Die Spitze des Eisbergs

pixabay./.t4berlin - CC0-Lizenz

Der Anschlag von Berlin ist grausam, er macht hilflos und wütend. Genau wie all die anderen Anschläge, die die Menschen weltweit erschüttern. Denn es sind ja nicht nur die, von denen wir wortreich erfahren – nein, es sind auch die in fernen Ländern, die der hiesigen Presse jedoch oftmals keine Zeile wert sind.

Und selbstverständlich wäre es jetzt begrüßenswert, wir würden die Schuldigen finden, sie in eine Schublade stecken, diese verschließen – und Ruhe wäre. Frau Merkel (die ich übrigens für völlig fehlbesetzt halte) würde abtreten, die Grenzen würden hermetisch abgeriegelt, der Islam unter Generalverdacht gestellt – und alles wäre wieder in Butter.

Ich fürchte nur, damit macht man sich etwas vor.

Keine Frage – der radikale Islam ist ein Problem, ein riesiges Problem. Aber wir haben mehrere Probleme, die zwar nicht so gewalttätig auftreten, aber nichtsdestotrotz die Gesellschaft in ihren Grundfesten erschüttern werden. Wahrscheinlich sogar mehr als es gewaltbereite Religionsfanatiker jemals könnten. Denn die Frage ist: was steckt dahinter?

Nun könnte man argumentieren, dass der Islam als Religion nicht zum christlichen Glauben passt. Das wird sogar stimmen, wäre aber vollkommen irrelevant, würden sich beide Seiten gleichermaßen in Frieden lassen. Nun könnte man argumentieren, dass der Islam von der Basis her auf Gewalt abzielt. Das mag sein, allerdings spricht dagegen, dass vor der Einwanderungswelle Millionen Muslime hier gelebt haben, die sich nicht radikalisiert haben. Nun könnte man argumentieren, dass es inzwischen „No-Go-Areas“ gibt, die allesamt von gewaltbereiten Muslimen unter Kontrolle gehalten werden. Das stimmt zweifellos, war aber bis vor ca. 2 Jahren nicht das drängendste Problem der westlichen Welt.

Was ist also geschehen?

Die naheliegendeste Anwort auf dieses Frage scheint mir zu sein, dass das System, so wie wir es kennen, nicht mehr länger funktioniert. Ich bin nicht der Meinung, dass der Flüchtlingsstrom ein Zufall ist, ich bin nicht der Meinung, dass Frau Merkel ein Engel ist, der sich in seiner nicht enden wollenden Mitmenschlichkeit deshalb für ein „Immer-weiter-so“ ausspricht, weil es der christliche Glaube so verlangt und sie sonst keine Nacht mehr schlafen kann. Denn der Krieg auf der Welt tobt überall. Lange bevor Frau Merkel Deutschlands – und im Prinzip Europas – Türen weit geöffnet hat, herrschte in Syrien Krieg. Nur hat das jahrelang niemanden gekümmert. Bis vor ca. 2 Jahren. Auf einmal war alles anders.

Aber warum?

Schauen Sie sich an, mit welchen Problemen wir zu kämpfen haben, die derzeit aber niemanden interessieren. Es gibt neben der Flüchtlingsdebatte kaum ein anderes Thema. Dabei steht der westlichen Welt in vielen Bereichen das Wasser bis zum Hals. Und da kommt so eine „Flüchtlingswelle“ doch gerade recht. Vor allem, wenn sich unter den Flüchtlingen gewaltbereite Islamisten befinden, deren Hereinströmen man wegen „allgemeiner humanitärer“ Gründe unter Zeitdruck der geschuldeten prekären Lage nun einmal nicht herausfiltern kann und deren Herausbugsieren mit aller gebotenen Härte menschlich verkommen sein soll.

Da bemüht sich eine Frau Kathrin Göring-Eckardt sogar um die Erwähnung des Advents, um eine dringend erforderliche Abschiebung zu verhindern.  Dabei interessiert es einen religionstreuen Muslim einen feuchten Kehricht, ob wir im Advent sind. Aber Frau Göring-Eckardt ist sich eben für keine Dümmlichkeit zu schade. Wenn ihre Partei (aus Rücksicht auf den Islam) zwar am liebsten den ganzen Weihnachtsfirlefanz an liebsten unverzüglich abschaffen würde – wenn dieser dazu genutzt werden kann, um ihre erhabene Seele für die angeblich Dauer-Gepeinigten darzubieten, bitte – dann muss das eben so sein.

Denn ist diese ganze Farce nicht wunderbar?

Nur die wenigsten werden einer Regierung in Anbetracht der „Hilfe“ für kriegsgepeinigte „Flüchtlinge“ Vorwürfe machen. Kaum jemand wird ernsthaft in Zweifel ziehen, dass da, wo gehobelt wird, eben auch Späne fallen. Unter gesamthumanitären Gesichtspunkten gibt es an der Regierungsentscheidung nicht wirklich etwas zu rütteln, wenn man sich nicht dem schlimmsten aller Verbrechen schuldig machen will – nämlich „Rechts“ zu sein.

Und genau DAS könnte die Masche sein. Und wenn sie es ist, dann ist sie gut. Weil man den „Feind“ einfach importiert. Und ihn als „Sündenbock“ nur für fast alles benutzen kann. 

Als da wären:

Ein völlig marodes Geldsystem

Unser Geldsystem ist am Ende. Jeder, der bis Drei zählen kann, weiß das. Die Schulden sind längst über jeden Kopf hinausgewachsen, ein Rückführen dieser Schulden, ohne dass man die Menschen dabei vollständig enteignet, ist utopisch. Jeder neue Cent baut auf Schulden auf. Investitionen seitens des Staates sind nicht mehr möglich, der Korporatismus hat Ausmaße angenommen, die schwindelerregend sind. Null- bzw. Negativzinsen, die den Sparer sukzessive enteignen, sind inzwischen gang und gäbe. Großbanken sind bis unter den letzten Haarzipfel mit Schottpapieren zugemüllt, jeder Obdachlose ist vermögender als zum Beispiel die Deutsche Bank, deren Derivatemüll das weltweite Finanzsystem umbringen würde. Das ganze System hängt am seidenen Faden.

Bargeldabschaffung über den ganzen Erdball hinweg

Gerade erst wird in Indien der Testballon gefahren. Neben dem Bargeldverbot, das für die Menschen dort eine soziale Katastrophe ist, ist nun auch das drohende Goldverbot in aller Munde. Der gläserne Bürger ist dort bereits in greifbare Nähe gerückt. Ein menschliches Experiment, das auch hier nur noch eine Frage der Zeit ist.

Überwachung und ein vollständiges Verbot von Waffenbesitz

Gibt es ein besseres Argument für Überwachung als eine ständig greifbare Angst vor Terroranschlägen? Gibt es ein besseres Argument gegen Terrorismus als das Verbot von Schusswaffen? Ja, natürlich gibt es diese, nur gehen sie im Geschrei der „unbedingt herzustellenden Sicherheit“ unter. Längst ist die Videoüberwachung in vielen Großstädten gang und gäbe und an großen, belebten Plätzen wohl auch sinnvoll. Aber würde man diese Dauerüberwachung (und deren Ausbreitung) rechtfertigen können, wenn die Verbrechensrate gleich blieb – oder sogar sinken würde? Wohl kaum. Und das Verbot von Schusswaffen? Wie sollte man das rechtfertigen in einer grundsätzlich friedlichen Gesellschaft, wo Waffen nur zur Selbstverteidigung gebraucht werden?

Hitler, Stalin & Co. traten für einen vollständiges Waffenverbot ein. Und man sollte sich fragen, warum. Denn eine wehrlose Gesellschaft, eine entwaffnete Gesellschaft kann auch gegen eine übergriffige Regierung nichts mehr ausrichten. Wie viele Menschenleben wären gerettet worden, hätten sich Hitlers Schergen oder Honeckers Erfüllungsgehilfen Menschen mit einer Waffe konfrontiert gesehen, um sich zu verteidigen? Zudem ist das Verbot privaten Waffenbesitzes keine Garantie, dass Menschen sich gegenseitig Gewalt antun. Ein LKW tut es auch.

Fest steht, friedliche Menschen knallen sich nicht einfach ab. Das ist absurd.

Genauso wie es absurd ist, dass mit Atomwaffen gedroht wird. Man stelle dem „Nachbarn“ einfach für einen längeren Zeitraum den Strom ab. Der Schaden lässt zwar länger auf sich warten, ist aber überaus wirksam und hinterlässt kein generationenübergreifendes Dauerelend.

Der Kampf gegen die Meinungsfreiheit

Derzeit sind sie in aller Munde: „Fake News“. Und hier haben wir ein Paradebeispiel für die Veränderung der Gesellschaft. Man nehme den Menschen die freie Wahl ihrer Worte, belege die „falschen“ Wörte mit persönlichen Diffamierungen, verleumde diejengen, die sich für die freie Meinungsäußerung einsetzen, mit dem Wort „Nazi“ und installiere eine Maulkorbgesellschaft, wo irgendwann wieder jeder jeden denunzieren wird, wenn es die Staatsgewalt so für richtig hält.

Erst von wenigen Tagen erhellte uns  Heiko Maas mit den Worten: „Es ist nicht ganz einfach, eine Institution zu schaffen, die sozusagen in Form einer Wahrheitskommission entscheidet, was ist wahr und was nicht. Dann muss ja auch noch entschieden werden, was ist relevant oder was ist nicht relevant. Da befinden wir uns am Anfang einer Diskussion.“

Nun, da fühlt man sich doch stark an das „Heimtückegesetz“ erinnert:

„Auf Grund des Artikels 48 Abs. 2 der Reichsverfassung wird folgendes verordnet:

(Heimtückegesetz) § 3 (1) „Wer vorsätzlich eine unwahre oder gröblich entstellte Behauptung tatsächlicher Art aufstellt oder verbreitet, die geeignet ist, das Wohl des Reichs oder eines Landes oder das Ansehen der Reichsregierung oder einer Landesregierung oder der hinter diesen Regierungen stehenden Parteien oder Verbänden schwer zu schädigen, wird, soweit nicht in anderen Vorschriften eine schwere Strafe angedroht ist, mit Gefängnis bis zu zwei Jahren und, wenn er die Behauptung öffentlich aufstellt oder verbreitet, mit Gefängnis nicht unter drei Monaten bestraft. (2) Ist durch die Tat ein schwerer Schaden für das Reich oder ein Land entstanden, so kann auf Zuchthausstrafe erkannt werden. (3) Wer die Tat grob fahrlässig begeht, wird mit Gefängnis bis zu drei Monaten oder mit Geldstrafe bestraft.“

Berlin, den 21. März 1933

Wer allerdings auf solche Gemeinsamkeiten aufmerksam macht, wer die Gefahren sieht, die da aufziehen, gilt als Verschwörungstheoretiker, als Schwarzmaler, als Depp. Auf meine Frage, warum man ein „Nazi“ sein soll, wenn man die freie Meinungsäußerung von JEDEM Menschen befürwort, bekomme ich nie Antworten. Nur Beleidigungen und inhaltsleeres Gefasel.

Ich behaupte, dass wir die schlechteste Politik seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs haben.

Die EU war schon lange vor den jetzigen Ereignissen in einem katastrophalen Zustand. Es gibt keine echten Werte mehr, die es zu verteidigen gibt. Ein Ludwig Erhard ist weit und breit nicht in Sicht – nein, auch nicht in der AfD. Zumindest noch nicht. Denn an die Wurzel des ganzen Übels geht man auch dort nicht. Es werden nur die Folgen aus Handlungen bearbeitet, nie deren Ursachen.

Und das ist nicht der radikale Islam.

Der hätte gar keine Chance, wenn die EU mitsamt der Schweiz in ihren Grundfesten unerschütterlich wäre. Der radikale Islam kann sich nur so ausbreiten, weil wir im Inneren leer sind, weil die Dekadenz uns abgefressen hat. Und weil es so gewollt ist. Denn mit der Etablierung des radikalen Islams können die Regierungen ihre Schweinereien noch eine Weile fortführen. Und dann haben sich die Taten offenbar gelohnt – so zynisch es auch klingt.

Aber die „Ablenkung“ von den elementaren Themen ist einfach zu verlockend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Susanne Kablitz
Die Autorin ist Inhaberin des Juwelen-Verlags und Chefredakteurin des Juwelen-Magazins. Sie ist Autorin des Buches „Bis zum letzten Atemzug“ und Mit-Autorin von „Der Freiheit verpflichtet“.

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5 Comments

  1. 1

    Frau Kablitz, brillant analysiert.
    Der organisierte Import von Armut und Terror ist ein Konjunkturprogramm für eine völlig gewissenlose und total korrupte Wirtschaftsclique, die sich mal wieder vollkommen verkalkuliert hat und nun vor dem Scherbenhaufen der eigenen Gier steht. Ein Krieg „light“, wenn man so will, um von den eigenen Leichen im Keller abzulenken, ohne gleich „den großen Knall“, der alles auf Null setzt, auszulösen. Das wird das Problem allerdings nur kurzfristig hinauszögern, lokal etwas verschieben, aber definitiv nicht beseitigen.
    Im Gegenteil: Beobachtet man die Weichen, die hier gestellt wurden, so wird der große Knall am Schluss noch größer ausfallen, als wenn man den ganzen Laden einfach direkt hätte zusammenbrechen lassen.
    Eins ist aber sicher: Der Islam wird am Schluss nicht die Welt beherrschen, dafür ist er militärisch wie wirtschaftlich viel zu schwach. Er dient nur als geschickt gesteuertes Mittel der Schwächung des wirtschaftlichen Gegners und der Stärkung genau des Lagers, das dies alles angeleiert und zu verantworten hat. Und wenn der starke weltwirtschaftliche Konkurrent vermutlich bald aus dem Rennen geschossen ist, wird der Islam seine Schuldigkeit getan haben, der Support für ihn schwinden und er sich wieder zu dem lokal begrenzten Randphänomen zurückentwickeln, das er immer war.

    In dem Zusammenhang ein kräftiges AUFWACHEN! an den radikalen Islam, der fleißig und voller Hingabe genau das Spiel der Leute spielt, die er fälschlicherweise gerade meint zu bekämpfen…

  2. 2

    Hallo Frau Kablitz,
    Sie, viele andere und ich wissen, dass unser „Falschgeldsystem“ oder wie immer man es auch bezeichnen mag, die
    Ursache für die ganze „Kack..“ ist.
    Soweit ich weiß, ist Peter Boehringer, Mitglied bei der AfD. Dieser hätte als Anhänger der „Österreichischen Schule“
    die Möglichkeit dieses System mitzuverändern.

  3. 3

    Natürlich kann man sich die Frage stellen: „Cui bono?“ Wem nutzt, zynisch formuliert, der islamistische Terrorismus?
    Nutzt er den EU-Internationalsozialisten beim Aufbau einer totalitären EUdSSR bzw. Sowestunion, um allumfassende Überwachungsgesetze a la Patriot Act leicht durchsetzen zu können? Die Flüchtlingswelle in die EU war ein entscheidender Beweggrund für den Brexit – und statt den europäischen Zentralisten erstarken in den meisten EU-Staaten nun nationalistische Parteien. Insbesondere unsere Staatsratsvorsitzende hat mit ihrer Flüchtlingspolitik die EU in eine existenzielle Krise geführt. Wäre es also der „Plan“, mit Hilfe des islamistischen Terrorismus einen zentralistischen europäischen Superstaat zu schaffen, dann geht der gerade voll nach hinten los.
    Sieht man sich an, was alles legal – und möglicherweise auch illegal – versucht wurde, um einen Präsidenten Trump in den USA zu verhindern, der sich ja auch auf den islamistischen Terrorismus als Hauptfeind festgelegt hat: wie soll hier der „Plan“ aussehen? Gerhard Breunig konnte einen solchen „Plan“ in seinem letzten Beitrag ja auch nicht benennen. Trump will zudem die von der Obama-Administration durchgeführten Angriffe auf das Second Amendment rückgängig machen (während eine Hillary Clinton als US-Präsidentin ein Waffenverbot angestrebt hätte). Nach dem Bataclan-Attentat in Paris hatte Trump meines Wissens auch sinngemäß gesagt, dass es „ein schöner Tag“ gewesen wäre, hätte dort jemand eine Waffe getragen und die Terroristen damit ausgeschaltet. Mit Trump auf dem Weg in eine globalistische NWO-Diktatur? Und ein „Plan“, dafür islamistische Terroristen als „nützliche Idioten“ zu benutzen: ziemlich sicher gescheitert.
    Als Austrian sollte man immer auch skeptisch sein gegenüber allen „Plänen“ von Kollektiven. Einmal ist die Zukunft ja ungewiss und gar nicht planbar, und Ludwig von Mises bewies auf geniale Weise: „Alles rationale Handeln ist zunächst individual. Nur das Individuum denkt. Nur das Individuum ist vernünftig. Nur das Individuum handelt.“
    Nehmen wir an, eine Herrschafts- und Machtclique aus ReGIERungschefs der wichtigsten Industrienationen, Bankstern und Zentralbankstern, globalen Konzernen, also die „Hauptprofiteure“ des heutigen Falschgeldsystems, plant nun, auf Teufel komm raus ihre Macht und das Falschgeldsystem erhalten und ein neues System mit wertgedecktem Geld verhindern zu wollen. Aber auch die können nicht als Kollektiv handeln, sondern nur als Individuen: sie können nur alles daran setzen, dass möglichst viele andere Individuen in ihrem Interesse handeln. Aber hätte eine solche Clique überhaupt ein gemeinsames Interessse? Hat etwa die chinesische ReGIERung dieselben Interessen wie die indische? Oder sind sie im Gegenteil vielleicht sogar feindlich? Haben EU-Zentralbankster dieselben Interessen wie chinesische? Hat der Chef eines globalen US-Konzerns dieselben Interessen wie der eines globalen chinesischen Konzerns? Und alle sollen sie ein gemeinsames Interesse am Islam als „Sündenbock“ haben? Und alle Geheimdienste spielen mit und lassen sich etwa für „False-Flag-Operationen“ missbrauchen?
    Der radikale Islamismus ist vielleicht erst seit einigen Jahren weltweit auf dem Vormarsch, ABER: man hätte durchaus bereits vor einigen Jahrzehnten diese Entwicklung erkennen können, wenn man eben die DEMOGRAPHIE beachtet hätte. Dazu noch einmal ein Zitat aus Frank Schirrmachers „Das Methusalem-Komplott“:
    „Im Sommer 1993 erschien in der Zeitschrift Foreign Affairs (…) ein Artikel, der zum Wirkungsvollsten gehören sollte, was dort – oder sonst wo in den letzten Jahren – je publiziert wurde. Verfasst von dem Politologen ging es darin um den mittlerweile sprichwörtlich gewordenen „Clash of Civilizations“, um die neue Weltordnung, die, so Huntington, vor allem an den Grenzlinien von muslimischer und westlicher Welt zu enormen Konflikten führen wird. (…)
    Jetzt wird klar: Die Alterung der Industrienationen wird wie eine Sinuskurve in den nächsten 30 Jahren durch die Jugendwelle der muslimischen Länder überdeckt. „Es ist vielleicht kein reiner Zufall, dass der Anteil der Jugendlichen an der iranischen Bevölkerung in den 70er Jahren dramatisch anstieg, wobei er in der letzten Hälfte dieses Jahrzehnts 20 Prozent erreichte, und dass die iranische Revolution 1979 stattfand.“ (…)
    Es ist ein Bild von großartiger Symbolik: In dem historischen Moment, da in den muslimischen Ländern der Anteil der Jugend auf 20% steigt, haben die meisten europäischen Länder diesen Wert für die Alten erreicht oder überschritten.“ (Das Methusalem-Komplott, München: Blessing, 2004, S. 49f.)
    Einmal hat die religiöse Ideologie die demographische Entwicklung in den islamischen Staaten „begünstigt“, wie neulich schon einmal beschrieben:
    „Es wird nun auch verständlich, weshalb es den „Arabischen Frühling“ geben konnte, die religiöse Radikalisierung in vielen islamischen Ländern und natürlich auch den syrischen Bürgerkrieg: der hohe Jugend-Anteil in diesen Ländern war entscheidend. „Politisch unkorrekt“ muss man es sogar folgendermaßen beschreiben: eine religiöse Ideologie führt zu einer Geburtenrate, die weitaus höher ist, als sich das Land wirtschaftlich „leisten“ kann. Es kommt in der Folge zu einem hohen Anteil an arbeitslosen Jugendlichen. Jugendliche (erst recht aus diesem Kulturkreis) tendieren eher als ältere Menschen dazu, auf Frustration mit Aggression respektive Gewalt zu reagieren – und darüber hinaus sind sie auch besonders empfänglich für religiös- ideologische Radikalisierung.“
    http://juwelen-magazin.com/2016/12/07/nicht-multikulti-ist-gescheitert-der-islam-ist-es/
    Eine zusätzliche (verheerende) Rolle hat aber durchaus auch das Falschgeldsystem gespielt: es ermöglichte auch in diesen Staaten über Staatsverschuldung und billigen Kredit ein „Wachstum auf Pump“. „Das „Vorausfressen“ führte noch zu einem ZUSÄTZLICHEN Bevölkerungswachstum dort – und selbstverständlich wird das „Nachhungern“ auch den Migrationsdruck aus diesen Ländern verschärfen.
    Ich habe also meine Zweifel an der These, dass der islamistische Terrorismus als „Sündenbock“ missbraucht werden soll. Ich teile dagegen die Ansicht Frank Schirrmachers, die jedoch auch alles andere als beruhigend ist: „Wir werden aus dem terroristischen Krieg der Kulturen zeit unseres Lebens nicht mehr entlassen werden.“ (Das Methusalem-Komplott, S. 51)

  4. 4

    Ja Herr / Frau Hönl man könnte hoffen, dass Herr Boehringer, den ich ebenfalls sehr schätze, die „Systemfragen“ stellt: z.B.: ungedecktes Falschgeldsystem, Friedensvertrag, Streichung UNO Feindstaatenklausel, Ende Nahtod – Mitgliedschaft, EU – Gemeinschaft auch MIT Russland, Einführung einer eigenen Währung nach! dem Crash aber in Vorbereitung u.v.m.
    Ich behaupte, dass dies derzeit auch in der AfD zur sofortigen Isolation führen würde.
    Wer kennt noch den genialen Peter Ziehmann mit seinen messerscharfen Tageskommentaren?
    Ich denke er hat es in der AfD Hessen versucht und schwups – war er kaltgestellt mit der o.a. Keule.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt – aber sie stirbt eben auch.
    Die AfD ist vielleicht das kleinste Übel um vielen „Hoffnung zu geben, hat mir jedoch noch nicht den Beweis geliefert, dass es eine Antisystempartei ist, bzw. bleiben kann!
    Jedoch der Glaube versetzt Berge – und ich glaube an die Selbstheilungskräfte der „Deutschen“.
    Leider wurde aus dem Schnupfen Husten – Bronchits – Asthma bereits eine schwere Lungenentzündung. Es wird definitiv mehr weh tun als urprünglich nötig gewesen wäre, hätte man sich nicht „wiedervereinigungsbesoffen“ in der eigenen Größe und Herrlichkeit fast zu Tode gefeiert.
    I.Ü. die Hoffnung ist die sentimentale Schwester der Dummheit, da sollte man nicht allzu sehr hoffnungsvoll sein ;-)

  5. 5

    Auf alle Fälle muss man heute konstatieren, dass Deutschland und Österreich (beide Länder wurden bis zum Massenimport von „Flüchtlingen“ vom islamistischen Terror weitgehend verschont) seitdem ins Auge, ins Zentrum des Terrors gerutscht sind.
    Der jetzige Anschlag in Berlin auf den Weihnachtsmarkt ist der bislang größte und niederträchtigste in Deutschland. Aber es wird nicht der letzte Anschlag sein.
    Merkel, Gauckler, Gabriel, Özdemir & Co. sind dabei die Mitte Europas insgesamt aus den Angeln zu heben. Begriffen haben diese Leute, die selbst ununterbrochen „Fake News“ in die Welt setzen, nichts.

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