectors - CCO-Lizenz

Ja, ich gehöre zum Kreis der „Klimaleugner“, derjenigen Spezies Mensch, dem der ein oder andere am liebsten für alle Zeiten den Mund verbieten würde. Der Spezies Mensch, die es geradezu peinlich lachhaft findet, dass der ein oder andere ernsthaft glaubt oder glaubhaft machen will, das Klima, also den 30-jährigen Durchschnitt der Temperaturen, beeinflussen zu können. Ein Klima, das sich im Laufe der Zeit immer verändert hat, schließlich ist sogar Hannibal irgendwann mal über die Alpen spaziert.die-erfundene-katastrophe

Die Klimalüger-Bezichtiger lassen sich aber von Tatsachen nicht in ihrem Wahn beeindrucken. Wer den menschengemachten Klimawandel abstreitet – und sei es noch so gut begründet – wird auf den moralischen Scheiterhaufen geworfen. So wie es jüngst einigen FDP-Abgeordneten passiert ist.

Die FDP mache „Klimaleugner salonfähig“ kommentierte die Grünen-Politikerin Angela Dorn, die sinnbildlich dafür steht, dass das Klimathema inzwischen zu einer Religion geworden ist, bei der jegliche Fragen oder gar Zweifel von vornherein in der Luft zerrissen werden. Da ist dann von „Afd-Nähe“ die Rede oder gar von einer „Trumpisierung“, so als wäre damit der Wahnsinn der möglichen Abrede des menschengemachten Klimawandels ausreichend unter Beweis gestellt. Es bedarf keiner weiteren Erklärungen, es bedarf keiner Nachweise – und schon gar nicht bedarf es irgendwelcher Argumente. Denn die sind – laut der grün-linken Meinungshoheitler – ja nun wirklich ausreichend gebracht.

Dass kritische Wissenschaftlicher gar nicht erst zu Wort kommen oder persönlich diskreditiert oder beruflich ruiniert werden – davon natürlich auch keine Rede. Was nicht passt, wird eben passend gemacht.

Was ich mich bei diesen Umständen immer frage, warum die Klimawandel-Verfechter stets und sehr verlässlich unflätig reagieren, wenn man sie auf Widersprüche hinweist, warum sie beleidigend und persönlich werden, wenn man ihre Aussagen anzweifelt. Wenn sie doch so sicher wären, wären diese Reaktionen dann notwendig? Muss man sich arrogant und selbstherrlich über Kritiker hinwegsetzen und moralisch erheben, wenn man doch im Recht ist? So unzweifelhaft im Recht wie man vorgibt zu sein?

Ist dieses Verhalten nicht merkwürdig? Wäre es nicht sinnvoller, souverän zu reagieren? Fakten zum tausendsten Mal zu erläutern, wenn es nötig ist?

Und so ist es schon ein kleines Wunder, dass jetzt die NASA diese Daten veröffentlicht, die unter anderen dem Weltklimarat so gar nicht schmecken dürften: „Nach Ansicht des Geologen James Kamis könnte die Behauptung von der globalen Erderwärmung ein „Fake“ sein. Der Forscher stützt seine Behauptung auf die Tatsache, dass es in einigen Teilen der Welt nicht wärmer, sondern kälter wird.“

Ups!

So formulierte der WBGU (Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen) vor nicht allzu langer Zeit folgendes:

„Diese geologische Epoche hat unsere heutige Umwelt geprägt, mit den niedrigsten Mitteltemperaturen in der Würm-Eiszeit (10,4°C) und den höchsten Mitteltemperaturen während der Eem-Warmzeit (16,1°C). Wird dieser Temperaturbereich verlassen, sind einschneidende Veränderungen in Zusammensetzung und Funktion der heutigen Ökosysteme zu erwarten.“

Jeder, der sich nur ein wenig mit der Thematik beschäftigt, weiß, dass das hanebüchener Unsinn ist, denn es sind die realen lokalen Schwankungsbreiten von Temperatur und Niederschlag, die die Flora und Fauna „festlegen“, also das „Über-„Leben „ortsgebundener“ Lebewesen bestimmen. Nur mit der Ortsgebundenheit ist das so eine Sache. Die ist nur temporär. In Mitteleurpa gab es Zeiten der Tundra und Nadelwälder, bis dann die Laubwälder dominierten. Die hat niemals die nichtexistierende globale Mitteltemperatur interessiert. Ökosysteme sind schon immer gewandert und haben sich gewandelt.

Verräterisch hier ist auch dieser Satz:

„Das erste Prinzip, die Bewahrung der Schöpfung, wird in diesem Szenario durch ein tolerierbares „Temperaturfenster“ festgelegt.“

Damit dürfte bewiesen sein, daß es die Religion bzw. die christlichen Kirchen sind, die hier ganz massiv die Wissenschaftlichkeit beseitigt haben. Ob sie nun wie früher etwas als „Teufelswerk“ oder heute als „unethisch“ verdammen ist in der beabsichtigten Wirkung identisch.

Mit der Wissenschaft ist auch das hier unvereinbar:

„Der Beirat verzichtet jedoch vorläufig auf diese integrierte Perspektive, da sie derzeit mit zu vielen Unsicherheiten behaftet ist: Die unmittelbaren und mittelbaren Auswirkungen der Reduktionsanstrengungen auf Mensch und Natur (beispielsweise positiv zu Buche schlagende ökologische Entlastungen durch Verkehrsminderung) lassen sich derzeit kaum quantifizieren.“

So etwas hat noch nicht einmal die Qualität der Glaskugelvorhersage auf dem Hamburger Dom oder Handlinieninterpretation des reisenden Volkes, nach dem eine pikante Sauce benannt ist.

Und dann bin ich bei meinen Recherche auf das Buch von Günther Vogl gestoßen. Die erfundene Katastrophe.

Zugegeben, zum Kauf angeregt wurde ich durch das Cover, denn vom Autor hatte ich zuvor noch nie etwas gehört. Leider nicht. Denn was Herr Vogl mit Quellen und Graphiken belegt, ist so unfassbar dreist, dass man sich wirklich fragen muss, wie ein Einzelner, der von den Lügen weiß, sich überhaupt noch ins Gesicht sehen kann.

Und so sitzte ich nun hier – inmitten meiner Erkenntnisse – und lese auch diesen Artikel; zwar schon etwas älter, aber dennoch hochaktuell. … Und mir wird ganz übel. Ein Auszug:

Nicht auszudenken, wenn all die CO2-Gesetze, die Eingriffe in den Markt zur Rettung der Welt, die deutschen Energiegesetze zur Klimaschonung und so weiter auf manipulierten Temperaturdaten beruhen würden. Eine ganze Industrie von Klimarettern und den daraus resultierenden Billionen Dollar, die damit investiert oder deindustriealisiert werden stehen auf dem Spiel. Diejenigen, die sich bisher um die Klimaerwärmung gekümmert haben, wie das Bundesumweltministerium, das Bundesumweltamt oder gar das Potsdamer Institut für Klimafolgeforschung eignen sich jedenfalls nicht als Gutachter. Sie müssten sich selbst in frage stellen.

Stimmt, Herr Ederer, nicht auszudenken.

 

 

 

 

 

 

You May Also Like

6 Comments

  1. 1
  2. 2

    Korrekt. Man kann schon in der deutschsprachigen (also zensierten) Wikipedia nachschlagen, dass der Klimawandel völlig natürlichen Ursprungs ist und sich alle etwa 700 Jahre wiederholt.
    Derzeit befinden wir uns im Endstadium der „Warmperiode“, welche schon Ende diesen Jahrhunderts wieder in die „Kälteperiode“ einmünden wird.
    Wer sich nun vorstellt, dann sinken vielleicht die Temperaturen um 10 bis 20 Grad, irrt sich gewaltig.
    Denn das Maximum der mittleren Erdtemperatur differiert dann nur um etwa 2 Grad!
    Der ganze Klimaschwindel hat daher keine physikalischen Ursachen, sondern politische Ursachen und Gründe!
    Für die „Grünen“ ist das nur ein Mittel um die Völker Europas abzuzocken.

  3. 3

    Die Klimalüge ist eine Tatsache, Die meisten der sog. Wissenschaftler haben sich der Klimalüge angeschlossen, weil das eine scheinbar sichere Geldquelle schien. Sie logen sich in die eigene Tasche, obwohl sie es hätten besser wissen müssen.
    Viele Menschen begeben sich zur UNI, wollen etwas lernen , dann eine Karriere darauf aufbauen.
    Leider läßt sich der Kuchen nur begrenzt verteilen. Was tun?? Als Forscher in einem so schwammigen Thema wie dem Klima, da kann man Jahrhunderte mit Forschung verbringen, denn es finden sich immer neue Gründe nach Drittmitteln zu verlangen. Kein Politiker wagt ein Gegenwort, weil die selbst ihre Leistung auf Lügen aufbauen.
    Viele Politiker haben Hochschulabschlüsse, aber sie setzen das trainierte Hirn falsch ein, weil sie frühzeitig bestochen werden. DIe ewige Gier bringt uns alle um.
    Wann wird das JUWELEN-MAGAZIN zur Wahrheit umschwenken?
    Frohes fest

    Tyll

    • 4

      Lieber Tyll, Sie widersprechen sich im Text selbst und so können wir Ihre Position nicht nachvollziehen. „Wann wird das JUWELEN-MAGAZIN zur Wahrheit umschwenken?“Ihrem vorherigen Text zufolge haben wir das bereits getan. Was aber hat dann diese Frage für einen Sinn? Mit der Bitte um Erklärung. Beste Grüße und auch Ihnen ein frohes Fest

  4. 5

    Das kommt daher, Susanne, weil die Leute den Text des redaktionellen Beitrags nicht aufmerksam genug lesen, aber schnell ihren Senf dazugeben wollen.

    • 6

      Ja, Kuno, das sehe ich auch so. Die Aufmerksamkeitsbereitschaft ist leider extrem niedrig. So entstehen falsche Wiederholungen, Missverständnisse und ähnliches.

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>