Flöte spielend umarmen wir unsere späteren Mörder

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Mitten in Deutschland werden zwölf Menschen brutal ermordet; einer, der das Massaker zu verhindern sucht, zuerst mit Messerstichen verletzt, später dann per Kopfschuss zur Strecke gebracht, elf weitere mit einem riesigen LKW förmlich niedergemäht. Weit über 40 andere zum Teil schwer verletzt. Menschen, die auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin einfach nur einen Glühwein trinken wollten, eine Bratwurst oder Crêpe essen, ein kleines Geschenk besorgen, sich mit Freunden oder Kollegen unterhalten, die Gemeinsamkeit am Montagabend genießen. Und dabei hatten wir noch Glück, dass es der LKW nur 60 bis 80 Meter durch die Menschenmassen geschafft hat und nicht wie in Nizza viele hundert Meter oder gar Kilometer. Dann hätte es noch viel mehr Opfer geben können.

Die Getöteten sind nicht mehr unter uns. Der Verlust für die Angehörigen unfassbar. Für sie wird Weihnachten wohl nie wieder das Gleiche sein wie zuvor. Viele Menschen in Deutschland machen sich Sorgen, was die nächsten Tage, Wochen, Monate und Jahre noch bringen werden, was für eine Gewaltwelle da unaufhaltsam auf uns zurollt.

Doch was ist die allererste Sorge der Multi-Kulti-Ideologen? Dass politische Kräfte davon profitieren könnten, die sie unter allen Umständen verhindern wollen, die sie zu ihrem persönlichen Feindbild stilisiert haben. Alles andere ist für sie im Grunde sekundär. Diese Fanatiker sind geistig-moralisch so sehr degeneriert, dass ihnen die Bekämpfung des politischen Feindes wichtiger ist als das Leben ihrer Mitmenschen.

Zwölf Tote, zig Verletzte? – „Na und?“ – Die Gefahr, dass dies nur der Anfang ist für viel Schlimmeres? – „Dann ist es eben so. Da können wir auch nichts machen. Tote und Gewalt hat es immer schon gegeben. Wie viele haben denn gebürtige Deutsche schon umgebracht. Jetzt sind wir eben mal die Opfer. Irgendwie ist das ja vielleicht auch gerecht, dass die Deutschen jetzt mal dran sind und abgemurkst werden.“

Was soll man da noch sagen? Diese Leute werden im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen gehen. Sie werden nichts ändern, sie wollen nichts ändern. Sie sind nicht fähig, sich selbst kritisch zu hinterfragen.

Was sie jetzt wieder, wie immer, tun werden? Zur Geschlossenheit aufrufen. Sich umarmen. Kerzen anzünden. In Gedanken bei den Opfern sein. Zusammen Flöte spielen und singen. Verkünden, das wäre ein Anschlag „auf uns alle“ gewesen, was natürlich nicht wahr ist. Wie so vieles. Diese Menschen werden über Leichen gehen, egal wie hoch die Leichenberge werden. Sie sind nicht fähig umzudenken. Und sie haben weder die geistige Kraft noch die moralische Ausrichtung, um dieses Land zu führen.

kaufmann

Quelle: facebook

Aber zu einem sind sie fähig: sich an der Macht festzuklammern, diese unter keinen Umständen aus der Hand zu geben. Dafür werden sie alles tun. Die Mittel dazu? Sie werden jetzt all ihre Phrasen vom Stapel lassen. Die „bösen Rechten“ wären die eigentliche Gefahr. Diese würden die Opfer „instrumentalisieren“. Das ist eine der Lieblingsphrasen der Multi-Kulti-Ideologen.

Dass es Menschen gibt, die das alles lange schon haben kommen sehen, die seit Monaten und Jahren davor warnen, die natürlich die Toten und Verletzten in Berlin bedauern, es dabei aber nicht bewenden lassen wollen, die überlegen, wie es verhindert werden kann, dass es nächste Woche, nächsten Monat oder nächstes Jahr schon die nächsten Opfer radikalmuslimischer Verbrechen, Gewalt- und Terrorakte gibt, dass sie sich Gedanken machen über die strukturellen Ursachen und was getan werden kann, um zukünftig noch Schlimmeres zu verhindern, all das kommt diesen Leuten nicht in den Sinn. Im Grunde interessiert es sie auch nicht.

Das Einzige, was sie interessiert, ist ihren Betroffenheitskult zu pflegen. Sich zu umarmen, Kerzen anzünden, zusammen singen. An Lösungen sind sie nicht interessiert, schon gar nicht an dem Eingeständnis, alles falsch gemacht zu haben. Dazu müssten sie ja negieren, woran sie glauben und was sie all die Jahre verbrochen haben.

Machen wir uns nichts vor, es wird so weiter gehen. In einigen Tagen oder Wochen werden die Toten und Verletzten vergessen sein. Das Leben geht weiter. Die Zahl der Muslime in Deutschland wird nicht zurückgehen. Sie wird immer weiter steigen.  Man wird möglichst kurz vor dem Wahlkampf zur Bundestagswahl symbolisch ein paar abschieben und dann wird man sagen: „Schaut her, wir tun doch etwas. Wir sind nicht tatenlos. Die Sicherheit unserer Staatsbürger ist uns nicht unwichtig.“ Doch gleichzeitig werden noch mehr Muslime einreisen. Unter ihnen auch wieder radikale und orthodoxe. Die Islamisierung Deutschlands und Europas wird weitergehen.

Andere werden sich im Laufe der Zeit hier bei uns in Deutschland radikalisieren, weil sie hier überhaupt nicht zurecht kommen und sich wie ein Fremdkörper fühlen, merken, dass sie hier gar nicht her passen, weil die Sozialisation und die Welt- und Menschenbilder an zentralen Stellen diametral entgegengesetzt sind, weil sie nicht die bildungsmäßigen Voraussetzungen mitbringen, um hier aus eigener Kraft überleben und zu einem konstruktiven Mitglied der Gesellschaft zu werden, um sich selbst als nützlich und wertvoll empfinden zu können.

Dann wird es den nächsten Anschlag geben, die nächsten Opfer. Man wird wieder mit diesen fühlen, seine Anteilnahme zum Ausdruck bringen. Die Multi-Kulti-Ideologen werden sich wieder an den Händen fassen, Kerzen anzünden, zusammen Flöte spielen oder im Gottesdienst zusammen singen. Die Pfaffen, die Politiker und die Medien werden wieder verkünden, dass wir uns auf keinen Fall spalten lassen dürfen.

Dann werden sie ihre späteren Mörder umarmen.

Dieser Beitrag erschien zunächst hier

Jürgen Fritz
Der Autor ist Philosoph und Schriftsteller.

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1 comment

  1. 1

    Das alles könnte aber ohne die gewaltige Mithilfe der Presselügner in den Redaktionsstuben, die sämtliche Rechtsbrechereien der Merkel-Regierung maximal unterstützt haben, garnicht erst geschehen sein. Allerdings könnte es damit – bis auf den Zwangssteuer-finanzierten Staatsmärchenfunk – in absehbarer Zeit ein Ende haben. Ich kenne jedenfalls niemanden, der noch hinter der Titelseite der ‚faz‘ einen „klugen Kopf“ vermuten würde, den ’spiegel‘ für das „Sturmgeschütz der Demokratie“ hält, und die “ Fakten, Fakten, Fakten“ des ‚focus‘ als belastbare Quelle für eine Diskussion angeben würde…

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